Donnerstag, 30. Oktober 2014

Anna kommt an - alles ist rosarot

Guten Morgen liebe Leser,

mittlerweile ist hier alles rosarot und Anna kommt langsam an.

Im Laden ist eine schöne Routine eingekehrt und sie hat schnell verstanden, dass sie nicht immer mit darf, wenn ich den Raum verlasse. Während sie die ersten Tage ungeduldig vor der Tür auf meine Rückkehr wartete, guckt sie jetzt einmal und rollt sich wieder zusammen.
Anna hat auch auf Nelly die Wirkung im Laden, die ich mir erhoffte: Sie gibt Nelly die nötige Ruhe, damit meine grosse Maus meine Abwesenheit entspannt erträgt. Toll, darüber freue ich mich besonders.

Auch sonst ist sie schon sehr auf mich fixiert, das stellte eine Bekannte gestern abend fest, als sie nach Ladenschluss kurz da war, um Nelly´s Spezialgeschirr anzupassen.

Gestern gab es Schmuseeinheiten für jeden einzeln und Anna wurde richtig frech. ;) Als ich Nelly durchwuschelte, versuchte sie Nelly immer eine Hand streitig zu machen und boxte Nelly einmal richtig weg. *lach*
Aber auch Anna muss sich daran gewöhnen, dass es Anna-Zeit gibt und Nelly-Zeit und da hat sich der jeweils andere nicht dazwischen zu schmeissen. ;)

Seit Dienstag fährt Anna auch ganz plötzlich gut im Auto mit. Dienstag früh bevor ich los fuhr, habe ich meine Trainerin angeschrieben wann wir da wohl mit dem Training beginnen könnten.
Und am Dienstag bekam sie erst etwas Stress auf den letzten 500 Metern. Abends auf dem letzten Kilometer ca und gestern früh überhaupt nicht. Gestern abend wurde sie unruhig, weil ich noch hier und da angehalten habe, um Dinge zu besorgen und pupste wie ein Weltmeister.

Ich bin total erstaunt wie aus "kurz vor Kollaps" ein "recht entspannt" werden konnte in nicht mal 24 Stunden und völlig ohne Training.

Nelly hatte gestern zwei Mal Spielzeug draussen zum Tragen und auch das ablegen in der Wohnung war kein Thema. Ich bin so stolz auf sie. <3

So, jetzt heisst es Badezimmer, dann die Hühner satteln und ne Runde raus gehen und dann ab zur Arbeit.

Alles Liebe
Mona und die Zauberschnecken

Dienstag, 28. Oktober 2014

Die ersten Tage sind rum - erstes Fazit

Guten Morgen zusammen,

die ersten Tage sind rum und ich kann sagen: Es läuft spitzenmässig.

Die Mädels vertragen sich gut, beide machen das wirklich toll. Anna bewegt sich auch durch die Wohnung, was sie ja am ersten Tag so gar nicht machte.

Wenn ich ihr das Geschirr vor die Nase halte, steht sie freudig auf, gleich geht es lohooooos.
Auch das Futter habe ich ihr am ersten Abend "ans Bett gebracht", aber ich brauche ihr nur den Napf zu zeigen und sie stapft hinter mir her. Generell schaut sie jetzt auch wo ich bin, wenn ich aufstehe ich finde das ein sehr gutes Zeichen.

Gestern war der erste halbe Tag im Laden, denn meine Mitarbeiterin hat die erste Hälfte übernommen, damit ich mit den Hunden so lange wie möglich zuhause sein kann.
Zuerst hatte Anna im Laden total Stress, der sich aber recht schnell gab. Und dann suchte sie sich die Decke aus, die vor dem Körbchen liegt, kippte da um und schnarchte los. Nelly und Anna haben auch mal die Plätze getauscht, dass Anna im Korb lag und Nelly auf der Decke davor.

Wir hatten dann ein kleines Spielzeug-Malheur, denn ich hatte natürlich alle weg geräumt, da ist Nelly manchmal nicht ganz ohne. Ich war beim ersten Kunden vorne und als ich zurück kam, hatte Nelly sich ein Spielzeug organisiert. Mir ist das Herz bald in die Hose gerutscht, denn ich erwartete ein Donnerwetter. Auf mein "Aus" schmiss sie das Spielie weg und freute sich - keine Spur von Ärger, nichts. Mir ist bald das Herz übergelaufen, denn Anna stand direkt neben ihr.
Nelly ist einfach mein Supergirl. <3

Auch Kekse und streicheln sind kein Thema in beider Anwesenheit. Draussen stecken die die Köpfe zusammen in Grasbüschel und schnuppern an der gleichen Sache.

Lediglich eine Sache gibt es, an der wir arbeiten müssen: Anna hat mega Stress beim Autofahren. Gestern mittag dachte ich, dass der Fußraum des Beifahrers vielleicht ein guter Platz für sie ist. Schlechte Idee. Sie turnte auf der Mittelkonsole, als wolle sie einen Leichtathletik-Wettbewerb gewinnen, das geht natürlich überhaupt nicht.

Aber auch das werden wir in den Griff bekommen, da bin ich mir sicher.

Alles Liebe
Mona & die 8 Beine

Sonntag, 26. Oktober 2014

Anna ist da - Abenteuer Zweithund geht los

Guten Morgen zusammen,

gestern war unser grosser Tag - nach der Arbeit brach ich zuammen mit Nelly und meiner Mutter nach Hamburg auf, um meine Anna endlich zu mir zu holen.
Die Aufregung der letzten Tage war praktisch greifbar.

Und da waren wir nun... in Hamburg... um in ein neues Leben zu starten mit Nelly und Anna. :)

Vor dem Haus trafen wir uns, weil die Pflegestelle nochmal eine Runde mit ihr drehte, admit sie sich ausgepieschert hat.
Dann haben wir ein bisschen geschnackt, den Vertrag fertig gemacht und den anderen Papierkram erledigt und dann haben wir noch über die bekannten Sichtzeichen gesprochen. Ich werde ihr noch ein bisschen was beibringen müssen, aber das macht ja nichts, auch ein altes Mädchen kann noch lernen. ;)

Dann brachte ihr Pflegemutti uns noch zum Auto, es war ein tränenreicher Abschied, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt.

Ich setzte Anna ins Auto auf die Rückbank und setzte mich zu ihr, um sie ein bisschen zu betüteln, denn sie hat etwas Stress mit dem Autofahren. Ich legte in weiser Voraussicht und dank des Tipps ihrer Pflegemutti ein Handtuch bereit, das sie auf halber Strecke auch zielsicher traf.
Als sie diese "Last" dann los war, wurde sie bedeutend ruhiger, legte sich auch hin und legte den Kopf auch mal ab. Kurzzeitig schloss sie sogar die Augen, aber an Schlaf war natürlich nicht zu denken.

Zuhause angekommen begleitete ich Anna mit Nelly zusammen in jeden Raum, ausser der Küche, das hätte evtl. Stress mit Nelly gegeben, ist schliesslich die "Futterkammer". ;) Und in die Küche darf eh kein Hund ohne Begleitung.
Nachdem ich ihr alle Räume und den Wassernapf gezeigt habe, setzte ich mich an den Scheibtisch, um Anna nicht das Gefühl zu geben, dass ich sie durch die Bunde scheuche. Was durch ein ständiges Hinterherlaufen unweigerlich aufgekommen wäre.
Sie dödelte noch 3-4 Mal durch alle Räume, kam dann zu mir und legte sich unter den Schreibtisch auf meine Füße. Nach kurzer Zeit schlief sie tief und fest, ich legte ihr noch ein Kissen hin, das Nelly aus ihrem Körbchen verbannt hat. ;)

Unter dem Schreibtisch fühlt sie sich offenbar wohl und sicher, denn sie ist kaum dort weg zu bewegen. Auf meine Sichtzeichen reagiert sie noch nicht, aber das kommt.

Aber ich habe auch schon die Vorzüge eines tauben Hundes kennen gelernt:
Nelly pöbelt, Anna bleibt die Ruhe selbst. Nelly koffert die Geräusche im Flur an, Anna pennt einfach weiter, weil sie es nicht mitbekommt. Frauchen telefoniert mit einer Freundin und braucht sich nicht um die Lautstärke kümmern, weil sie den schlafenden Hund damit eh nicht wecken kann.

Toll. *grins*

So wir werden uns jetzt nochmal für ein Schläfchen ins Schlafzimmer verkrümeln.

Glückliche Grüße von der Ostsee
Nelly, Anna und Mona

Samstag, 18. Oktober 2014

Abenteuer Zweithund - Nelly bekommt eine Freundin

Guten Morgen zusammen,

ja, ich habe mich lange nicht gemeldet, ich weiss. ;) Dafür jetzt mit umso schöneren Neuigkeiten. :)

Seit vielen Jahren schon wünsche ich mir einen zeiten Hund an Nelly´s und meiner Seite. Da meine Eltern auch diesen hätten in Pflege nehmen müssen und dazu nicht bereit waren, konnte ich mir diesen Wunsch jedoch nie erfüllen.
 Ich musste zwei "Herzhunde" ziehen lassen, denen ich bis heute nach trauere. Zum einen Nala, die wir damals aus Ungarn mitbrachten. Zuerst evrstand sie sich gar nicht mit Nelly, aber das lag an einem ungl´ücklichen Umstand, den wir Menschen heribeigeführt haben. Später haben die beiden Mädchen sich geliebt.
Zum anderen Ida, einer Malteser-Hündin einer damaligen Arbeitskollegin, die ich ein Wochenende lang beherbergte bis die Pflegestelle für sie frei wurde.

Heute ist die Situation ganz anders und ich habe mich auf die Suche gemacht.
Und ich habe einen absoluten "Herzhund" gefunden: Valentina heisst sie eigentlich, Mimi wird sie auf der Pflegestelle gerufen und bei mir wird sie Anna heissen. Komischer Name für einen Hund, aber er passt.

Wer ist Anna?

Anna ist ein kleiner Mischling, ich schätze Jack-Russel-Minischnauzer und irgendwas rauhhaariges steckt ebenfalls mit drin. Anna ist geschätzte 11,5 Jahre alt und hat ein ähnliches Energielevel wie Nelly - deshalb habe ich auch nach einem älteren Hund gesucht.
Anna ist ausserdem taub, hat ein Herzfehler und wahrscheinlich auch HD.

Soviel zu den "körperlichen Daten". Ihr Charakter ist ein Traum:
Sie ist bescheiden, möchte einfach dabei sein, fällt aber gar nicht auf. Sie läuft toll an der Leine, ist fröhlich und lustig und natürlich verfressen. ;)
Sie ist nett und freundlich zu Jedermann und Jederhund - ein "rundum-sorglos-Paket" eben.

Und mein "Muttiherz" läuft schon über vor Liebe. :)

Heute ist die Vorkontrolle und ich hoffe ich darf sie dann am 25.10. in meiner Familie willkommen heissen. :)

Theoretisch hätte es wohl schon morgen losgehen können,w enn ich denn meinen Vermieter erreicht hätte, aber die war wahnsinnig schwer zu erreichen. Bzw. habe ich es 3 Tage lang nicht geschafft.

Meine Nachbarn freuen sich schon auf die neue Mitbewohnerin und sind komplett einverstanden. Ich freue mich.

Kennen gelernt haben wir sie schon vergangenen Sonntag und die Mädels haben sich auf Anhieb verstanden. Ich hatte eine Freundin und ihren Rüden dabei, den sie auch häufig sehen wird und auch er fnd die lütte sofort in Ordnung.

Ich freue mich auf meine Maus und kann es kaum erwarten sie mit nach hause zu nehmen. :)







Alles Liebe
Mona

Montag, 15. September 2014

Was Heinzchen nicht lernt, lernt Heinz nimmermehr?

Hallöchen zusammen,

ich habe mich ja nun lange nicht mehr gemeldet. Die Geschäftseröffnung hat nicht nur Zeit, sondern auch Nerven beansprucht, wie ihr euch sicherlich denken könnt. ;)

Nun haben wir seit zwei Wochen geöffnet, es ist nach wie vor aufregend, aber so langsam finden wir unseren Rythmus.

Nur Nelly tut das leider gar nicht und sie ist sehr unglücklich im Laden. ;(

Ich habe ihr eine Tür mit Gittereinsatz bauen lassen, damit sie auch was vom Geschehen mitbekommt. Denn sie kann ja nicht alleine bleiben.

Leider hatten wir einen unschönen Vorfall mt einem Herren der Stadtwerke und seitdem bleibt sie nicht mehr ruhig und ungestresst im Büro. Die ersten Tage war alles gut, danach ging es dann los.
Wolfsheulen, bellen, nicht-zur-Ruhe-kommen - das volle Programm.

Um das Ganze im Keim zu ersticken und da nicht noch irgendwelche zusätzlichen Macken reinzu"erziehen", habe ich meine alte Trainern angeschrieben und um eine Beurteilung und ein Training gebeten. Sie selbst konnte es aus Zeitmangel nicht übernehmen und hat mich an eine Kollegin "übergeben". Die war heute abend zum ersten Mal da.

Den Tag über hat Nelly realtiv viel Terror geschoben, aber NATÜRLICH hat sie es nicht gemacht, als die Trainerin da war.

Wir sind also erstmal Vergangenheit, Gegenwart, Krankheitsgeschichte, Verhalten insgesamt und so weiter durchgegangen.
Dann lernte sie Nelly kennen, alles ging gut. Zuerst wurde Nelly etwas hektisch, aber das legte sich schnell, das war ja immerhin eine Fremde.

Wir sind alle Methoden durchgegangen, die ich an Nelly angewandt und/oder ihr angetan habe, damit sie das alleine-sein lernt. Und ich weiss,d ass viele Leute Fehler in der Vergangenheit gerne verschweigen, aber das bringt uns nicht weiter. Also habe ich auch jeden Fehltitt dargelegt wie z.B. das Anwenden eines Spray-Halsbandes und solche "Scherze".
Ich habe ihr von unserem ersten Trainer erzählt, von der praktizierten Unterdrückung und der ständigen Gegenwart des Gedankens, jeder Hund wolle die Weltherrschaft an sich reissen.

Und so weiter und so fort- ich habe ihr also in etwa 30 Minuten die letzten 9 Jahre vor die Füße geworfen, damit sie sich ein Bild machen konnte, was wir schon alles hinter uns haben. Und sie schluckte nicht schlecht.

Sie hat mir nun einige Verhaltensregeln aufgetragen, die ich häufig auch schon ähnlich gemacht habe, aber eben mit dem "gewissen kleinen Haken". An dieser Verhaltensumstellung muss natürlich in erster Linie mal ich arbeiten.

Sie war etwas über meinen "Pessimismus" erstaunt. Während sie mir natürlich zu Beginn erklärte, dass das Problem nicht von jetzt auf gleich gelöst ist (was ich natürlich weiss, aber da sie mich nicht kennt, hat sie logischerweise vorgesorgt), war sie über meine zeitliche Einschätzung doch sehr erstaunt. Ich habe mit etwa einem halben Jahr gerechnet bis Nelly auf dem Level ist, wo wir hin wollen - entspannt, dass sie auch mal schläft und einfach ruhig ist.

Sie glaubt, dass das nicht so lange dauern wird. Ich bin da ja immer etwas skeptisch, was nicht heissen soll, dass ich mir einen schnelleren Erfolg nicht wünschen würde.
Aber wie heisst es in Windeby immer so schön? "Es ist halt Nelly" und das betrifft nicht nur die Tierarzt-Besuche, sondern sämtliche Bereiche.

Die Trainerin staunte nicht schlecht, als ich ihr erzählt habe, dass Nelly bis 1,80 m Zäune überklettert und das auf dem Platz meiner alten Trainerin (sie kennt den Zaun) mehrfach mit Leichtigkeit praktiziert hat. Nelly´s nettes Plüschgesicht täuscht fast alle... sie ist eben ein kleiner Teufel, aber sie passt einfach zu mir. *grins*

So, werde gleich das Mittagessen in den Ofen schieben und dann die erste Trainingseinheit starten.

Ich werde weiter berichten und dann auch eine hoffentlich positive Antwort auf die im Titel gestellte Frage haben.

Alles Liebe
Mona & die Heulboje

Donnerstag, 28. August 2014

Montag geht es los...

Guten Morgen liebe Hundefreunde,

so langsam wächst die Aufregung, denn am Montag ist Eröffnung meines Ladens.

Bislang sind viele kleine, aber keine grossen Katastrophen passiert. *drei Mal auf Holz klopfen*

Seit vergangenem Sonntag ist das Schaufenster offen und dekoriert und seitdem benimmt Nelly sich im Laden wie Karl Arsch. :(
Wenn meine Freundin mit ihren Hunden da ist, sieht die Welt abr vollkommen anders aus, dann wird nicht gepöbelt bei jeder Gelegenheit. Dieses Tier.... ;)

Die Türkonstruktion wird heute eingekauft und evtl. auch schon eingebaut. Allerdings haben wir uns für eine einfachere Methode entschieden. Wir kaufen heute einfach eine Tür, hauen da ein Loch rein und setzen Gitter davor. Gleicher Effekt, aber keine Schiene auf dem Boden, über die man stolpern könnte und es ist auch einfacher zu machen.

Ich bin gespannt...

Der Laden selbst ist ziemlich fertig, es müssen jetzt nur noch Kleinigkeiten gemacht werden und ich warte nach wie vor auf Ware.
Ich habe Geschirre bestellt, die handgefertigt werden und die sind immer noch nicht da. :(

Feitag kommt schon der erste Fleisch-Nachschub, denn ich habe gemerkt, dass ich zu wenig bestellt habe... nicht so gut. Ob das dann reicht... wer weiss es schon? Ich hoffe es einfach mal.

So, das war jetzt mal ein "in der Kürze liegt die Würze"-Beitrag. Ich kann auch anders, jawohl. ;)

Alles Liebe
Mona und "Euer Flauschigkeit"


Mittwoch, 13. August 2014

Mein unmögliches Sprung-Tier

Guten Morgen zusammen,

habe ich schonmal erwähnt, dass mein Tier unmöglich ist? Ja, habe ich... schon sehr oft. ;) Aber sie hat es jetzt mal wieder sehr deutlich unter Beweis gestellt.

Wie im vorigen Post erwähnt habe ich ein Trenngitter im Laden, damit Nelly nicht im ganzen Laden herum düst.
Ja, das muss ich jetzt gegen eine ziemlich massive und vollkommen übertrieben scheinende Konstruktion ersetzen. Denn sie geht auch da mal wieder drüber. Mittlerweil bei absolut jeder Gelegenheit.
Am Samstag entdeckte sie, dass das ja ganz einfach ist und seither gibt es kein Halten mehr. Ich sitze hinten im Büro, Nelly springt drüber, ich bin vorne, Nelly springt drüber. Auch ohne ersichtlichen Grund, es ist einfach "weil ich´s kann".

So nun war guter Rat teuer, denn ich habe wenig Platz, um irgendwelche wilden Gebilde zu errichten. Das höchste Kinderschutzgitter, das ich gefunden habe, ist 1,04 m hoch. Das jetzige ist 80 cm, darüber springt sie aus dem Sitzen mit einem Satz. Bei 24 cm mehr nimmt sie dann vielleicht zwei Schritte Anlauf - hat also keinen Sinn.

Nun hatte ich eine Idee und war gestern mit einer Freundin im Baumarkt, um die Umsetzbarkeit zu prüfen. Der gute Mann, den ich nach den Komponenten fragte, guckte nicht schlecht, als ich ihm dann irgendwann der Einfachheit halber erklärte was ich damit vor habe. Aber er verstand das Prinzip sofort und ist da sehr drauf eingegangen - eine ganz hervorragende Beratung!

Ich werde ein Gitterzaun-Element kaufen, das wird auf einen Rahmen montiert, darunter kommen leichtläufige Rollen, dann kommt über die Bürotür und am Boden jeweils eine Führschiene - fertig ist die voll vergitterte Bürotür für Nelly.
Das scheint wie gesagt etwas zu krass zu sein - aber hey, mein Hund IST krass, was sowas angeht. ;)

Das Gebilde hat einen grossen Vorteil: Ich kann die Hintertür zum Lüften öffnen und auch rauchen gehen, ohne Nelly jedes Mal an die Leine nehmen zu müssen.

Mir wäre natürlich lieber gewesen, wenn sie diese Grenze akzeptiert hätte, aber sie hat halt ihren eigenen Kopf und das Risiko, dass sie mal drüber geht, wenn ihr ein Kunde oder der Hund eines Kunden nicht in den Kram passt, ist zu hoch.

Alles Liebe
Mona & das sprunghafte Tier