Hallöchen zusammen,
erstmal wünsche ich allen Menschen- und Tier-Muttis einen schönen Muttertag. :)
Wir waren heute bei meiner Mutter und sind dann auch gleich eine Runde spazieren gegangen.
Meine Mutter hat sich Nelly geschnappt, ich hatte - mehr oder weniger - Anna.
Was heisst das: Mehr oder weniger?
Das will ich euch verraten:
Anna läuft wo sie kann mit schleifender Leine. Gut, heute nicht ganz legal, weil wir uns in der Brut- und Setzzeit im Wald aufgehalten haben. Psssssssssssssssssssst. ;)
Normalerweise würde ich sowas nie tun, ABER: Es ist Anna.
Ganz davon abgesehen, dass ein Reh ihr in den Hintern kneifen müsste, wenn es hinter ihr läuft.... wäre auch absolut jedes Tierkind schneller, als Anna. Zusätzlich kommt, dass sie Schwierigkeiten hat was hartes zu beissen und generell von einer Kaffeebohe mehr Verletzungsrisiko ausgeht, als von meinem Mini-Mäuschen.
Also dachte ich mir: Dieses """""Risiko""""" kannst du mal eingehen.
Nelly würde ich in dieser Zeit nicht mal an eine 5 m Leine machen, weil sie eventuell versteckte Tierkinder aufspüren und sofort umbringen würde. Nein, die lief schön an 1,20 m wie sich das gehört für einen Hund wie sie.
So, nun ist Anna einen Tick langsamer als Nelly. Daran haben Nelly und ich uns schon lange gewöhnt. Meine Mutter bringt nicht so viel Geduld auf. Sie sprintete förmlich durch den Wald, während Anna und ich uns nicht hetzen liessen. Warum auch? Haben ja keinen Zeitdruck. Das mit dem "zusammen" gehen war so natürlich hinfällig, aber ich lass mein Ömchen machen. Wenn sie mal irgendwo ZU lange braucht, dann zeig ich ihr das schon.
So nun kommen immer mal Leute zu mir, die Anna wenig bis gar nicht kennen, aber wissen, dass sie taub ist. Und die sind dann ganz entsetzt, wenn ich sage "Läuft ohne Leine".
Es kommt in der Tat selten vor, dass sie ganz ohne Leine läuft, meistens schleift sie die 3 m Biothane-Leine hinter sich her als Sicherheit für mich. Bevor ich das aber erklärt habe, ist Ostern und deshalb sage ich "ohne Leine".
Und dann geht es los... ohne Leine... taub... läuft weg... bla bla bla.
Ja, man kann in der Tat nicht jeden tauben Hund auch von der Leine lassen. Aber diese Leute sollten doch MICH ausreichend kennen, um zu wissen, dass ich kein unkalkulierbares Risiko eingehe. Nelly kommt nie von der Leine, nicht mal schleifend und das aus gutem Grund. Warum sollte ich bei meinem zweiten Hund so leichtsinnig sein und etwas machen, was eigentlich gar nicht geht? Das macht ja wenig Sinn.
Anna bewegt sich selten weiter als 3 m von mir weg. Ich bin keine Sportskanone, aber wenn die "Gas gibt", bin ich im schnellen Schritt immer noch schneller, als sie. Also was daran ist ein Risiko? ;)
Denkt bitte immer daran den einzelnen Hund und seine Anlagen zu bewerten und nicht wegen einem Fakt gleich die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen.
Ich weiss schon was ich tue. ;)
Einen schönen Sonntag noch
Mona mit dem Flausch-Tier und der tauben Nuss. ;)
Sonntag, 10. Mai 2015
Donnerstag, 16. April 2015
Erlebnisse beim Tierarzt - oder: Warum ich weiss was ich an Windeby habe
Hallöchen zusammen,
gestern habe ich mal wieder ein Tierarzt-Erlebnis gehabt, das mir beweist was ich an Windeby habe.
Am Dienstag abend wollte ich mit den Mädels in den Hausflur. Ich öffnete die schwere Tür, die auch von alleine zu geht und bemerkte leider zu spät, dass Anna noch nicht ganz durch war. Die Tür traf, Anna fiel und guckte mich schmerzverzerrt an. Ich hob sie auf, trug sie in die Wohnung, tastete sie ab und gab ihr eine von ihren Schmerztabletten. Sie frass normal und machte alles normal, sodass ein Not-Tierarzt-Besuch wohl nicht notwendig war.
Gestern früh wollte sie die beiden Stufen vorm Haus nicht nehmen, im Laden angekommen legte sie sich hin und stand 2 Stunden nicht auf (was für sie unnormal ist), sie nahm auch nicht jedes angebotene Leckerlie, das sie sonst immer gierig verschlingt. Das alles sind für mich Alarmsignale, ich organisierte, dass meine Mitarbeiterin kommt, machte einen Termin bei dem Tierarzt hier vor Ort.
Dort angekommen schilderte ich was passiert ist. Der Tierarzt guckte sich zuerst ihre Augen an. Gut, dachte ich mir, ich habe ihm nicht gezeigt wo die Tür getroffen hat, was ich dann natürlich tat. Doch er guckte in die Augen und ins Maul, mein Hinweis, dass ich wegen was anderem da bin, wurde erstmal ignoriert.
Dann strich er über die Wirbelsäule und wies mich darauf hin "Anna ist aber ganzschön abgemagert."
Abgemagert? Also etwas zu dünn wegen ihrer stetigen Mäkelei ja, das weiss ich, Grund ist gefunden und abgestellt. Aber ABGEMAGERT ist die nicht!
Ich weis ihn darauf hin, dass ich auch deshalb nicht da bin, sondern er gucken soll, ob sie Schmerzen hat oder ob ich mir nur einbilde, dass sie seit gestern hinten rechts eine kürzere Schrittfolge hat etc.
Dann zog er ohne Vorwarnung eins ihrer Hinterbeine im gefühlten 90 Grad-Winkel nach hinten, was Anna direkt zu Fall brachte, denn sie hat kein Gleichgewicht aufgrund ihrer schlechten körperlichen Konstitution. Sie klatschte also auf den Tisch und purzelte fast runter, da kofferte ich ihn an, dass wenn er sowas macht, er mir vorher Gelegenheit geben muss, sie ordentlich zu stützen. Ging gar nicht und Anna war auch sehr unglücklich.
Er fing an ihren Bauch abzutasten und danach die Rippen. Bei den Rippen fing sie an zu quietschen, er ging zum PC und fragte mich wann das letzte Blutbild gemacht wurde. Zusammenhang??? Auf die Frage nach selbigem erhielt ich keine Antwort.
Er schlug mir dann vor ihr zusätzlich ein Schmerzmittel zu spritzen... ja... ähm... und dann? Kein Röntgen, kein nichts? Ich hab aus Windeby extra die Röntgenbilder schicken lassen, damit er vergleichen kann was vorher kaputt war und was sich da ggf. geändert hat. Nö, Röntgen braucht man noch nicht.
Ich fühlte mich insgesamt überhaupt nicht ernst genommen, als wäre ich DER Hypochonder und als sei ich da völlig hysterisch kreischend rein gerannt. Nichts davon war der Fall und das Quietschen beim Aptasten der Rippen sagt mir, dass da irgendwas ist.
Er schlug mir dann vor den Lidrandtumor noch flott zu entfernen, wenn sie schon ein Schmerzmittel gespritzt bekommen hat. Ich stimmte zu, die Argumentation machte Sinn und das Teil stört auch wirklich, denn es lag direkt auf dem Auge auf. Das war aber auch das einzige, was da gestern Sinn machte und ich bin vom Besuch sehr enttäuscht.
Und ich frage mich nach dem Grund, denn zwei Freundinnen von mir waren schon da mit "Ich GLAUBE er hat Schmerzen, aber ich kann das an nichts festmachen und es ist auch nichts passiert" und die hat er durchaus ernst genommen.
Ich habe zwei Theorien: Er hatte gestern einen wirklich schlechten Tag oder er mag mich nicht.
Was es auch ist - noch auf seinem Parkplatz habe ich in Windeby angerufen und einen Termin für Anna gemacht. Bis dahin hangeln wir uns mit den Schmerzmedikamenten durch, aber das kann ich nicht schier ungeprüft lassen. Was, wenn eine Rippe gebrochen ist? Kann natürlich sein, dass es "nur" eine Rippenprellung ist, aber es kann ja noch so vieles anderes sein.
Bei Tierärzten bin ich generell empfindlich, wenn ich aber nach so einem Vorfall nicht ernst genommen werde, dann bin ich sauer. Ich bilde mir die Anzeichen doch nicht ein, die Anna mir gibt. Und ich will auch nicht hingestellt werden, als würde ich meinem Hund nicht genug zu Essen geben, denn das ist de Facto nicht der Fall. Hey, ich betreibe einen Laden u.a. für Tierfutter - wenn Anna nicht genug von allem hat, welcher Hund denn bitte dann???
Ich will auch einen Tierarzt nicht drei Mal darauf hinweisen müssen, dass ich nicht wegen Augen und Zähnen da bin, sondern wegen nem Tür-Treffer.
Als ich das gestern abend einer Freundin erzählte (einer der beiden, die dort sehr zufrieden sind), war sie geschockt. Weil sie sowas von ihm gar nicht kennt.
Schauen wir mal wie es meinem Mäuschen heute so ergeht, heute Nacht war es ruhig und sie hat fast durchgeschlafen, war auch ordentlich kaputt gestern abend und schmiss sich direkt auf das erstbeste Kissen zum Pennen.
So, auf geht´s, hoffentlich geht es ihr heute früh besser.
Alles Liebe
Mona und die Hühner
gestern habe ich mal wieder ein Tierarzt-Erlebnis gehabt, das mir beweist was ich an Windeby habe.
Am Dienstag abend wollte ich mit den Mädels in den Hausflur. Ich öffnete die schwere Tür, die auch von alleine zu geht und bemerkte leider zu spät, dass Anna noch nicht ganz durch war. Die Tür traf, Anna fiel und guckte mich schmerzverzerrt an. Ich hob sie auf, trug sie in die Wohnung, tastete sie ab und gab ihr eine von ihren Schmerztabletten. Sie frass normal und machte alles normal, sodass ein Not-Tierarzt-Besuch wohl nicht notwendig war.
Gestern früh wollte sie die beiden Stufen vorm Haus nicht nehmen, im Laden angekommen legte sie sich hin und stand 2 Stunden nicht auf (was für sie unnormal ist), sie nahm auch nicht jedes angebotene Leckerlie, das sie sonst immer gierig verschlingt. Das alles sind für mich Alarmsignale, ich organisierte, dass meine Mitarbeiterin kommt, machte einen Termin bei dem Tierarzt hier vor Ort.
Dort angekommen schilderte ich was passiert ist. Der Tierarzt guckte sich zuerst ihre Augen an. Gut, dachte ich mir, ich habe ihm nicht gezeigt wo die Tür getroffen hat, was ich dann natürlich tat. Doch er guckte in die Augen und ins Maul, mein Hinweis, dass ich wegen was anderem da bin, wurde erstmal ignoriert.
Dann strich er über die Wirbelsäule und wies mich darauf hin "Anna ist aber ganzschön abgemagert."
Abgemagert? Also etwas zu dünn wegen ihrer stetigen Mäkelei ja, das weiss ich, Grund ist gefunden und abgestellt. Aber ABGEMAGERT ist die nicht!
Ich weis ihn darauf hin, dass ich auch deshalb nicht da bin, sondern er gucken soll, ob sie Schmerzen hat oder ob ich mir nur einbilde, dass sie seit gestern hinten rechts eine kürzere Schrittfolge hat etc.
Dann zog er ohne Vorwarnung eins ihrer Hinterbeine im gefühlten 90 Grad-Winkel nach hinten, was Anna direkt zu Fall brachte, denn sie hat kein Gleichgewicht aufgrund ihrer schlechten körperlichen Konstitution. Sie klatschte also auf den Tisch und purzelte fast runter, da kofferte ich ihn an, dass wenn er sowas macht, er mir vorher Gelegenheit geben muss, sie ordentlich zu stützen. Ging gar nicht und Anna war auch sehr unglücklich.
Er fing an ihren Bauch abzutasten und danach die Rippen. Bei den Rippen fing sie an zu quietschen, er ging zum PC und fragte mich wann das letzte Blutbild gemacht wurde. Zusammenhang??? Auf die Frage nach selbigem erhielt ich keine Antwort.
Er schlug mir dann vor ihr zusätzlich ein Schmerzmittel zu spritzen... ja... ähm... und dann? Kein Röntgen, kein nichts? Ich hab aus Windeby extra die Röntgenbilder schicken lassen, damit er vergleichen kann was vorher kaputt war und was sich da ggf. geändert hat. Nö, Röntgen braucht man noch nicht.
Ich fühlte mich insgesamt überhaupt nicht ernst genommen, als wäre ich DER Hypochonder und als sei ich da völlig hysterisch kreischend rein gerannt. Nichts davon war der Fall und das Quietschen beim Aptasten der Rippen sagt mir, dass da irgendwas ist.
Er schlug mir dann vor den Lidrandtumor noch flott zu entfernen, wenn sie schon ein Schmerzmittel gespritzt bekommen hat. Ich stimmte zu, die Argumentation machte Sinn und das Teil stört auch wirklich, denn es lag direkt auf dem Auge auf. Das war aber auch das einzige, was da gestern Sinn machte und ich bin vom Besuch sehr enttäuscht.
Und ich frage mich nach dem Grund, denn zwei Freundinnen von mir waren schon da mit "Ich GLAUBE er hat Schmerzen, aber ich kann das an nichts festmachen und es ist auch nichts passiert" und die hat er durchaus ernst genommen.
Ich habe zwei Theorien: Er hatte gestern einen wirklich schlechten Tag oder er mag mich nicht.
Was es auch ist - noch auf seinem Parkplatz habe ich in Windeby angerufen und einen Termin für Anna gemacht. Bis dahin hangeln wir uns mit den Schmerzmedikamenten durch, aber das kann ich nicht schier ungeprüft lassen. Was, wenn eine Rippe gebrochen ist? Kann natürlich sein, dass es "nur" eine Rippenprellung ist, aber es kann ja noch so vieles anderes sein.
Bei Tierärzten bin ich generell empfindlich, wenn ich aber nach so einem Vorfall nicht ernst genommen werde, dann bin ich sauer. Ich bilde mir die Anzeichen doch nicht ein, die Anna mir gibt. Und ich will auch nicht hingestellt werden, als würde ich meinem Hund nicht genug zu Essen geben, denn das ist de Facto nicht der Fall. Hey, ich betreibe einen Laden u.a. für Tierfutter - wenn Anna nicht genug von allem hat, welcher Hund denn bitte dann???
Ich will auch einen Tierarzt nicht drei Mal darauf hinweisen müssen, dass ich nicht wegen Augen und Zähnen da bin, sondern wegen nem Tür-Treffer.
Als ich das gestern abend einer Freundin erzählte (einer der beiden, die dort sehr zufrieden sind), war sie geschockt. Weil sie sowas von ihm gar nicht kennt.
Schauen wir mal wie es meinem Mäuschen heute so ergeht, heute Nacht war es ruhig und sie hat fast durchgeschlafen, war auch ordentlich kaputt gestern abend und schmiss sich direkt auf das erstbeste Kissen zum Pennen.
So, auf geht´s, hoffentlich geht es ihr heute früh besser.
Alles Liebe
Mona und die Hühner
Samstag, 11. April 2015
Gedanken zu Anna´s früherem Leben
Hallöchen liebe Hundefreunde,
ich bin grade "Schlaflos in..." und schreibe deshalb mal ein paar Gedanken auf, die mir in den letzten Tagen so gekommen sind. Sie drehen sich um Anna´s früheres Leben.
Wenngleich ich bei Nelly vieles nicht weiss, weil so viel gelogen wurde, handelt es sich nur um 6 Monate, die ich von ihrem Leben nicht kenne. Bei Anna ist das völlig anders... bei ihr sind es ca. 12 Jahre und eine so lange Zeit hinterlässt Spuren.
Und wenn sie gewisse Verhaltensweisen zeigt, dann fragt man sich woher sie das wohl kann oder hat.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie in ihrem Leben ein Zuhause hatte, denn was sie kann und amcht kann sie unmöglich alles erst in der Pflegestelle gelernt haben. Auch wenn Anna pfiffig ist und schnell lernt, sind das so Sachen, von denen ich sage, dass sie die von früher hat.
Zum Beispiel apportiert sie und soweit ich mich erinnern kann, hat die Pflegestelle gesagt, dass sie das von sich aus gemacht hat.
Um nur ein Beispiel von einigen Kleinigkeiten zu nennen.
Nun ist es so, dass Anna beim Futter unheimlich mäkelig ist und mich damit in den Wahnsinn treibt. Ich bat meine Tierärztin um Rat und sie hatte die simpelste Idee überhaupt: "Hast du schonmal daran gedacht, dass sie das Fressen aus einem Napf gar nicht kennt und sich aus alter Gewohnheit alles zusammen suchen will?"
Nee... darüber hatte ich noch nicht nachgedacht. Aber ich hatte schon bemerkt, dass wenn es das Trockenfutter aus der Hand oder im Raum verteilt gibt, sie es anstandslos frisst.
So... nun bin ich ja absolut nicht der Typ für Trockenfutter-Fütterei.... aber wenn das der Weg ist, um Anna dauerhaft ein hochwertiges Futter zu kredenzen, das sie auch noch gut verträgt... dann muss ich meine persönliche Einstellung hinten anstellen. Schlussendlich ist es doch so, dass man bei Anna nicht mehr viel kaputt-füttern kann - also warum nicht?
Ich habe mich für das Futter Applaws Senior entschieden, das hat 75 % Fleisch in der Trockenmasse, ist aber calcium- und natriumarm. Genau was das herzkranke Püppi braucht.
Und sie verträgt es super, was auch nicht selbstverständlich ist.
Seit nunmehr 1,5 Wochen frisst sie dauerhaft gut, denn so lange füttere ich sie schon aus der Hand bzw. im Raum verteilt.
Und wenn man sie dabei beobachtet, kann man sich fast bildlich vorstellen wie sie zurückhaltend, aber wehement bei Touristen und Einheimischen versucht hat Futter zu ergattern. Ich glaube, dass vieles in Sachen Fressverhalten aus dieser Zeit kommt.
Sie hat sicherlich mit einigem Abstand gestanden und lange mit ihren grossen, manchmal traurig wirkenden Kulleraugen geguckt, bis die Menschen diesem süßen Hund etwas abgegeben haben. Sicher hat sie gemerkt, dass wenn sie gierig danach schnappt, es weniger gibt, als wenn sie es ganz vorsichtig nimmt, denn letzteres tut sie wirklich. Sie nimmt das Futter selten mit den Zähnen, statt vielmehr mit der Zunge aus der Hand.
Aber dann gibt es auch die Momente, in denen sie vor mir steht, ich sie steicheln möchte, sie die Augen zusammen kneift und sich weg duckt. Und in diesen Momenten weiss man, dass dieses zauberhafte kleine Geschöpf auch die andere Seite des Menschen kennt.
Und diese Momente tun einem in der Seele weh. Man wünscht sich, diesen Hund von klein auf gehabt zu haben und das aus so vielen Gründen.
Nicht "nur", dass sie diese Gewalt nicht erlebt hätte, auch aus so vielen anderen Gründen. Zum Beispiel auch aus gesundheitlichen Gründen, Stichwort Herz, Zähne, Bewegungsapparat.
Ich hätte nicht gedacht, dass es früher oder später so eine Rolle in meinen Gedanken spielen würde was früher war. An und für sich ist es auch nicht wichtig, aber irgendwie auch doch.
Und ich habe die vielen Menschen im Kopf, die nötig waren, damit meine kleine Zaubermaus auf der Strsse überleben konnte, um heute zu meinen Füßen ruhig und gleichmässig zu schnarchen.
Dankbarkeit macht sich breit dafür, dass diese Menschen das Herz hatten einen alten Strassenhund zu füttern.
Dankbarkeit macht sich breit, dass die spanischen Tierschützer das Wagnis eingegangen sind und Anna haben operieren lassen mit dem riesigen Mamma-Tumor - und sie nicht einfach eingeschläfert haben oder auf der Strasse haben sterben lassen.
All diese Menschen waren nötig, damit Anna in ihrem Zuhause ankommen kann, das sie für den Rest ihres Lebens bedinungslos lieben und beschützen wird.
Alles Liebe
Mona mit den Zaubermäusen
ich bin grade "Schlaflos in..." und schreibe deshalb mal ein paar Gedanken auf, die mir in den letzten Tagen so gekommen sind. Sie drehen sich um Anna´s früheres Leben.
Wenngleich ich bei Nelly vieles nicht weiss, weil so viel gelogen wurde, handelt es sich nur um 6 Monate, die ich von ihrem Leben nicht kenne. Bei Anna ist das völlig anders... bei ihr sind es ca. 12 Jahre und eine so lange Zeit hinterlässt Spuren.
Und wenn sie gewisse Verhaltensweisen zeigt, dann fragt man sich woher sie das wohl kann oder hat.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie in ihrem Leben ein Zuhause hatte, denn was sie kann und amcht kann sie unmöglich alles erst in der Pflegestelle gelernt haben. Auch wenn Anna pfiffig ist und schnell lernt, sind das so Sachen, von denen ich sage, dass sie die von früher hat.
Zum Beispiel apportiert sie und soweit ich mich erinnern kann, hat die Pflegestelle gesagt, dass sie das von sich aus gemacht hat.
Um nur ein Beispiel von einigen Kleinigkeiten zu nennen.
Nun ist es so, dass Anna beim Futter unheimlich mäkelig ist und mich damit in den Wahnsinn treibt. Ich bat meine Tierärztin um Rat und sie hatte die simpelste Idee überhaupt: "Hast du schonmal daran gedacht, dass sie das Fressen aus einem Napf gar nicht kennt und sich aus alter Gewohnheit alles zusammen suchen will?"
Nee... darüber hatte ich noch nicht nachgedacht. Aber ich hatte schon bemerkt, dass wenn es das Trockenfutter aus der Hand oder im Raum verteilt gibt, sie es anstandslos frisst.
So... nun bin ich ja absolut nicht der Typ für Trockenfutter-Fütterei.... aber wenn das der Weg ist, um Anna dauerhaft ein hochwertiges Futter zu kredenzen, das sie auch noch gut verträgt... dann muss ich meine persönliche Einstellung hinten anstellen. Schlussendlich ist es doch so, dass man bei Anna nicht mehr viel kaputt-füttern kann - also warum nicht?
Ich habe mich für das Futter Applaws Senior entschieden, das hat 75 % Fleisch in der Trockenmasse, ist aber calcium- und natriumarm. Genau was das herzkranke Püppi braucht.
Und sie verträgt es super, was auch nicht selbstverständlich ist.
Seit nunmehr 1,5 Wochen frisst sie dauerhaft gut, denn so lange füttere ich sie schon aus der Hand bzw. im Raum verteilt.
Und wenn man sie dabei beobachtet, kann man sich fast bildlich vorstellen wie sie zurückhaltend, aber wehement bei Touristen und Einheimischen versucht hat Futter zu ergattern. Ich glaube, dass vieles in Sachen Fressverhalten aus dieser Zeit kommt.
Sie hat sicherlich mit einigem Abstand gestanden und lange mit ihren grossen, manchmal traurig wirkenden Kulleraugen geguckt, bis die Menschen diesem süßen Hund etwas abgegeben haben. Sicher hat sie gemerkt, dass wenn sie gierig danach schnappt, es weniger gibt, als wenn sie es ganz vorsichtig nimmt, denn letzteres tut sie wirklich. Sie nimmt das Futter selten mit den Zähnen, statt vielmehr mit der Zunge aus der Hand.
Aber dann gibt es auch die Momente, in denen sie vor mir steht, ich sie steicheln möchte, sie die Augen zusammen kneift und sich weg duckt. Und in diesen Momenten weiss man, dass dieses zauberhafte kleine Geschöpf auch die andere Seite des Menschen kennt.
Und diese Momente tun einem in der Seele weh. Man wünscht sich, diesen Hund von klein auf gehabt zu haben und das aus so vielen Gründen.
Nicht "nur", dass sie diese Gewalt nicht erlebt hätte, auch aus so vielen anderen Gründen. Zum Beispiel auch aus gesundheitlichen Gründen, Stichwort Herz, Zähne, Bewegungsapparat.
Ich hätte nicht gedacht, dass es früher oder später so eine Rolle in meinen Gedanken spielen würde was früher war. An und für sich ist es auch nicht wichtig, aber irgendwie auch doch.
Und ich habe die vielen Menschen im Kopf, die nötig waren, damit meine kleine Zaubermaus auf der Strsse überleben konnte, um heute zu meinen Füßen ruhig und gleichmässig zu schnarchen.
Dankbarkeit macht sich breit dafür, dass diese Menschen das Herz hatten einen alten Strassenhund zu füttern.
Dankbarkeit macht sich breit, dass die spanischen Tierschützer das Wagnis eingegangen sind und Anna haben operieren lassen mit dem riesigen Mamma-Tumor - und sie nicht einfach eingeschläfert haben oder auf der Strasse haben sterben lassen.
All diese Menschen waren nötig, damit Anna in ihrem Zuhause ankommen kann, das sie für den Rest ihres Lebens bedinungslos lieben und beschützen wird.
Alles Liebe
Mona mit den Zaubermäusen
Samstag, 28. März 2015
Der Vorhang fällt... ein grossartiger Hund verlässt die Bühne
Liebe Tierfreunde,
lange habt ihr nichts von uns gehört, was einfach daran liegt, dass ich viel Arbeit habe und das bisschen Freizeit natürlich meinen Mädels gehört.
Ich werde mir in den kommenden Tagen die Zeit nehmen, um das neueste von Nelly und Anna zu berichten.
Heute aber geht es um Lucy.
Lucy, geboren ca. 1999, eine bezaubernde Mischlingshündin, die Nelly und mich fast schon so lange begleitet wie Nelly bei mir lebt.
Ich lernte ihr Frauchen Anfang 2006 durch ein Hundeforum kennen, in dem ich mich tummelte. Beide aus Flensburg stammend, verabredeten wir uns zu einem Spaziergang.
Nelly - damals noch mit allem und jedem Hund verträglich - fand Lucy sofort super. Lucy war damals ein Bündel voll Angst, erschreckte sich bei jedem Geräusch draussen, Autos, Jogger, Fahrräder - all das ging gar nicht.
So waren wir mit unseren zwei "Baustellen" unterwegs, nicht ahnend, dass daraus eine wunderbare Freundschaft wurde. Nicht nur zwischen den Menschen. ;)
In meinen schwersten Trainings-Zeiten war Lucy die Hündin, mit der ich Nelly verglich. Abgesehen von ihrer Angst war Lucy einfach nur... einfach. Sie war leicht zu handhaben und froh, einfach dabei sein zu können.
Und immer wieder hämmerte mir ihr Frauchen ein wie unfair es Nelly gegenüber ist, sie mit Lucy zu vergleichen - Recht hatte sie!
Lucy und Nelly liebten sich und je mehr Lucy ihre Angst verlor, je mehr kümmerte sie sich um Nelly. Bis Puf einzog, der SEINE Mädels wirklich toll behütet, wenn es sein muss. Ein echter Gentleman. Und so konnten die Damen sich ihren eigenen Geschäften zuwenden.
Lucy hatte 15 tolle Jahre bei ihrem Frauchen, sah die 3 Kinder aufwachsen und kümmerte sich auch um diese. Sorgenfresser, Tränentrockner, Schmusebacke, Reste-Fresser, Futter-Dieb, Aufmunterer - Lucy hatte viele Jobs und sie hat es geliebt.
Seit einiger Zeit war sie merklich dement und das Gehör hat auch nicht mehr so mitgemacht. Sie driftete immer öfter in ihre eigene Welt ab, aber das war okay, da kannte man sie. ;) Wenn sie diesen speziellen Blick hatte, sagten wir immer "Die Vögelchen fliegen wieder durch ihren Kopf". ;)
Tumore machten sich bemerkbar, aber auch die schränkten Lucy nicht in ihrem Lebensmut ein.
Die körperliche Konstitution wurde schlechter, aber Lucy wollte noch immer.
Bis vergangenen Montag, den 23.003.2015... das war der Tag, an dem Lucy deutlich sagte "Lass mich gehen."
Ihr Frauchen rief mich an, damit ich kommen kann, um mich von Lucy zu verabschieden. Was für ein schwerer Gang uns da bevor stand.... Lucy gehörte zur Familie.
In meiner Mittagspause fuhr ich also, um den schwersten aller Wege mit meiner Freundin zu gehen.
Wir trafen uns draussen, Lucy schlurfte hinter Frauchen her, kippelig, wackelig. Und als Puf Gas gab, weil er mich sah... tat dies auch Lucy. Sie rannte so schnell sie konnte zu mir, ich war vollkommen überfahren von dieser Reaktion.
Dingdingding wippten ihre Ohren so lustig wie sie es immer taten und sie wusste, dass ich das immer so an ihr geliebt habe...
Lucy hatte eine ganz neue "Leichtigkeit"... sie wusste, dass sie gehen durfte.
Lucy bekam alle Leckereien, die sie im Laden immer geliebt hat, ich stopfte sie förmlich voll.
Auch Nelly wusste es, sie war mit Lucy sehr vorsichtig und Lucy spielte zaghaft ein letztes Mal mit Nelly.
Als ich mich andgültig von Lucy verabschiedete, stellte Nelly sich auf die andere Seite und schleckte Lucy liebevoll über den Kopf.
Als wir wieder im Laden ankamen, saß Nelly eine gute halbe Stunde leise wimmernd im Büro. Die Leute können sagen was sie wollen - Nelly wusste es und sie betrauerte ihre geliebte Freundin.
Abends, als "es" soweit war wurde Nelly für ein paar Minuten sehr unruhig... ich brauchte keine Bestätigung, um zu wissen, dass Lucy es nun geschafft hatte. Dass sie nun frei war.
Der Verlust ist schmerzhaft, Lucy wird immer fehlen, denn sie war immer da... eine unersetzbare Grösse in unserem kleinen Rudel.
Ein grossartiger Hund verlässt die Bühne... run free, Lucy.
lange habt ihr nichts von uns gehört, was einfach daran liegt, dass ich viel Arbeit habe und das bisschen Freizeit natürlich meinen Mädels gehört.
Ich werde mir in den kommenden Tagen die Zeit nehmen, um das neueste von Nelly und Anna zu berichten.
Heute aber geht es um Lucy.
Lucy, geboren ca. 1999, eine bezaubernde Mischlingshündin, die Nelly und mich fast schon so lange begleitet wie Nelly bei mir lebt.
Ich lernte ihr Frauchen Anfang 2006 durch ein Hundeforum kennen, in dem ich mich tummelte. Beide aus Flensburg stammend, verabredeten wir uns zu einem Spaziergang.
Nelly - damals noch mit allem und jedem Hund verträglich - fand Lucy sofort super. Lucy war damals ein Bündel voll Angst, erschreckte sich bei jedem Geräusch draussen, Autos, Jogger, Fahrräder - all das ging gar nicht.
So waren wir mit unseren zwei "Baustellen" unterwegs, nicht ahnend, dass daraus eine wunderbare Freundschaft wurde. Nicht nur zwischen den Menschen. ;)
In meinen schwersten Trainings-Zeiten war Lucy die Hündin, mit der ich Nelly verglich. Abgesehen von ihrer Angst war Lucy einfach nur... einfach. Sie war leicht zu handhaben und froh, einfach dabei sein zu können.
Und immer wieder hämmerte mir ihr Frauchen ein wie unfair es Nelly gegenüber ist, sie mit Lucy zu vergleichen - Recht hatte sie!
Lucy und Nelly liebten sich und je mehr Lucy ihre Angst verlor, je mehr kümmerte sie sich um Nelly. Bis Puf einzog, der SEINE Mädels wirklich toll behütet, wenn es sein muss. Ein echter Gentleman. Und so konnten die Damen sich ihren eigenen Geschäften zuwenden.
Lucy hatte 15 tolle Jahre bei ihrem Frauchen, sah die 3 Kinder aufwachsen und kümmerte sich auch um diese. Sorgenfresser, Tränentrockner, Schmusebacke, Reste-Fresser, Futter-Dieb, Aufmunterer - Lucy hatte viele Jobs und sie hat es geliebt.
Seit einiger Zeit war sie merklich dement und das Gehör hat auch nicht mehr so mitgemacht. Sie driftete immer öfter in ihre eigene Welt ab, aber das war okay, da kannte man sie. ;) Wenn sie diesen speziellen Blick hatte, sagten wir immer "Die Vögelchen fliegen wieder durch ihren Kopf". ;)
Tumore machten sich bemerkbar, aber auch die schränkten Lucy nicht in ihrem Lebensmut ein.
Die körperliche Konstitution wurde schlechter, aber Lucy wollte noch immer.
Bis vergangenen Montag, den 23.003.2015... das war der Tag, an dem Lucy deutlich sagte "Lass mich gehen."
Ihr Frauchen rief mich an, damit ich kommen kann, um mich von Lucy zu verabschieden. Was für ein schwerer Gang uns da bevor stand.... Lucy gehörte zur Familie.
In meiner Mittagspause fuhr ich also, um den schwersten aller Wege mit meiner Freundin zu gehen.
Wir trafen uns draussen, Lucy schlurfte hinter Frauchen her, kippelig, wackelig. Und als Puf Gas gab, weil er mich sah... tat dies auch Lucy. Sie rannte so schnell sie konnte zu mir, ich war vollkommen überfahren von dieser Reaktion.
Dingdingding wippten ihre Ohren so lustig wie sie es immer taten und sie wusste, dass ich das immer so an ihr geliebt habe...
Lucy hatte eine ganz neue "Leichtigkeit"... sie wusste, dass sie gehen durfte.
Lucy bekam alle Leckereien, die sie im Laden immer geliebt hat, ich stopfte sie förmlich voll.
Auch Nelly wusste es, sie war mit Lucy sehr vorsichtig und Lucy spielte zaghaft ein letztes Mal mit Nelly.
Als ich mich andgültig von Lucy verabschiedete, stellte Nelly sich auf die andere Seite und schleckte Lucy liebevoll über den Kopf.
Als wir wieder im Laden ankamen, saß Nelly eine gute halbe Stunde leise wimmernd im Büro. Die Leute können sagen was sie wollen - Nelly wusste es und sie betrauerte ihre geliebte Freundin.
Abends, als "es" soweit war wurde Nelly für ein paar Minuten sehr unruhig... ich brauchte keine Bestätigung, um zu wissen, dass Lucy es nun geschafft hatte. Dass sie nun frei war.
Der Verlust ist schmerzhaft, Lucy wird immer fehlen, denn sie war immer da... eine unersetzbare Grösse in unserem kleinen Rudel.
Ein grossartiger Hund verlässt die Bühne... run free, Lucy.
Donnerstag, 29. Januar 2015
Wusstet ihr eigentlich.....?
Hallöchen und guten Abend allerseits,
so kurz vor Kinderbettzeit gehen mir nochmal ein paar Dinge durch den Kopf. Ein Gedanke sticht dabei total heraus:
Wir Hundemenschen würden doch am liebsten den lieben langen Tag über Hunde reden.
Beliebte Themen sind Häufchen (Farbe, Grösse, Konsistenz, Geruch, Häufigkeit, Auffälligkeiten etc.pp.), liebenswerte und nicht so liebenswerte Macken (z.B. das Anpöbeln von Fremden oder das sich-tierisch-über-eine-leere-Rolle-Kreppband-freuen-können etc.), kleinere und grössere Wewehchen aus Vergangenheit und Gegenwart (laaaaaange Liste ;) ) und so weiter und so fort.
Ja, lieber Leser, das ist doch genau die Welt, die wir Hundeleute uns wünschen. Toll, ich kann meinem Sitznachbarn Farbe und Häufigkeit des Häufchens sagen und der weiss was ich fütter - so oder so ähnlich.
"Dass mir das Tier am Liebsten ist, sagst du, oh Mensch, sei Sünde" ist häufig aber eher die allgemeine Reaktion im Alltag. Leute, die Hunde nicht mögen oder gar Angst vor ihnen haben, Leute, die lieber Katzen oder Wellensittiche oder Fische mögen... oder oder oder.
Heute ist mir klar geworden, dass ich in einer reinen Hundewelt lebe... Gespräche über Hunde den lieben langen Tag. Häufchen, Wewehchen, Futter, Zusammensetzungen, Allergien, Mäkeligkeiten etc.pp.
GEIL!
Und es wird auch nie wirklich langweilig, jeder Kunde ist anders, jeder Hund ist anders, alles ist immer wieder neu. Die Ansprüche reichen von bis und ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn Kunden mit "schwierigen Ansprüchen" glücklich den Laden verlassen mit einem ganzen Sack voll Dingen unterm Arm.
Wie sehr meine Kunden meine Beratung annehmen, freut mich noch umso mehr. Denn häufig sind das Kunden wie ich, die in dem Glauben kommen, sowieso nichts zu finden, aber es dann wenigstens versucht zu haben. Ich bin auch so ein Kunde, weil ich fast nie was für Nelly finden kann und in der Vergangenheit konnte.
Ich bin dazu übergegangen Hilfeversuche von vorn herein abzuwinken und die penetranten dann vor die schier unlösbare "Aufgabe Nelly" zu stellen... in dem eigentlichen Wissen, dass ie eh nichts finden.
Das merke ich auch immer wieder bei meinen Kunden, aber da haben sie die Rechnung ohne mich gemacht. ;) Denn genau auf solche Spezialkunden bin ich bestens vorbereitet. Und mein Kundenstamm weiss das zu schätzen - darüber freue ich mich besonders.
Ich lebe den Traum eines jeden "Hundemenschen" seit nunmehr 5 Monaten und freue mich jeden Tag darüber. :)
Es ist ein lang gehegter Traum, doch ich traute mich nie ihn umzusetzen. Vorerst unglücklich aussehende Umstände machten diesen Schritt nun möglich.
Auch wenn es schon anstrengend ist eine 6-Tage-Woche zu haben, frisst es mich nicht so sehr auf wie der letzte Job davor. Und es wird die Zeit kommen, wo ich mir meine Aushilfe so leisten kann, dass ich zwei Tage die Woche frei habe. Das wird noch etwas dauern, aber ich bin zuversichtlich, dass es irgendwann soweit ist. :)
So nun wünsche ich euch gute Nacht und freue mich auf morgen. :)
Alles Liebe
Mona mit dem Schnee-Freak und dem Schnee-Muffel
so kurz vor Kinderbettzeit gehen mir nochmal ein paar Dinge durch den Kopf. Ein Gedanke sticht dabei total heraus:
Wir Hundemenschen würden doch am liebsten den lieben langen Tag über Hunde reden.
Beliebte Themen sind Häufchen (Farbe, Grösse, Konsistenz, Geruch, Häufigkeit, Auffälligkeiten etc.pp.), liebenswerte und nicht so liebenswerte Macken (z.B. das Anpöbeln von Fremden oder das sich-tierisch-über-eine-leere-Rolle-Kreppband-freuen-können etc.), kleinere und grössere Wewehchen aus Vergangenheit und Gegenwart (laaaaaange Liste ;) ) und so weiter und so fort.
Ja, lieber Leser, das ist doch genau die Welt, die wir Hundeleute uns wünschen. Toll, ich kann meinem Sitznachbarn Farbe und Häufigkeit des Häufchens sagen und der weiss was ich fütter - so oder so ähnlich.
"Dass mir das Tier am Liebsten ist, sagst du, oh Mensch, sei Sünde" ist häufig aber eher die allgemeine Reaktion im Alltag. Leute, die Hunde nicht mögen oder gar Angst vor ihnen haben, Leute, die lieber Katzen oder Wellensittiche oder Fische mögen... oder oder oder.
Heute ist mir klar geworden, dass ich in einer reinen Hundewelt lebe... Gespräche über Hunde den lieben langen Tag. Häufchen, Wewehchen, Futter, Zusammensetzungen, Allergien, Mäkeligkeiten etc.pp.
GEIL!
Und es wird auch nie wirklich langweilig, jeder Kunde ist anders, jeder Hund ist anders, alles ist immer wieder neu. Die Ansprüche reichen von bis und ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn Kunden mit "schwierigen Ansprüchen" glücklich den Laden verlassen mit einem ganzen Sack voll Dingen unterm Arm.
Wie sehr meine Kunden meine Beratung annehmen, freut mich noch umso mehr. Denn häufig sind das Kunden wie ich, die in dem Glauben kommen, sowieso nichts zu finden, aber es dann wenigstens versucht zu haben. Ich bin auch so ein Kunde, weil ich fast nie was für Nelly finden kann und in der Vergangenheit konnte.
Ich bin dazu übergegangen Hilfeversuche von vorn herein abzuwinken und die penetranten dann vor die schier unlösbare "Aufgabe Nelly" zu stellen... in dem eigentlichen Wissen, dass ie eh nichts finden.
Das merke ich auch immer wieder bei meinen Kunden, aber da haben sie die Rechnung ohne mich gemacht. ;) Denn genau auf solche Spezialkunden bin ich bestens vorbereitet. Und mein Kundenstamm weiss das zu schätzen - darüber freue ich mich besonders.
Ich lebe den Traum eines jeden "Hundemenschen" seit nunmehr 5 Monaten und freue mich jeden Tag darüber. :)
Es ist ein lang gehegter Traum, doch ich traute mich nie ihn umzusetzen. Vorerst unglücklich aussehende Umstände machten diesen Schritt nun möglich.
Auch wenn es schon anstrengend ist eine 6-Tage-Woche zu haben, frisst es mich nicht so sehr auf wie der letzte Job davor. Und es wird die Zeit kommen, wo ich mir meine Aushilfe so leisten kann, dass ich zwei Tage die Woche frei habe. Das wird noch etwas dauern, aber ich bin zuversichtlich, dass es irgendwann soweit ist. :)
So nun wünsche ich euch gute Nacht und freue mich auf morgen. :)
Alles Liebe
Mona mit dem Schnee-Freak und dem Schnee-Muffel
Dienstag, 27. Januar 2015
Die unendliche Geschichte.... Anna
Hallo zusammen,
ja, ihr ahnt es... es geht mal wieder um ein Gesundheits-Thema.
Nachdem der erste Tierarzt-Marathon zur Aufarbeitung bewältigt ist - sowohl terminlich als auch finanziell - geht das Ganze in die nächste Runde.
Anna leidet an Blutarmut, das wusste ich ja bereits, aber auf Herzschall und Röntgen war nichts zu sehen und es hätte beim ersten Blutbild auch tagesform-abhängig sein können.
Nach den darauf folgenden weiteren zwei Blutbildern gab es jedoch kein anderes Ergebnis, also wird im Februar ein neuer "auf links drehen"-Termin gemacht beim Internisten.
Ich habe natürlich grosse Sorgen, dass es sich um eine weit fortgeschrittene Krebserkrankung handelt.
Und natürlich frage ich mich nach wie vor warum der vermittelnde Verein nicht ein einziges Blutbild von ihr hat anfertigen lassen, aber es ist mühsam darüber zu spekulieren.
Vom letzten Blutbild habe ich letzte Woche Donnerstag die Ergebnisse erhalten. Diesen Termin haben wir gemacht, weil ich den Eisenwert in Anna´s Blut ermitteln wollte.
Ja... wie fast schon zu erwarten war, liegt der wirklich wirklich wirklich im Keller.
Das Soll wäre ab 109 (unterster Wert), Ist-Zustand MINUS 84.
Ich ernähre sie nun Calciumarm und mit Rinderblut. Ich soll Vitamin C zuführen, was bei einem Hund, der kein Gemüse oder Obst frisst, schier unmöglich.
Tja... da ist guter Rat teuer... und teuer werden auch die neuen Untersuchungen....
Und wieder einmal wünscht man sich, dass der Hund früher zu mir gekommen wäre... Jahre früher, dann wäre das gar nicht so massiv aus dem Ruder gelaufen.
Und so manch einer mag sich fragen warum ich für einen so alten Hund so einen finanziellen und emotionalen Aufwand betreibe.
Die Antwort ist ganz einfach:
MEINE Hunde bekommen jedwede Behandlung, die sie nötig haben. Anna pfeift nicht aus dem letzten Loch und wir können noch etwas für sie tun, ihr Linderung verschaffen oder gar eine kleine Besserung herbeiführen.
Mir geht es in erster Linie um ihre Lebensqualität, aber natürlich schwingt ein Stück Egoismus mit, denn ich möchte Anna nicht in 3 Monaten zu Grabe tragen müssen, nur weil ich untätig war.
Wenn sie als Hospitzplatz hergekommen wäre und es ihr richtig schlecht gehen würde, dann würde ich ihr das alles nicht zumuten. Dem ist aber nicht so und solange werde ich alles für sie tun, was nur menschenmöglich ist.
Heute hat sie zum ersten Mal das neue Schmerzmittel bekommen. Nachdem ich bei Metacam keinerlei Veränderungen festgestellt habe, habe ich mit meiner Tierärztin über ein anderes, recht neues Schmerzmittel gesprochen. Es bleibt nicht so lange im Blutkreislauf, ist speziell für Gelenkschmerzen und schont dabei die Organe bestmöglich.
Ja, was soll ich sagen? Anna läuft viel entspannter, liegt viel entspannter und in Posen, die ich bislang noch nicht gesehen habe. Das kann ja kein Zufall sein. Sie wirkt insgesamt entspannter von der Körperspannung und der Mimik her.
Wir haben unser Schmerzmittel gefunden, will ich mal behaupten. Klar steigt damit die Anzahl der Tabletten täglich, aber das ist dann so.
Mittlerweile haben wir uns auch in Sachen Tablettengabe super eingegrooved. Während es am Anfang ein echter Kampf war, ist das heute kein Problem mehr. Ich bastel halt Sandwiches. ;)
Ihre Futtermäkelei haben wir jetzt auch gen null geschraubt, ich habe Futtersoten gefunden, die sie gerne frisst und weiss jetzt wie gross die Stücke sein müssen, dass sie es auch gerne frisst.
Jaja, Madame hat richtig Ansprüche an ihre Mahlzeiten. *lach*
So, jetzt werden wir uns ins Bettchen schmusen.
Eine gute Nacht
Mona mit Nelly und Anna
ja, ihr ahnt es... es geht mal wieder um ein Gesundheits-Thema.
Nachdem der erste Tierarzt-Marathon zur Aufarbeitung bewältigt ist - sowohl terminlich als auch finanziell - geht das Ganze in die nächste Runde.
Anna leidet an Blutarmut, das wusste ich ja bereits, aber auf Herzschall und Röntgen war nichts zu sehen und es hätte beim ersten Blutbild auch tagesform-abhängig sein können.
Nach den darauf folgenden weiteren zwei Blutbildern gab es jedoch kein anderes Ergebnis, also wird im Februar ein neuer "auf links drehen"-Termin gemacht beim Internisten.
Ich habe natürlich grosse Sorgen, dass es sich um eine weit fortgeschrittene Krebserkrankung handelt.
Und natürlich frage ich mich nach wie vor warum der vermittelnde Verein nicht ein einziges Blutbild von ihr hat anfertigen lassen, aber es ist mühsam darüber zu spekulieren.
Vom letzten Blutbild habe ich letzte Woche Donnerstag die Ergebnisse erhalten. Diesen Termin haben wir gemacht, weil ich den Eisenwert in Anna´s Blut ermitteln wollte.
Ja... wie fast schon zu erwarten war, liegt der wirklich wirklich wirklich im Keller.
Das Soll wäre ab 109 (unterster Wert), Ist-Zustand MINUS 84.
Ich ernähre sie nun Calciumarm und mit Rinderblut. Ich soll Vitamin C zuführen, was bei einem Hund, der kein Gemüse oder Obst frisst, schier unmöglich.
Tja... da ist guter Rat teuer... und teuer werden auch die neuen Untersuchungen....
Und wieder einmal wünscht man sich, dass der Hund früher zu mir gekommen wäre... Jahre früher, dann wäre das gar nicht so massiv aus dem Ruder gelaufen.
Und so manch einer mag sich fragen warum ich für einen so alten Hund so einen finanziellen und emotionalen Aufwand betreibe.
Die Antwort ist ganz einfach:
MEINE Hunde bekommen jedwede Behandlung, die sie nötig haben. Anna pfeift nicht aus dem letzten Loch und wir können noch etwas für sie tun, ihr Linderung verschaffen oder gar eine kleine Besserung herbeiführen.
Mir geht es in erster Linie um ihre Lebensqualität, aber natürlich schwingt ein Stück Egoismus mit, denn ich möchte Anna nicht in 3 Monaten zu Grabe tragen müssen, nur weil ich untätig war.
Wenn sie als Hospitzplatz hergekommen wäre und es ihr richtig schlecht gehen würde, dann würde ich ihr das alles nicht zumuten. Dem ist aber nicht so und solange werde ich alles für sie tun, was nur menschenmöglich ist.
Heute hat sie zum ersten Mal das neue Schmerzmittel bekommen. Nachdem ich bei Metacam keinerlei Veränderungen festgestellt habe, habe ich mit meiner Tierärztin über ein anderes, recht neues Schmerzmittel gesprochen. Es bleibt nicht so lange im Blutkreislauf, ist speziell für Gelenkschmerzen und schont dabei die Organe bestmöglich.
Ja, was soll ich sagen? Anna läuft viel entspannter, liegt viel entspannter und in Posen, die ich bislang noch nicht gesehen habe. Das kann ja kein Zufall sein. Sie wirkt insgesamt entspannter von der Körperspannung und der Mimik her.
Wir haben unser Schmerzmittel gefunden, will ich mal behaupten. Klar steigt damit die Anzahl der Tabletten täglich, aber das ist dann so.
Mittlerweile haben wir uns auch in Sachen Tablettengabe super eingegrooved. Während es am Anfang ein echter Kampf war, ist das heute kein Problem mehr. Ich bastel halt Sandwiches. ;)
Ihre Futtermäkelei haben wir jetzt auch gen null geschraubt, ich habe Futtersoten gefunden, die sie gerne frisst und weiss jetzt wie gross die Stücke sein müssen, dass sie es auch gerne frisst.
Jaja, Madame hat richtig Ansprüche an ihre Mahlzeiten. *lach*
So, jetzt werden wir uns ins Bettchen schmusen.
Eine gute Nacht
Mona mit Nelly und Anna
Donnerstag, 1. Januar 2015
Frohes neues Jahr - und: Warum ein tauber Hund echt praktisch ist
Guten Morgen zusammen,
als erstes wünsche ich allen Lesern ein schönes neues Jahr.
Ich hoffe ihr und eure Fellnasen seid entspannt gerutscht und habt nichts übertrieben. ;)
Wir sind ruhig ins neue Jahr gekommen, es gab keinen Stress. Die Mädels haben Mitternacht im wahrsten Sinne verpennt und waen völlig gelassen.
Womit wir dann auch gleich beim Thema sind:
Nelly ist seit jeher an Silvester vollkommen entspannt. Wenn direkt vorm Haus der eine oder andere Böller los ging im laufe des Tages, hat sie denjenigen durch´s Fenster angebellt, aber ansonsten war nichts los. Um etwa 23.30 Uhr haben wir uns gestern in den ruhigsten Raum (das Schlafzimmer) verzogen und das war es dann an "Stress".
Wie Anna reagieren würde war mir von vorn herein klar: Völlig entspannt.
Warum auch nicht? Am Schlafzimmerfenster kamen keine Lichter in Form von Raketen oder ähnlichem herein, denn etwa 10 m hinter dem Haus führt eine Umgehungsstrasse mit hoher Schallschutzmauer entlang - da böllert keiner. Und hören tut sie es ja nunmal nicht.
Immer wieder stelle ich fest, dass ein tauber Hund wirklich viele Vorteile bringt. Und ich machte mir Anfangs Gedanken, dass es eine grosse Umstellung wäre.
Es gibt tatsächlich nur kleine Umstellungen:
- ich muss sie wecken, wenn sie schläft und wir raus wollen oder es Futter gibt
- ich kann sie nicht rufen und auch nicht akustisch korrigieren, wenn sie irgendwas falsch macht (was generell aber eh selten vorkommt)
- man sollte sie nicht unvermittelt anfassen, ohne ihr vorher zu zeigen, dass man das gleich tun möchte
- die Passanten auf der Strasse sind enttäuscht, wenn sie auf Lockgeräusche nicht reagiert (was ich jetzt aber generell eher nicht schlimm finde :D )
Ich merke allerdings auch, dass ich mit Hunden, die nicht Nelly sind, bedeutend weniger spreche, seitdem Anna da ist. Keine Ahnung warum, aber ich gewöhne mir irgendwie ab mit anderen Hunden gross zu reden, die nicht Nelly sind. *lach*
Bei Anna gibt es nur eine Einschränkung, die etwas schade ist. Und zwar werde ich sie wohl eher nicht komplett ohne Leine laufen lassen, sondern immer die Schleppleine dran lassen.
Wenn mal was ist, sei es ein Fahrradfahrer, ein Passant oder anderer Hund, dann kann ich sie eben nicht rufen, sondern muss anders eingreifen. Und ihr wisst alle: Fahrradfahrer erforern einen Hechtsprung zur Seite, da hat man keine Zeit erstmal zum Hund zu laufen und ihn zur Seite zu nehmen. Das gleiche gilt für Jogger.
Letztens wäre sie schnurstraks beim Bäcker rein marschiert, als wir in den Laden wollten, wenn ich sie nicht an der Leine gehabt hätte. ;)
Sooo apropos Gassi - wir drehen mal die erste Runde des Jahres. Und dann gehts wieder ab ins Bettchen.
Alles Liebe
Mona und die gelassenen Schnecken
als erstes wünsche ich allen Lesern ein schönes neues Jahr.
Ich hoffe ihr und eure Fellnasen seid entspannt gerutscht und habt nichts übertrieben. ;)
Wir sind ruhig ins neue Jahr gekommen, es gab keinen Stress. Die Mädels haben Mitternacht im wahrsten Sinne verpennt und waen völlig gelassen.
Womit wir dann auch gleich beim Thema sind:
Nelly ist seit jeher an Silvester vollkommen entspannt. Wenn direkt vorm Haus der eine oder andere Böller los ging im laufe des Tages, hat sie denjenigen durch´s Fenster angebellt, aber ansonsten war nichts los. Um etwa 23.30 Uhr haben wir uns gestern in den ruhigsten Raum (das Schlafzimmer) verzogen und das war es dann an "Stress".
Wie Anna reagieren würde war mir von vorn herein klar: Völlig entspannt.
Warum auch nicht? Am Schlafzimmerfenster kamen keine Lichter in Form von Raketen oder ähnlichem herein, denn etwa 10 m hinter dem Haus führt eine Umgehungsstrasse mit hoher Schallschutzmauer entlang - da böllert keiner. Und hören tut sie es ja nunmal nicht.
Immer wieder stelle ich fest, dass ein tauber Hund wirklich viele Vorteile bringt. Und ich machte mir Anfangs Gedanken, dass es eine grosse Umstellung wäre.
Es gibt tatsächlich nur kleine Umstellungen:
- ich muss sie wecken, wenn sie schläft und wir raus wollen oder es Futter gibt
- ich kann sie nicht rufen und auch nicht akustisch korrigieren, wenn sie irgendwas falsch macht (was generell aber eh selten vorkommt)
- man sollte sie nicht unvermittelt anfassen, ohne ihr vorher zu zeigen, dass man das gleich tun möchte
- die Passanten auf der Strasse sind enttäuscht, wenn sie auf Lockgeräusche nicht reagiert (was ich jetzt aber generell eher nicht schlimm finde :D )
Ich merke allerdings auch, dass ich mit Hunden, die nicht Nelly sind, bedeutend weniger spreche, seitdem Anna da ist. Keine Ahnung warum, aber ich gewöhne mir irgendwie ab mit anderen Hunden gross zu reden, die nicht Nelly sind. *lach*
Bei Anna gibt es nur eine Einschränkung, die etwas schade ist. Und zwar werde ich sie wohl eher nicht komplett ohne Leine laufen lassen, sondern immer die Schleppleine dran lassen.
Wenn mal was ist, sei es ein Fahrradfahrer, ein Passant oder anderer Hund, dann kann ich sie eben nicht rufen, sondern muss anders eingreifen. Und ihr wisst alle: Fahrradfahrer erforern einen Hechtsprung zur Seite, da hat man keine Zeit erstmal zum Hund zu laufen und ihn zur Seite zu nehmen. Das gleiche gilt für Jogger.
Letztens wäre sie schnurstraks beim Bäcker rein marschiert, als wir in den Laden wollten, wenn ich sie nicht an der Leine gehabt hätte. ;)
Sooo apropos Gassi - wir drehen mal die erste Runde des Jahres. Und dann gehts wieder ab ins Bettchen.
Alles Liebe
Mona und die gelassenen Schnecken
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