Hallo ihr Lieben,
so... Hummel ist winterfest, aber wir brauchen doch eher den Regenmantel.
13 Grad ist es mitunter... und das soll Winter sein? Im Leben nicht!
Nicht nur aufgrund des Wetters kommt so gar keine weihnachtliche Stimmung auf. Obwohl es morgen so weit ist...
Auch der ganze Stress der letzten Wochen ist natürlich etwas, das Weihnachten so völlig nach hinten geschoben hat.
Das erste Weihnachten ohne meine Mutter. Das gab es noch nie in den letzten 33 Jahren.
Mein Vater im Pflegeheim, meine Schwester will alleine zuhause verbringen, kein Weihnachten dieses Jahr für sie. Meinen Vater hole ich für ein paar Stunden zu mir, habe extra gestern noch Christbaumkugeln bei einer Freundin geliehen, ich hab keine Ahnung wo meine sind. Blau wird er sein dieses Jahr, ist doch auch mal nett.
Nichts ist vorbereitet, meine Wohnung Kraut und Rüben... da muss er durch.
Feiern wird das nicht, das steht schonmal fest.
Übermorgen kommt meine Schwester mit den Kindern, vielleicht kommt da ja ein bisschen weihnachtliche Stimmung auf... na mal sehen. Ich glaube eher nicht.
Meine Mutter fehlt einfach, sie hat es immer muckelig gemacht, sie war immer unser (Weihnachts-)Engel. So wird es nie wieder sein.
Zeit zum Trauern bleibt nicht, Zeit zum Atmen nicht. Haus ausräumen, alles für den Einzug meiner Freundin und später meinen eigenen herrichten. Möbel abbauen, verkaufen, entsorgen, organisieren, Termine, sich um Dinge kümmern... es gibt so viel zu tun.
3 Tage frei habe ich diese Woche, das ist wie Urlaub. Dann 3 Tage arbeiten und wieder 4 Tage frei - Wahnsinn!
Euch wünsche ich trotzdem ein schönes Weihnachtsfest mit all euren Lieben.
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Mittwoch, 18. November 2015
Hummel ist jetzt winterfest
Hallöchen zusammen,
das Hummelchen mit ihrem nackten Bauch ist jetzt auch endlich winterfest.
Nachdem der Lieferant für ihren Skianzug über 6 Wochen gebraucht hat, um die Sachen mal los zu schicken...
Nach der anprobe wollte sie aus dem Teil gar nicht ehr raus. ;) Wenn ich da an Nelly denke... die da partout nicht rein will. Meine beiden Mäuse sind so unterschiedlich. ;)
Hummel fing auch gleich an albern zu werden, als sie das Teil an hatte, wollte toben und rennen - schön, wenn sie sich darin so wohl fühlt. :)
Nelly hingegen hat das Treiben skeptisch beäugt:
Beide Hunde sehen in ihrem Winteroutfit aus, als würden sie zur Pyjamaparty gehen. Hihi. Können also jetzt zusammen eine schmeissen. ;)
Aber jedes Jahr auf´s neue entsteht die Diskussion: Mantel - ja oder nein?
Ich mache das an mehreren Dingen fest:
- Hat der Hund genügend Unterwolle?
- Friert er im Winter sichtlich?
- Sind die Gelenke kaputt?
- Wie bodennah ist der Hund?
Unterwolle:
Viele kurzhaarige Hunde haben nicht genug oder gar keine Unterwolle, aber es gibt auch langhaarige Hunde, die nicht genug davon haben (Hummel zum Beispiel ist so ein Kandidat, während Nelly fast nur aus Unterwolle besteht).
Hat der Hund nicht genug, muss ein Mantel her.
Friert der Hund sichtlich?
Dann sollte sich die Frage nach einer zusätzlichen Wärmung eigentlich gar nicht stellen.
Sind die Gelenke kaputt?
Dann müssen die warm gehalten werden. Nasses und kaltes Wetter zieht sofort in die Gelenke, warum unnötige Schmerzen oder Probleme heraufbeschwören?
Bei diesem Thema ist die Art des Mantels aber sehr wichtig. Sind es die Hüften, müssen die komplett geschützt sein, was man idR nur durch einen langbeinigen Mantel herbeiführen kann. Sind es die Ellenbogen ist es meist das gleiche.
Bodennähe:
Viele kleine Hunde schleifen mit dem Bauch praktisch im Schnee - das kann gar nicht gesund sein.
Wichtig ist bei solchen Hunden immer, dass der Bauch eine grösstmögliche Abdeckung bekommt, sonst bringt der beste Mantel nichts.
Ob euer Hund einen Mantel braucht oder nicht, ist also sehr individuell.
Alles Liebe
Mona und die Pyjama-Gang
das Hummelchen mit ihrem nackten Bauch ist jetzt auch endlich winterfest.
Nachdem der Lieferant für ihren Skianzug über 6 Wochen gebraucht hat, um die Sachen mal los zu schicken...
Nach der anprobe wollte sie aus dem Teil gar nicht ehr raus. ;) Wenn ich da an Nelly denke... die da partout nicht rein will. Meine beiden Mäuse sind so unterschiedlich. ;)
Hummel fing auch gleich an albern zu werden, als sie das Teil an hatte, wollte toben und rennen - schön, wenn sie sich darin so wohl fühlt. :)
Nelly hingegen hat das Treiben skeptisch beäugt:
Beide Hunde sehen in ihrem Winteroutfit aus, als würden sie zur Pyjamaparty gehen. Hihi. Können also jetzt zusammen eine schmeissen. ;)
Aber jedes Jahr auf´s neue entsteht die Diskussion: Mantel - ja oder nein?
Ich mache das an mehreren Dingen fest:
- Hat der Hund genügend Unterwolle?
- Friert er im Winter sichtlich?
- Sind die Gelenke kaputt?
- Wie bodennah ist der Hund?
Unterwolle:
Viele kurzhaarige Hunde haben nicht genug oder gar keine Unterwolle, aber es gibt auch langhaarige Hunde, die nicht genug davon haben (Hummel zum Beispiel ist so ein Kandidat, während Nelly fast nur aus Unterwolle besteht).
Hat der Hund nicht genug, muss ein Mantel her.
Friert der Hund sichtlich?
Dann sollte sich die Frage nach einer zusätzlichen Wärmung eigentlich gar nicht stellen.
Sind die Gelenke kaputt?
Dann müssen die warm gehalten werden. Nasses und kaltes Wetter zieht sofort in die Gelenke, warum unnötige Schmerzen oder Probleme heraufbeschwören?
Bei diesem Thema ist die Art des Mantels aber sehr wichtig. Sind es die Hüften, müssen die komplett geschützt sein, was man idR nur durch einen langbeinigen Mantel herbeiführen kann. Sind es die Ellenbogen ist es meist das gleiche.
Bodennähe:
Viele kleine Hunde schleifen mit dem Bauch praktisch im Schnee - das kann gar nicht gesund sein.
Wichtig ist bei solchen Hunden immer, dass der Bauch eine grösstmögliche Abdeckung bekommt, sonst bringt der beste Mantel nichts.
Ob euer Hund einen Mantel braucht oder nicht, ist also sehr individuell.
Alles Liebe
Mona und die Pyjama-Gang
Sonntag, 1. November 2015
Gedanken um Pflegeheime
Guten Morgen zusammen,
momentan ist der Blog ein wenig "unhündisch", ich weiss, aber es gehen einem so viele Dinge durch den Kopf...
Mein Vater befindet sich seit dem 28.09. in einem Pflegeheim, da es weder meiner Schwester noch mir möglich war, ihn zuhause zu pflegen.
er hat eine spezielle Form der Demenz und Parkinson.
Es ist schon das eine oder andere schief gegangen in dem Heim, sodass meine Schwester am vergangenen Dienstag da mal auf den Tisch gehauen hat. Hoffentlich bringt es was.
Teilweise hat man aber mehr den Eindruck, dass es sich um eine Unterstellmöglichkeit handelt.
Nur mal ein paar Beispiele, warum ich das denke:
- Mein Vater ist nicht inkontinent, muss aber mit Inkontinenz-Sachen versorgt werden, weil die nicht wie abgesprochen all 3 Stunden mit ihm zum WC gehen. Er kann das nicht immer alleine und dann passiert schon mal ein Unfall. Da er das Prinzip mit der Klingel noch nicht so recht verstanden hat, ist das also schwierig und das muss aktiv gemacht werden.
- Die wollen meinen Vater ständig isolieren, halten ihn für einen Eigenbrödler und für einen "nicht geselligen Menschen". Wir haben denen nun mehrfach klar gemacht, dass das zum einen mal die Krankheit mitbringt und er sich zum anderen in einer absoluten Ausnahmesituation befindet. Er hat gerade sein Zuhause und seine Frau verloren, dass man sich da ein bisschen zurück zieht, ist doch klar.
Anstatt dass er aber etwas abgeholt wird, wollen die seine Mahlzeiten aufs Zimmer verlegen. Ist ja auch schön einfach, aber das kommt gar nicht in die Tüte. Dann glotzt er nämlich den ganzen Tag auf weisse Wände, der Fernseher wird laufend von ihm und / oder jemand anderen verstellt sodass er teilweise nicht mal TV gucken kann und so weiter.
- Am Freitag nach dem Tod meiner Mutter hat Papa ganz verzweifelt versucht mit uns Kontakt aufzunehmen. Da die im Pflegeheim über eine Woche und 3 Nachfragen brauchten, um ihm das gewünschte Telefon hinzustellen, konnte er also nicht mal eben anrufen. Er versuchte förmlich aus dem Heim zu fliehen, wurde aber drin behalten. Das ist ja goldrichtig, denn sonst würde er durch Flensburg irren.
ABER: Wir wurden nicht mal angerufen. Und das geht gar nicht.
- Vergangenen Sonntag wurde ich angerufen, man möchte meinen Vater nachts einsperren. Ich bekam einen gehörigen Schrecken, weil ich mich fragte was er da nachts anstellt, dass die das wollen. Nee, ein anderer Bewohner rennt da in alle Zimmer und randaliere dort angeblich. Ähm... deshalb wird ja aber nicht MEIN Vater weg gesperrt, der nichts macht?! Nee, kommt gar nicht in die Tüte.
Gestern habe ich dann mit Entsetzen festgestellt, wer dieser "Störenfried" ist, der mir als aggressiv beschrieben wurde. Es handelt sich um einen ehemaligen Nachbarn von mir, der seit etwas über einer Woche dort wohnt. Und der ist verwirrt, aber nicht aggressiv.
Ich habe den guten Mann im T-Shirt und halb herunter hängender Hose mit ner Plastiktüte in der Hand vor dem Gebäude auf dem Parkplatz aufgegabelt. Er bat mich darum ihn mit nach hause zu nehmen. Nun wusste ich ja, dass er dement ist und demnach sicherlich auch in dem Pflegeheim wohnt. Also hab ich ihn mir unter den Arm geklemmt und im Schwesternzimmer abgeliefert.
Dafür wurde ich dann auch noch angeschnauzt, weil ich in der Zeit der Übergabe dort klopfte, obwohl dort ausdrücklich steht, dass man das nicht sollte. Wenn ich aber einen Demenzkranken auf dem Parkplatz aufgabel bei den Temperaturen in der Bekleidung... ja, dann kenne ich da nichts und pampte direkt zurück. Da wurde ich nur mit ganz grossen Augen angeguckt.
Als ich 3 Minuten später mit meinem Vater zum Fahrstuhl ging, weil wir einen kleinen Ausflug machen wollten, geisterte er schon wieder auf dem Gang herum.
Habe dann dem Pfleger Bescheid gegeben, der gerade das Kaffekränzchen vorbereitete und der hat ihn sich dann sofort geschnappt. Wenigstens einer, der da handelt.
Ich wollte seiner Frau Bescheid geben, weil ich nicht glaube, dass sie informiert wurde, aber sie war leider nicht zuhause. Werde ihr einen Zettel an die Tür machen.
Natürlich ist jemand, der nicht ganz einfach ist, schwierig zu handhaben und ich verstehe und weiss auch, dass es in der Pflege immer Personalmangel gibt.
Aber die Leidtragenden sind unsere Kranken und Alten, die idR ihr ganzes Leben lang geschuftet haben, die hoffentlich immer gute Menschen waren. Bei meinem Vater trifft beides zu. Und es ist nicht schön zu sehen wie er dort verkümmert. :(
Zum Glück wird nächste Woche mit dem Bau des Lichthofes in Husby begonnen. Eine Erweiterung des Lichthofes in Hürup: Ein auf Demenz spezialisiertes Pflegeheim, mit dem meine Mutter schon lange zusammen gearbeitet hat.
Es wäre schöner, könnte er nach Hürup, aber dort ist kein Platz frei und es gibt eine lange Warteliste.
Aber in Husby bekommt er einen Platz, sobald es steht und das ist ein echter Lichtblick.
Die Mutter eines Jugendfreundes von mir ist dort in einer höheren Position und hat ein ganz besonderes Auge auf meinen Vater. Sie ist ein Engel, was hätten wir bloß ohne sie gemacht?
Ich hoffe, dass der Bau flott geht und wir meinen Vater dort weg holen können!
Alles Liebe
Mona und die Plüschtiere
momentan ist der Blog ein wenig "unhündisch", ich weiss, aber es gehen einem so viele Dinge durch den Kopf...
Mein Vater befindet sich seit dem 28.09. in einem Pflegeheim, da es weder meiner Schwester noch mir möglich war, ihn zuhause zu pflegen.
er hat eine spezielle Form der Demenz und Parkinson.
Es ist schon das eine oder andere schief gegangen in dem Heim, sodass meine Schwester am vergangenen Dienstag da mal auf den Tisch gehauen hat. Hoffentlich bringt es was.
Teilweise hat man aber mehr den Eindruck, dass es sich um eine Unterstellmöglichkeit handelt.
Nur mal ein paar Beispiele, warum ich das denke:
- Mein Vater ist nicht inkontinent, muss aber mit Inkontinenz-Sachen versorgt werden, weil die nicht wie abgesprochen all 3 Stunden mit ihm zum WC gehen. Er kann das nicht immer alleine und dann passiert schon mal ein Unfall. Da er das Prinzip mit der Klingel noch nicht so recht verstanden hat, ist das also schwierig und das muss aktiv gemacht werden.
- Die wollen meinen Vater ständig isolieren, halten ihn für einen Eigenbrödler und für einen "nicht geselligen Menschen". Wir haben denen nun mehrfach klar gemacht, dass das zum einen mal die Krankheit mitbringt und er sich zum anderen in einer absoluten Ausnahmesituation befindet. Er hat gerade sein Zuhause und seine Frau verloren, dass man sich da ein bisschen zurück zieht, ist doch klar.
Anstatt dass er aber etwas abgeholt wird, wollen die seine Mahlzeiten aufs Zimmer verlegen. Ist ja auch schön einfach, aber das kommt gar nicht in die Tüte. Dann glotzt er nämlich den ganzen Tag auf weisse Wände, der Fernseher wird laufend von ihm und / oder jemand anderen verstellt sodass er teilweise nicht mal TV gucken kann und so weiter.
- Am Freitag nach dem Tod meiner Mutter hat Papa ganz verzweifelt versucht mit uns Kontakt aufzunehmen. Da die im Pflegeheim über eine Woche und 3 Nachfragen brauchten, um ihm das gewünschte Telefon hinzustellen, konnte er also nicht mal eben anrufen. Er versuchte förmlich aus dem Heim zu fliehen, wurde aber drin behalten. Das ist ja goldrichtig, denn sonst würde er durch Flensburg irren.
ABER: Wir wurden nicht mal angerufen. Und das geht gar nicht.
- Vergangenen Sonntag wurde ich angerufen, man möchte meinen Vater nachts einsperren. Ich bekam einen gehörigen Schrecken, weil ich mich fragte was er da nachts anstellt, dass die das wollen. Nee, ein anderer Bewohner rennt da in alle Zimmer und randaliere dort angeblich. Ähm... deshalb wird ja aber nicht MEIN Vater weg gesperrt, der nichts macht?! Nee, kommt gar nicht in die Tüte.
Gestern habe ich dann mit Entsetzen festgestellt, wer dieser "Störenfried" ist, der mir als aggressiv beschrieben wurde. Es handelt sich um einen ehemaligen Nachbarn von mir, der seit etwas über einer Woche dort wohnt. Und der ist verwirrt, aber nicht aggressiv.
Ich habe den guten Mann im T-Shirt und halb herunter hängender Hose mit ner Plastiktüte in der Hand vor dem Gebäude auf dem Parkplatz aufgegabelt. Er bat mich darum ihn mit nach hause zu nehmen. Nun wusste ich ja, dass er dement ist und demnach sicherlich auch in dem Pflegeheim wohnt. Also hab ich ihn mir unter den Arm geklemmt und im Schwesternzimmer abgeliefert.
Dafür wurde ich dann auch noch angeschnauzt, weil ich in der Zeit der Übergabe dort klopfte, obwohl dort ausdrücklich steht, dass man das nicht sollte. Wenn ich aber einen Demenzkranken auf dem Parkplatz aufgabel bei den Temperaturen in der Bekleidung... ja, dann kenne ich da nichts und pampte direkt zurück. Da wurde ich nur mit ganz grossen Augen angeguckt.
Als ich 3 Minuten später mit meinem Vater zum Fahrstuhl ging, weil wir einen kleinen Ausflug machen wollten, geisterte er schon wieder auf dem Gang herum.
Habe dann dem Pfleger Bescheid gegeben, der gerade das Kaffekränzchen vorbereitete und der hat ihn sich dann sofort geschnappt. Wenigstens einer, der da handelt.
Ich wollte seiner Frau Bescheid geben, weil ich nicht glaube, dass sie informiert wurde, aber sie war leider nicht zuhause. Werde ihr einen Zettel an die Tür machen.
Natürlich ist jemand, der nicht ganz einfach ist, schwierig zu handhaben und ich verstehe und weiss auch, dass es in der Pflege immer Personalmangel gibt.
Aber die Leidtragenden sind unsere Kranken und Alten, die idR ihr ganzes Leben lang geschuftet haben, die hoffentlich immer gute Menschen waren. Bei meinem Vater trifft beides zu. Und es ist nicht schön zu sehen wie er dort verkümmert. :(
Zum Glück wird nächste Woche mit dem Bau des Lichthofes in Husby begonnen. Eine Erweiterung des Lichthofes in Hürup: Ein auf Demenz spezialisiertes Pflegeheim, mit dem meine Mutter schon lange zusammen gearbeitet hat.
Es wäre schöner, könnte er nach Hürup, aber dort ist kein Platz frei und es gibt eine lange Warteliste.
Aber in Husby bekommt er einen Platz, sobald es steht und das ist ein echter Lichtblick.
Die Mutter eines Jugendfreundes von mir ist dort in einer höheren Position und hat ein ganz besonderes Auge auf meinen Vater. Sie ist ein Engel, was hätten wir bloß ohne sie gemacht?
Ich hoffe, dass der Bau flott geht und wir meinen Vater dort weg holen können!
Alles Liebe
Mona und die Plüschtiere
Samstag, 24. Oktober 2015
Katastrophen über Katastrophen...
Guten Morgen,
jetzt muss ich mal jammern: Was für ein besch... Monat ist das bitte?
Zusätzlich ist noch folgendes passiert:
- Die Pfleger in dem Pflegeheim, in dem mein Vater erstmal wohnt, wollen ihn ständig separieren und meiner Schwester und mir erzählen, dass mein Vater kein geselliger Mensch sei. Hallo? Er befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation, dass er sich zurück zieht, ist doch völlig normal, aber wenn die ihn jetzt nicht "abholen", bleibt er da wo er gerade ist und das ist nicht gut.
- Der Vater eier Bekannten ist verstorben, das hat einen ähnlichen Weg genommen wie bei meiner Mutter. Bei ihm war es das Herz. :(
- Eine jahrelange Freundin hat rausgefunden, dass ihr Partner sie betrügt.
- Gestern wurde Nelly von Casper gebissen. Für ihn machte das sicherlich Sinn, aber zu erkennen ist der nicht wirklich. Nelly schnupperte an ihm und zack, ging es los. Ich war leider nicht dabei, weil ich auf dem Weg zu einer Verabredung war. Casper hat sofort festgehalten und steckte irgendwie in Nelly´s Maul. Meine Freundin hat sich sifirt auf die Hunde geworfen und hat versucht sein Maul zu öffnen. Nelly wollte nur noch weg, hat geschrien und weg gezogen. Das Ende vom Lied: 2 cm tief ist ihre Zunge gespalten. Und sie lässt niemanden ran, nicht mal mich. Sie lässt sich eh schon kaum ins Maul gucken, aber jetzt zieht sie richtig weg und warnt.
Habe sofort einen Tierarzt angerufen, Zunge nähen ist fast nicht möglich, aber ein Antibiotika muss sie schon haben, damit sich nichts entzündet. Also heute in Windeby anrufen und hoffen, dass ich irgendwo dazwischen huschen kann. Wenn ihr jemand ins Maul gucken will, müssen wir sie in Narkose legen, sonst wird das nichts. :(
Das wird sowieso lustig heute.... als wir das letzte Mal da waren, gab es eine neue Tierärztin, auf Personalwechsel in Windeby reagiert Nelly äusserst empfindlich. Die neue Tierärztin ist sehr nett, hat Nelly völlig in Ruhe gelassen und sich Hummel angeguckt. Als Nelly dann dran war, hat Ira übernommen und Juliane ist raus gegangen, aber trotzdem war es absolut unmöglich die Behandlung durchzuführen. Wir mussten zum ersten Mal die Behandlung abbrechen, es war einfach nichts zu machen und Nelly hat Anzeichen gezeigt dass sie auch schnappen würde. Und dann breche ich sofort ab, das ist zu gefährlich.
Werde heute einen Maulkorb mitnehmen, was für ins Maul gucken natürlich denkbar schlecht ist. Aber Nelly warnt mich schon nicht ans Maul zu gehen, da fackelt sie bei egal welchem Tierarzt nicht lange.
Wir haben gestern versucht Casper und Nelly wieder zusammen zu lassen. Ich ging fest davon aus, dass alles wie immer ist, vielleicht mit etwas Unsicherheit, aber sonst wie immer. Weit gefehlt... beide Hunde waren mega angespannt und sobald Nelly Casper zu nah kam, war er nur noch ein Gebiss auf 4 Beinen. Ich verstehe das nicht.... Nelly hat Casper praktisch gross gezogen und die beiden durften gegenseitig immer viel mehr, als je ein anderer Hund durfte. Die beiden haben sich noch NIE gestritten... um NICHTS. Woher kommt das so plötzlich? :(
jetzt muss ich mal jammern: Was für ein besch... Monat ist das bitte?
Zusätzlich ist noch folgendes passiert:
- Die Pfleger in dem Pflegeheim, in dem mein Vater erstmal wohnt, wollen ihn ständig separieren und meiner Schwester und mir erzählen, dass mein Vater kein geselliger Mensch sei. Hallo? Er befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation, dass er sich zurück zieht, ist doch völlig normal, aber wenn die ihn jetzt nicht "abholen", bleibt er da wo er gerade ist und das ist nicht gut.
- Der Vater eier Bekannten ist verstorben, das hat einen ähnlichen Weg genommen wie bei meiner Mutter. Bei ihm war es das Herz. :(
- Eine jahrelange Freundin hat rausgefunden, dass ihr Partner sie betrügt.
- Gestern wurde Nelly von Casper gebissen. Für ihn machte das sicherlich Sinn, aber zu erkennen ist der nicht wirklich. Nelly schnupperte an ihm und zack, ging es los. Ich war leider nicht dabei, weil ich auf dem Weg zu einer Verabredung war. Casper hat sofort festgehalten und steckte irgendwie in Nelly´s Maul. Meine Freundin hat sich sifirt auf die Hunde geworfen und hat versucht sein Maul zu öffnen. Nelly wollte nur noch weg, hat geschrien und weg gezogen. Das Ende vom Lied: 2 cm tief ist ihre Zunge gespalten. Und sie lässt niemanden ran, nicht mal mich. Sie lässt sich eh schon kaum ins Maul gucken, aber jetzt zieht sie richtig weg und warnt.
Habe sofort einen Tierarzt angerufen, Zunge nähen ist fast nicht möglich, aber ein Antibiotika muss sie schon haben, damit sich nichts entzündet. Also heute in Windeby anrufen und hoffen, dass ich irgendwo dazwischen huschen kann. Wenn ihr jemand ins Maul gucken will, müssen wir sie in Narkose legen, sonst wird das nichts. :(
Das wird sowieso lustig heute.... als wir das letzte Mal da waren, gab es eine neue Tierärztin, auf Personalwechsel in Windeby reagiert Nelly äusserst empfindlich. Die neue Tierärztin ist sehr nett, hat Nelly völlig in Ruhe gelassen und sich Hummel angeguckt. Als Nelly dann dran war, hat Ira übernommen und Juliane ist raus gegangen, aber trotzdem war es absolut unmöglich die Behandlung durchzuführen. Wir mussten zum ersten Mal die Behandlung abbrechen, es war einfach nichts zu machen und Nelly hat Anzeichen gezeigt dass sie auch schnappen würde. Und dann breche ich sofort ab, das ist zu gefährlich.
Werde heute einen Maulkorb mitnehmen, was für ins Maul gucken natürlich denkbar schlecht ist. Aber Nelly warnt mich schon nicht ans Maul zu gehen, da fackelt sie bei egal welchem Tierarzt nicht lange.
Wir haben gestern versucht Casper und Nelly wieder zusammen zu lassen. Ich ging fest davon aus, dass alles wie immer ist, vielleicht mit etwas Unsicherheit, aber sonst wie immer. Weit gefehlt... beide Hunde waren mega angespannt und sobald Nelly Casper zu nah kam, war er nur noch ein Gebiss auf 4 Beinen. Ich verstehe das nicht.... Nelly hat Casper praktisch gross gezogen und die beiden durften gegenseitig immer viel mehr, als je ein anderer Hund durfte. Die beiden haben sich noch NIE gestritten... um NICHTS. Woher kommt das so plötzlich? :(
Donnerstag, 15. Oktober 2015
......
Hallo zusammen,
mir fiel keine passende Überschrift ein, weil es noch so unwirklich ist.
Wie ich im letzten Beitrag schrieb, lag meine Mutter im Krankenhaus. Die Werte veränderten sich zunächst in keine Richtung, wir hatten so viel Hoffnung, dass noch alles gut wird.
Am 07.10.2015 um 13.48 Uhr hörte das Herz meiner über alles geliebten Mutter auf zu schlagen.
Sie ist nicht nochmal aus dem Koma aufgewacht, ist aber friedlich und ohne Schmerzen eingeschlafen.
Ich hielt ihre Hand bis zum Schluss.
Der grossartigste Mensch der Welt ist für immer fort. Sie war erfüllt von Liebe und Fürsorge, sie hat ein zu selbstloses Leben geführt, war immer nur für andere da.
Sie hat mir alles beigebracht und ich habe viele Eigenschaften von ihr geerbt, wofür ich so dankbar bin.
Mit 61 Jahren war sie viel zu jung...
Eine Freundin sagte letztens einen Satz zu mir:
"Es schliesst sich der Kreis. Sie war bei deinem ersten Atemzug bei dir und du bei ihrem letzten. Zwei intimere Momente kann es zwischen Mutter und Tochter nicht geben."
Wie Recht sie hat. Aber es tut weh...
mir fiel keine passende Überschrift ein, weil es noch so unwirklich ist.
Wie ich im letzten Beitrag schrieb, lag meine Mutter im Krankenhaus. Die Werte veränderten sich zunächst in keine Richtung, wir hatten so viel Hoffnung, dass noch alles gut wird.
Am 07.10.2015 um 13.48 Uhr hörte das Herz meiner über alles geliebten Mutter auf zu schlagen.
Sie ist nicht nochmal aus dem Koma aufgewacht, ist aber friedlich und ohne Schmerzen eingeschlafen.
Ich hielt ihre Hand bis zum Schluss.
Der grossartigste Mensch der Welt ist für immer fort. Sie war erfüllt von Liebe und Fürsorge, sie hat ein zu selbstloses Leben geführt, war immer nur für andere da.
Sie hat mir alles beigebracht und ich habe viele Eigenschaften von ihr geerbt, wofür ich so dankbar bin.
Mit 61 Jahren war sie viel zu jung...
Eine Freundin sagte letztens einen Satz zu mir:
"Es schliesst sich der Kreis. Sie war bei deinem ersten Atemzug bei dir und du bei ihrem letzten. Zwei intimere Momente kann es zwischen Mutter und Tochter nicht geben."
Wie Recht sie hat. Aber es tut weh...
Montag, 5. Oktober 2015
Wie sehr mir meine Hunde helfen...
Liebe Leser,
seit 1,5 Wochen befinde ich mich in meiner persönlichen Hölle.
Mine Mutter kam ins Krankenhaus, wurde in der Nacht vom 27. zum 28. um 2 Uhr morgens ins künstliche Koma versetzt, in dem sie noch immer liegt.
Die Ärzte geben uns kaum noch Hoffnung... alles zerbricht. Angst, Verzweiflung, Panik, Trauer... all das sind meine ständigen Begleiter.
Meine Mutter ist 61 Jahre alt und der freundlichste, selbstloseste Mensch, den die Welt jemals gesehen hat. Sie ist mir inneres Stimmchen, beste Freundin, weiser Ratgeber und Schutzengel.
Sie kämpft, das weiss ich, sie will, aber vielleicht verliert sie diesen Kampf.
Mein Vater lebt seit einer Woche in einer Pflegeeinrichtung, weil er Parkinson und Demenz hat. Er hasst es dort... und ich hasse es, dass er da ist. Gestern haben wir ihm gesagt wie schlimm es um Mama steht. Nelly und Hummel waren dabei und er hielt Nelly die ganze Zeit fest.
Nelly... mein Fels in der Brandung. Hummel versteht es nicht, dass ich ständig weg bin, ständig irgendwer anderes auf die beiden aufpasst, sie dreht langsam durch und es zerreisst mir das Herz.
Aber Nelly ist immer mein Fels, mein Halt, mein Anker.
Sie geht zu dem, der sie grade am meisten braucht. Letztens war es meine Schwester, gestern war es mein Vater. Sie spürt es ganz genau und kümmert sich.
Nelly liegt nicht immer bei mir im Bett, schon gar nicht mit Körprkontakt. Momentan liegt sie jede Nacht eng bei mir, fast auf mir drauf. Sie spürt meine Trauer, meine Verzweiflung, meine Angst ganz genau.
Ich habe wie jeden Tag Angst heute in die Klinik zu gehen. Die Ärzte geben Mama noch bis morgen für eine Verbesserung und dann beraten sie darüber die Maschinen abzustellen.
Wir brauchen ein Wunder....
seit 1,5 Wochen befinde ich mich in meiner persönlichen Hölle.
Mine Mutter kam ins Krankenhaus, wurde in der Nacht vom 27. zum 28. um 2 Uhr morgens ins künstliche Koma versetzt, in dem sie noch immer liegt.
Die Ärzte geben uns kaum noch Hoffnung... alles zerbricht. Angst, Verzweiflung, Panik, Trauer... all das sind meine ständigen Begleiter.
Meine Mutter ist 61 Jahre alt und der freundlichste, selbstloseste Mensch, den die Welt jemals gesehen hat. Sie ist mir inneres Stimmchen, beste Freundin, weiser Ratgeber und Schutzengel.
Sie kämpft, das weiss ich, sie will, aber vielleicht verliert sie diesen Kampf.
Mein Vater lebt seit einer Woche in einer Pflegeeinrichtung, weil er Parkinson und Demenz hat. Er hasst es dort... und ich hasse es, dass er da ist. Gestern haben wir ihm gesagt wie schlimm es um Mama steht. Nelly und Hummel waren dabei und er hielt Nelly die ganze Zeit fest.
Nelly... mein Fels in der Brandung. Hummel versteht es nicht, dass ich ständig weg bin, ständig irgendwer anderes auf die beiden aufpasst, sie dreht langsam durch und es zerreisst mir das Herz.
Aber Nelly ist immer mein Fels, mein Halt, mein Anker.
Sie geht zu dem, der sie grade am meisten braucht. Letztens war es meine Schwester, gestern war es mein Vater. Sie spürt es ganz genau und kümmert sich.
Nelly liegt nicht immer bei mir im Bett, schon gar nicht mit Körprkontakt. Momentan liegt sie jede Nacht eng bei mir, fast auf mir drauf. Sie spürt meine Trauer, meine Verzweiflung, meine Angst ganz genau.
Ich habe wie jeden Tag Angst heute in die Klinik zu gehen. Die Ärzte geben Mama noch bis morgen für eine Verbesserung und dann beraten sie darüber die Maschinen abzustellen.
Wir brauchen ein Wunder....
Samstag, 19. September 2015
Hummel´s neuer Job: Botschafterin
Liebe Hundefreunde,
nach dem traurigen Thema wenden wir uns nun mal Hummel´s neuem Job zu: Hummel ist Botschafterin.
Das war so nicht geplant, aber sie wird nun schon zum 3. Mal eine Botschaft überbringen. ;)
Ihr erster "Auftritt" war zusammen mt mir in der MoinMoin, einer örtlichen Zeitung. Da hat sie für unseren Laden und das einjährige Jubiläum geworben. :)
Das zweite war ein Bild für die Facebook-Seite meines Ladens:
Denn Hummel wirbt hier nicht nur für das Produkt, das es bei uns im Laden zu kaufen gibt, sondern auch dafür, dass jeder lieben darf, wen er will (Pädophile und Zoophile natürlich ausgeschlossen).
Ich kenne einige Homosexuelle und zusätzlich stammt Hummel aus einer Pflegestelle, die aus einem Frauen-Paar besteht. Also hat auch sie Bezug zum Thema. Auch wenn ihr das sicherlich herzlich egal ist. ;)
Nun wird Hummel aber auch Botschafterin für die Willkommens-Kultur, die seit einigen Wochen auf eine herzerwärmende Art um sich greift.
Am kommenden Samstag werden wir an der Aktion "Fotos für Flüchtlinge" von einem örtlichen Fotografen teilnehmen. Hummel und ich werden abgelichtet mit dem Spruch "Refugees welcome", damit spenden wir gleichzeitig einen Betrag für nachhaltige Flüchtlingshilfe.
Tja, ein Hund als Botschafter für politische Themen - warum eigentlich nicht?
Denn wir können so viel von unseren Hunden lernen... zum Beispiel dass es ihnen egal ist, woher sein Gegenüber kommt, welcher Rasse er angehört, welche Sprache er spricht, wen er liebt oder nicht liebt - die Hauptsache ist doch eine: Bist du nett zu mir, bin ich nett zu dir.
Hunde sind da sehr viel einfacher und unkomplizierter.
Und Hummel ist ja irgendwie auch ein Flüchtling, wenn auch kein selbstbestimmter. Deshalb passt sie genau in diese Kampagne rein.
Nelly würde ich auch gerne mitnehmen und ein dreier-Bild machen lassen, aber es werden viele Leute dort sein und das würde mit Nelly nicht gut gehen. Es ist schade, dass ich sowas alles mit Nelly nicht machen kann, aber so ist es nunmal. Sie ist mein Goldstück, das Nonplusultra wäre es, sie zu sowas mitnehmen zu können, aber man kann eben nicht alles haben.
Alles Liebe
das Chaos-Trio
nach dem traurigen Thema wenden wir uns nun mal Hummel´s neuem Job zu: Hummel ist Botschafterin.
Das war so nicht geplant, aber sie wird nun schon zum 3. Mal eine Botschaft überbringen. ;)
Ihr erster "Auftritt" war zusammen mt mir in der MoinMoin, einer örtlichen Zeitung. Da hat sie für unseren Laden und das einjährige Jubiläum geworben. :)
Das zweite war ein Bild für die Facebook-Seite meines Ladens:
Denn Hummel wirbt hier nicht nur für das Produkt, das es bei uns im Laden zu kaufen gibt, sondern auch dafür, dass jeder lieben darf, wen er will (Pädophile und Zoophile natürlich ausgeschlossen).
Ich kenne einige Homosexuelle und zusätzlich stammt Hummel aus einer Pflegestelle, die aus einem Frauen-Paar besteht. Also hat auch sie Bezug zum Thema. Auch wenn ihr das sicherlich herzlich egal ist. ;)
Nun wird Hummel aber auch Botschafterin für die Willkommens-Kultur, die seit einigen Wochen auf eine herzerwärmende Art um sich greift.
Am kommenden Samstag werden wir an der Aktion "Fotos für Flüchtlinge" von einem örtlichen Fotografen teilnehmen. Hummel und ich werden abgelichtet mit dem Spruch "Refugees welcome", damit spenden wir gleichzeitig einen Betrag für nachhaltige Flüchtlingshilfe.
Tja, ein Hund als Botschafter für politische Themen - warum eigentlich nicht?
Denn wir können so viel von unseren Hunden lernen... zum Beispiel dass es ihnen egal ist, woher sein Gegenüber kommt, welcher Rasse er angehört, welche Sprache er spricht, wen er liebt oder nicht liebt - die Hauptsache ist doch eine: Bist du nett zu mir, bin ich nett zu dir.
Hunde sind da sehr viel einfacher und unkomplizierter.
Und Hummel ist ja irgendwie auch ein Flüchtling, wenn auch kein selbstbestimmter. Deshalb passt sie genau in diese Kampagne rein.
Nelly würde ich auch gerne mitnehmen und ein dreier-Bild machen lassen, aber es werden viele Leute dort sein und das würde mit Nelly nicht gut gehen. Es ist schade, dass ich sowas alles mit Nelly nicht machen kann, aber so ist es nunmal. Sie ist mein Goldstück, das Nonplusultra wäre es, sie zu sowas mitnehmen zu können, aber man kann eben nicht alles haben.
Alles Liebe
das Chaos-Trio
Anna, noch so präsent, aber schon so weit weg
Guten Morgen liebe Hundefreunde,
wieder einmal ist einr dieser Momente da - du ahnst nichts schlimmes, wuselst so herum und dann BAM... ist sie wieder da. Meine kleine Zaubermaus.
Vor 10 Wochen hat sie mich verlassen, sie ist noch so nah und doch so weit weg. Es ist, als stünde sie noch neben mir, aber die Erinnerung daran wie es sich anfühlte sie zu streicheln, verblasst. Nicht die Erinnerung an sie selbst, natürlich nicht, wie könnte die jemals verblassen?
Am 25.10. wäre sie ein Jahr bei mir gewesen. Manchmal geht das Schicksal hässliche Wege, dass es uns nur so wenig Zeit gegönnt hat. Und ein Jahr ist so verdammt kurz.
Und dann erinnere ich mich an ihren verschmitzen Blick, wenn sie wieder was im Schilde führte, meine kleine, klapprige Oma, die immer aussah, als könnte sie kein Wässerchen trüben.
Dann erinnere ich mich, wenn sie "lustig" war. Natürlich war das nicht so dynamisch wie bei Nelly oder Hummel, Anna war auf ihre eigene Weise lustig.
So grenzte es schon fast an ein sportliches Wunder, wenn sich Anna rücklinks durch ihr Körbchen schob und dabei vor Freude jauchzte. Diese Momente der Unbeschwertheit liessen mir das Herz leicht werden. Denn ich wusste, dass sie in diesen 5 Minuten keine Schmerzen hatte, keine Luftnot, kein nichts.
Und dann denke ich an ihren letzten Tag, den sie selbstbestimmt gestaltete, nicht so wie ich es mir vorgenommen hatte, aber das ist okay. Es war IHR Tag und sie wusste das.
Sie suchte sich oft ganz komische Stellen zum Liegen aus. Und auch an ihrem letzten Tag war die untere Etage des Servierwagens meiner Mutter der Ort ihrer Wahl. Dort lag eine decke, eigentlich nicht für Anna, aber sie fand, dass das alles für sie hergerichtet wurde. Wie sie da rein kletterte habe ich nie gesehen und wundern tut es mich noch heute, weil sie kaum Treppen steigen konnte. Hihi.
Und wie sie mit ihrer unerschütterlichen Gelassenheit und Pragmatik einfach nicht um Nelly herum gegangen ist, sondern unter ihr drunter durch gelatscht kam, wenn Nelly einfach mal wieder im Weg stand. Und wie doof Nelly guckte, als sie das das erste Mal tat, war einfach zum schreien komisch.
Der Schmerz weicht nicht, aber ich kann mich langsam wieder an den schönen Erinnerungen mit meiner Zaubermaus freuen.
Aber mit den schönen kommen gleich wieder die schlimmen Momente hoch. Der Schock beim Röntgenbild, die Tage des Abschieds, das Treffen der Entscheidung und der Moment, als ihr Herz für immer stehen blieb. Die Tage danach und so weiter.
Anna war so besonders, so speziell auf ihre Art. Kein Hund gleicht dem anderen, das ist richtig, aber Anna war einfach wahnsinnig toll. Ein echter Verlass-Hund in jeder Situation.
Man darf ohne Zweifel sagen, dass sie ein Seelenhund ist. Und ich habe anfangs so gezweifelt, dass ich sie jemals so lieben könnte wie Nelly. Doch, das konnte ich - kann ich.
Und deshalb werde ich bald ein 8. Tattoo tragen. Und das, obwohl ich mir immer geschworen habe, es würden nur 7 werden, das war immer mein Ziel, 7 Tattoos.
Aber ich werde Anna auch sichtbar immer bei mir tragen, bald. Ihr Name wird auf meinem rechten Handgelenk stehen. Als ewige Erinnerung an meine Zaubermaus.
Alles Liebe
Mona mit Nelly & Hummel im Arm und Anna im Herzen
wieder einmal ist einr dieser Momente da - du ahnst nichts schlimmes, wuselst so herum und dann BAM... ist sie wieder da. Meine kleine Zaubermaus.
Vor 10 Wochen hat sie mich verlassen, sie ist noch so nah und doch so weit weg. Es ist, als stünde sie noch neben mir, aber die Erinnerung daran wie es sich anfühlte sie zu streicheln, verblasst. Nicht die Erinnerung an sie selbst, natürlich nicht, wie könnte die jemals verblassen?
Am 25.10. wäre sie ein Jahr bei mir gewesen. Manchmal geht das Schicksal hässliche Wege, dass es uns nur so wenig Zeit gegönnt hat. Und ein Jahr ist so verdammt kurz.
Und dann erinnere ich mich an ihren verschmitzen Blick, wenn sie wieder was im Schilde führte, meine kleine, klapprige Oma, die immer aussah, als könnte sie kein Wässerchen trüben.
Dann erinnere ich mich, wenn sie "lustig" war. Natürlich war das nicht so dynamisch wie bei Nelly oder Hummel, Anna war auf ihre eigene Weise lustig.
So grenzte es schon fast an ein sportliches Wunder, wenn sich Anna rücklinks durch ihr Körbchen schob und dabei vor Freude jauchzte. Diese Momente der Unbeschwertheit liessen mir das Herz leicht werden. Denn ich wusste, dass sie in diesen 5 Minuten keine Schmerzen hatte, keine Luftnot, kein nichts.
Und dann denke ich an ihren letzten Tag, den sie selbstbestimmt gestaltete, nicht so wie ich es mir vorgenommen hatte, aber das ist okay. Es war IHR Tag und sie wusste das.
Sie suchte sich oft ganz komische Stellen zum Liegen aus. Und auch an ihrem letzten Tag war die untere Etage des Servierwagens meiner Mutter der Ort ihrer Wahl. Dort lag eine decke, eigentlich nicht für Anna, aber sie fand, dass das alles für sie hergerichtet wurde. Wie sie da rein kletterte habe ich nie gesehen und wundern tut es mich noch heute, weil sie kaum Treppen steigen konnte. Hihi.
Und wie sie mit ihrer unerschütterlichen Gelassenheit und Pragmatik einfach nicht um Nelly herum gegangen ist, sondern unter ihr drunter durch gelatscht kam, wenn Nelly einfach mal wieder im Weg stand. Und wie doof Nelly guckte, als sie das das erste Mal tat, war einfach zum schreien komisch.
Der Schmerz weicht nicht, aber ich kann mich langsam wieder an den schönen Erinnerungen mit meiner Zaubermaus freuen.
Aber mit den schönen kommen gleich wieder die schlimmen Momente hoch. Der Schock beim Röntgenbild, die Tage des Abschieds, das Treffen der Entscheidung und der Moment, als ihr Herz für immer stehen blieb. Die Tage danach und so weiter.
Anna war so besonders, so speziell auf ihre Art. Kein Hund gleicht dem anderen, das ist richtig, aber Anna war einfach wahnsinnig toll. Ein echter Verlass-Hund in jeder Situation.
Man darf ohne Zweifel sagen, dass sie ein Seelenhund ist. Und ich habe anfangs so gezweifelt, dass ich sie jemals so lieben könnte wie Nelly. Doch, das konnte ich - kann ich.
Und deshalb werde ich bald ein 8. Tattoo tragen. Und das, obwohl ich mir immer geschworen habe, es würden nur 7 werden, das war immer mein Ziel, 7 Tattoos.
Aber ich werde Anna auch sichtbar immer bei mir tragen, bald. Ihr Name wird auf meinem rechten Handgelenk stehen. Als ewige Erinnerung an meine Zaubermaus.
Alles Liebe
Mona mit Nelly & Hummel im Arm und Anna im Herzen
Samstag, 12. September 2015
Vom Plüschtier zum Raubtier - Hummel macht Karriere
Hallöchen, da bin ich schon wieder.
Ja, momentan fallen mir viele Themen für den Blog ein, stimmt. :D
Heute will ich euch mal von Hummel´s Karriere erzählen.
Von Anfang an stand sie tierisch auf Fleisch - wen wundert es? ;) Und sie hat es auch super vertragen. Also mit der angekündigten Mäkeligkeit habe ich bislang keine Bekanntschaft gemacht. Auch wenn ich mal vergesse aufzutauen und es dann Dose oder für Hummel Trockenfutter gibt - keine Herausforderung.
Aber die Kausachen... ohje die Kausachen. Alles, was ihr zu gross erschien, wurde liegen gelassen.
"Nee, vorkauen bitteschön, ich war schliesslich Prinzessin, das lege ich ja nicht von jetzt auf gleich ab."
Anna konnte fast nur die Zahnputz-Sticks vom Hersteller mit gelber Verpackung beissen. Da kein Zucker drin war (ja, ich weiss, aber ansonsten viel Schrott), bekam sie sie. Und natürlich... was macht das fleissige Frauchen? Gleich nen 10er-Pack, in einem Paket sind bummelig zwischen 5 und 7 Stück drin, keine Ahnung. Ergo ich habe davon noch reichlich, weil sie das ja nicht ständig bekommen hat.
Sogar die Dinger waren Hummel anfangs zu gross und ich musste sie in 3 Ministücke brechen.......
Mittlerweile frisst sie ganze Fische (fand sie anfangs auch nicht so gut), für meine Zauberleckerlies würde sie töten, ganze Kaustangen, Dörrfleisch, Pansenbrot.... mittlerweile nimmt die fast alles.
Es klingt immer sehr abwertend, wenn ich schreibe, dass sie Prinzessin war früher. Das ist nicht wertend gemeint, aber bei mir gibt es so einen Status einfach nicht. Bei mir gibt es Status Hund.
Ein Hund hat hier sein Gebiss zu nutzen, selbst mit seinen 4 gesunden Beinen zu laufen, nicht auf dem Schoß zu sitzen, freches forderndes Verhalten zu unterlassen (daran arbeiten wir noch ;) ).
Ich finde diese Grundregeln nicht zu viel verlangt, aber an Hummel merkt man einfach, dass sie anderes gewohnt ist, während Nelly ganz entspannt ihr Ding durchzieht. Das lernt Hummelchen aber auch noch.
Denn auf Zack ist die kleine wirklich. Man merkt, dass sich mit ihr beschäftigt wurde, auf welche Weise habe ich noch nicht herausgefunden. Denn sie kennt kaum Problemlösungsstrategien, sondern bleibt dann sitzen und wartet unsicher ab was passiert. Während Nelly sofort loslegt und sich ausprobiert wie sie an den Keks kommt, geht Hummel da (noch) kaum dran. Also muss ich ihr zeigen, dass hier auch mal der Grips gefragt ist.
Ein Beispiel: Ich hatte Brötchen vom Bäcker und als die Tüte leer war, habe ich da ein Leckerlie reingeschmissen, die Tüte wieder zu gestülpt und ihr gegeben.
Oh, welch Tragödie. Frauchen, ich rieche zwar den Keks, aber da ist ja was drum, da komme ich ja gar nicht dran.
Ich musste die Tüte anfangs wirklich offen hinlegen und selbst das war für die Minimaus eine Herausforderung.
Als Nelly letztens ihre Überraschungsbox bekam (Karton mit Zeitungspapier, Leckerlie, zugeklebt) und sich sofort an die Arbeit machte, beam auch Hummel eine, als Nelly fertig war. Bei ihr war die nicht zu geklebt, sondern nur geklappt und ich habe die stinkigsten Kekse reingeschmissen, die ich hatte. Ausserdem habe ich das Zeitungspapier weg gelassen.
Keine Chance... Hummel war total gestresst und rannte ne halbe Stunde hin und her, aber sie ging da nicht mal dran, als ich den Karton auf einer Seite auf klappte.
Also das müssen wir echt noch üben. ;)
Bin gespannt was sie morgen macht - da gibt´s nen Kong mit Fleisch für jeden. ;)
Aber wenn man sich nicht mit ihr beschäftigt hätte, würde sie kaum so schnell lernen, aber das finde ich auch noch raus.
Einen kuscheligen Abend
Mona mit den Raubtieren
Ja, momentan fallen mir viele Themen für den Blog ein, stimmt. :D
Heute will ich euch mal von Hummel´s Karriere erzählen.
Von Anfang an stand sie tierisch auf Fleisch - wen wundert es? ;) Und sie hat es auch super vertragen. Also mit der angekündigten Mäkeligkeit habe ich bislang keine Bekanntschaft gemacht. Auch wenn ich mal vergesse aufzutauen und es dann Dose oder für Hummel Trockenfutter gibt - keine Herausforderung.
Aber die Kausachen... ohje die Kausachen. Alles, was ihr zu gross erschien, wurde liegen gelassen.
"Nee, vorkauen bitteschön, ich war schliesslich Prinzessin, das lege ich ja nicht von jetzt auf gleich ab."
Anna konnte fast nur die Zahnputz-Sticks vom Hersteller mit gelber Verpackung beissen. Da kein Zucker drin war (ja, ich weiss, aber ansonsten viel Schrott), bekam sie sie. Und natürlich... was macht das fleissige Frauchen? Gleich nen 10er-Pack, in einem Paket sind bummelig zwischen 5 und 7 Stück drin, keine Ahnung. Ergo ich habe davon noch reichlich, weil sie das ja nicht ständig bekommen hat.
Sogar die Dinger waren Hummel anfangs zu gross und ich musste sie in 3 Ministücke brechen.......
Mittlerweile frisst sie ganze Fische (fand sie anfangs auch nicht so gut), für meine Zauberleckerlies würde sie töten, ganze Kaustangen, Dörrfleisch, Pansenbrot.... mittlerweile nimmt die fast alles.
Es klingt immer sehr abwertend, wenn ich schreibe, dass sie Prinzessin war früher. Das ist nicht wertend gemeint, aber bei mir gibt es so einen Status einfach nicht. Bei mir gibt es Status Hund.
Ein Hund hat hier sein Gebiss zu nutzen, selbst mit seinen 4 gesunden Beinen zu laufen, nicht auf dem Schoß zu sitzen, freches forderndes Verhalten zu unterlassen (daran arbeiten wir noch ;) ).
Ich finde diese Grundregeln nicht zu viel verlangt, aber an Hummel merkt man einfach, dass sie anderes gewohnt ist, während Nelly ganz entspannt ihr Ding durchzieht. Das lernt Hummelchen aber auch noch.
Denn auf Zack ist die kleine wirklich. Man merkt, dass sich mit ihr beschäftigt wurde, auf welche Weise habe ich noch nicht herausgefunden. Denn sie kennt kaum Problemlösungsstrategien, sondern bleibt dann sitzen und wartet unsicher ab was passiert. Während Nelly sofort loslegt und sich ausprobiert wie sie an den Keks kommt, geht Hummel da (noch) kaum dran. Also muss ich ihr zeigen, dass hier auch mal der Grips gefragt ist.
Ein Beispiel: Ich hatte Brötchen vom Bäcker und als die Tüte leer war, habe ich da ein Leckerlie reingeschmissen, die Tüte wieder zu gestülpt und ihr gegeben.
Oh, welch Tragödie. Frauchen, ich rieche zwar den Keks, aber da ist ja was drum, da komme ich ja gar nicht dran.
Ich musste die Tüte anfangs wirklich offen hinlegen und selbst das war für die Minimaus eine Herausforderung.
Als Nelly letztens ihre Überraschungsbox bekam (Karton mit Zeitungspapier, Leckerlie, zugeklebt) und sich sofort an die Arbeit machte, beam auch Hummel eine, als Nelly fertig war. Bei ihr war die nicht zu geklebt, sondern nur geklappt und ich habe die stinkigsten Kekse reingeschmissen, die ich hatte. Ausserdem habe ich das Zeitungspapier weg gelassen.
Keine Chance... Hummel war total gestresst und rannte ne halbe Stunde hin und her, aber sie ging da nicht mal dran, als ich den Karton auf einer Seite auf klappte.
Also das müssen wir echt noch üben. ;)
Bin gespannt was sie morgen macht - da gibt´s nen Kong mit Fleisch für jeden. ;)
Aber wenn man sich nicht mit ihr beschäftigt hätte, würde sie kaum so schnell lernen, aber das finde ich auch noch raus.
Einen kuscheligen Abend
Mona mit den Raubtieren
Freitag, 11. September 2015
Warum wollen die "Kaputten" immer zu mir? Wieder eine Zufallsdiagnose
Guten Morgen liebe Hundefreunde,
es geht wieder los... Diagnostik, Medikamente, das volle Brett.
Aber ich beginne von vorne:
Ich holte mir für gestern einen Termin in Windeby, da Nelly aus den Ohren riecht wie alte Socken. Ausserdem juckt Hummel sich ständig, ich konnte aber nichts finden - und sie hat ab und an einen Tag Durchfall ohne erkennbaren Grund. Grund genug, nach Windeby zu fahren.
Und ich sollte die neue Tierärztin im Team kennen lernen und insbesondere Nelly sollte sie kennen lernen. Jede Veränderung in Windeby wirft Nelly aus der Bahn und diese Tierarzt kann sie auch nicht eifnach mal eben behandeln. Wie sehr sie das aus der Bahn warf, zeigte sie gestern wieder einmal.
Die neue Tierärztin ist total nett, lieb mit den Hunden, ruhig, hat eine wahnsinnig positive Ausstrahlung. Sie behandelte zuerst einmal Hummel, damit Nelly unbehelligt gucken konnte. Sie nahm auch hier und da Kontakt auf, aber streicheln bitteschön nicht, lass deine Patschehändchen bloss bei dir.
Nachdem wir mit Hummel fertig waren, kam dann Nelly auf den Tisch und Ira wollte anfangen wie sonst auch. Nelly war unruhig, hatte Angst, wich ständig aus, wurde hektisch. Das ging so weit, dass ich sagte "Wenn wir jetzt weiter machen, dann nur noch mit Maulkorb". Ich glaube wir haben gestern zum ersten Mal eine Behandlung abbrechen müssen. Aber es hätte nicht viel gefehlt, dann.... nicht auszudenken.
Nelly durfte vm Tisch, die restliche Behandlung habe ich zuhause selbst durchgeführt. Es war einfach zu gefährlich. Als es zum Auto ging, sprang sie sofort rein und verkroch sich in die hinterletzte Ecke, sodass ich ihr nicht mal das Geschirr zum Autofahren anziehen konnte, ohne sie zu mir heran zu ziehen. :(
Ja, nun zu Hummel.
Als erstes mal konnte Ira direkt einen Floh mit den Fingern erwischen. Sie sagte es sei ein grosser gewesen - ich habe noch nie zuvor einen gesehen und dachte, dass wir von der Grösse einer Spinne sprechen, wenn von "gross" die Rede ist. Ich sollte mich irren. ;) Dann ist es auch kein Wunder, dass ich nichts gefunden habe... die Dinger sind ja miniklein.
Bäh, es juckt mich schon wieder, wenn ich daran denke.
Ja... jedenfalls gibt es jetzt ein Mal Chemiekeule, bin ich normal ja kein Freund von, aber mit sowas mache ich kurzen Prozess. Beide haben also gestern die volle Dröhnung abgekriegt.
Und in ein paar Tagen gibt´s ne Wurmkur hinterher.
Jetzt muss ich etwas ausholen. Vor ein paar Wochen ist mir bei einem ganz bestimmten Hecheln von Hummel der Gedanke gekommen, dass sie was mit dem Herzen haben könnte. Diese ganz bestimmte Art von Hecheln hat auch Anna häufig gemacht.
Und dann dachte ich mir "Mona, nicht alles muss immer gleich irgendwas sein. Werd mal nicht zum Hypochonder".
Kann mir mal bitte einer die Glaskugel wegnehmen??? :(
Beide Tierärzte hörten das Herz ab, Hummel hat einen dritten Herzton, der da nicht hin gehört. Normal ist ein Doppelton "bumm bumm". Bei Hummel ist es ein "bumm bumm zisch".
Mitralklappeninsuffizienz?
Wundert mich das? Nein, natürlich wundert mich das nicht. Warum auch? Warum sollte ausgerechnet ich eigentlich mal einen gesunden Hund bekommen?
Ich musste erstmal lachen. Die neue Tierärztin war etwas verwirrt, bis Ira und ich sie aufklärten, dass ich andauernd irgendwelche Zufallsbefunde habe, die mitunter auch einfach wirklich schlimm sind.
Das letzte Röntgenbild, das wir gemacht haben, war Anna´s Todesbote. :(
Aber auch sonst ist das Motto hier irgendwie mehr "normal kann jeder".
Ja, nun geht die Diagnostik von vorne los. Termin beim Kardiologen, Medikamente einstellen etc.pp.
Warum wollen die "Kaputten" eigentlich immer zu mir? 3 von 3 ist kein Zufall mehr. Gut, bei Anna wusste ich wenigstens einigermaßen worauf ich mich einlasse.
Naja, es ist jetzt wie es ist, Hummel hat demnächst einen Haufen Termine. Nur die Kosten machen mir grade etwas Kpfzerbrechen, weil ich weiss wie teuer der ganze "Spaß" ist. Durch viele unvorhergesehene Rechnungen im Laden in letzter Zeit, muss ich ich finanziell erstmal ein bisschen erholen. Schauen wir mal.... wird schon irgendwie gehen.
Alles Liebe
Mona mit den beiden Kaputten
es geht wieder los... Diagnostik, Medikamente, das volle Brett.
Aber ich beginne von vorne:
Ich holte mir für gestern einen Termin in Windeby, da Nelly aus den Ohren riecht wie alte Socken. Ausserdem juckt Hummel sich ständig, ich konnte aber nichts finden - und sie hat ab und an einen Tag Durchfall ohne erkennbaren Grund. Grund genug, nach Windeby zu fahren.
Und ich sollte die neue Tierärztin im Team kennen lernen und insbesondere Nelly sollte sie kennen lernen. Jede Veränderung in Windeby wirft Nelly aus der Bahn und diese Tierarzt kann sie auch nicht eifnach mal eben behandeln. Wie sehr sie das aus der Bahn warf, zeigte sie gestern wieder einmal.
Die neue Tierärztin ist total nett, lieb mit den Hunden, ruhig, hat eine wahnsinnig positive Ausstrahlung. Sie behandelte zuerst einmal Hummel, damit Nelly unbehelligt gucken konnte. Sie nahm auch hier und da Kontakt auf, aber streicheln bitteschön nicht, lass deine Patschehändchen bloss bei dir.
Nachdem wir mit Hummel fertig waren, kam dann Nelly auf den Tisch und Ira wollte anfangen wie sonst auch. Nelly war unruhig, hatte Angst, wich ständig aus, wurde hektisch. Das ging so weit, dass ich sagte "Wenn wir jetzt weiter machen, dann nur noch mit Maulkorb". Ich glaube wir haben gestern zum ersten Mal eine Behandlung abbrechen müssen. Aber es hätte nicht viel gefehlt, dann.... nicht auszudenken.
Nelly durfte vm Tisch, die restliche Behandlung habe ich zuhause selbst durchgeführt. Es war einfach zu gefährlich. Als es zum Auto ging, sprang sie sofort rein und verkroch sich in die hinterletzte Ecke, sodass ich ihr nicht mal das Geschirr zum Autofahren anziehen konnte, ohne sie zu mir heran zu ziehen. :(
Ja, nun zu Hummel.
Als erstes mal konnte Ira direkt einen Floh mit den Fingern erwischen. Sie sagte es sei ein grosser gewesen - ich habe noch nie zuvor einen gesehen und dachte, dass wir von der Grösse einer Spinne sprechen, wenn von "gross" die Rede ist. Ich sollte mich irren. ;) Dann ist es auch kein Wunder, dass ich nichts gefunden habe... die Dinger sind ja miniklein.
Bäh, es juckt mich schon wieder, wenn ich daran denke.
Ja... jedenfalls gibt es jetzt ein Mal Chemiekeule, bin ich normal ja kein Freund von, aber mit sowas mache ich kurzen Prozess. Beide haben also gestern die volle Dröhnung abgekriegt.
Und in ein paar Tagen gibt´s ne Wurmkur hinterher.
Jetzt muss ich etwas ausholen. Vor ein paar Wochen ist mir bei einem ganz bestimmten Hecheln von Hummel der Gedanke gekommen, dass sie was mit dem Herzen haben könnte. Diese ganz bestimmte Art von Hecheln hat auch Anna häufig gemacht.
Und dann dachte ich mir "Mona, nicht alles muss immer gleich irgendwas sein. Werd mal nicht zum Hypochonder".
Kann mir mal bitte einer die Glaskugel wegnehmen??? :(
Beide Tierärzte hörten das Herz ab, Hummel hat einen dritten Herzton, der da nicht hin gehört. Normal ist ein Doppelton "bumm bumm". Bei Hummel ist es ein "bumm bumm zisch".
Mitralklappeninsuffizienz?
Wundert mich das? Nein, natürlich wundert mich das nicht. Warum auch? Warum sollte ausgerechnet ich eigentlich mal einen gesunden Hund bekommen?
Ich musste erstmal lachen. Die neue Tierärztin war etwas verwirrt, bis Ira und ich sie aufklärten, dass ich andauernd irgendwelche Zufallsbefunde habe, die mitunter auch einfach wirklich schlimm sind.
Das letzte Röntgenbild, das wir gemacht haben, war Anna´s Todesbote. :(
Aber auch sonst ist das Motto hier irgendwie mehr "normal kann jeder".
Ja, nun geht die Diagnostik von vorne los. Termin beim Kardiologen, Medikamente einstellen etc.pp.
Warum wollen die "Kaputten" eigentlich immer zu mir? 3 von 3 ist kein Zufall mehr. Gut, bei Anna wusste ich wenigstens einigermaßen worauf ich mich einlasse.
Naja, es ist jetzt wie es ist, Hummel hat demnächst einen Haufen Termine. Nur die Kosten machen mir grade etwas Kpfzerbrechen, weil ich weiss wie teuer der ganze "Spaß" ist. Durch viele unvorhergesehene Rechnungen im Laden in letzter Zeit, muss ich ich finanziell erstmal ein bisschen erholen. Schauen wir mal.... wird schon irgendwie gehen.
Alles Liebe
Mona mit den beiden Kaputten
Mittwoch, 2. September 2015
Up and down - die Woche der "Jubiläen"
Hallo zusammen,
diese Woche ist für mich ein ständiges auf und ab der Gefühle irgendwie.
Gestern hatte ich allen Grund zur Freude, denn Jubiläum Nummer 1 diese Woche war mein Firmenjubiläum. 1 Jahr Fördepfote - Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.
Natürlich denke ich an die Anfänge, auch wenn es mir so vor kommt, als sei das grade 3 Monate her...
Aber ich denke auch an alles, was ich aufgegeben habe... besonders fehlen tut mir das Basteln, ich habe gerne und viel gebastelt, aber es fehlt einfach die Zeit, die Kreativität und auch einfach die Lust.
Und was mir natürlich auch fehlt ist mal ein ganzes Wochenende frei zu haben. Auch wenn ich das eigentlich schon seit fast 2 Jahren nicht mehr hatte, denn mein Job vor der Selbstständigkeit war auch heftig. Ich hatte 12-Tage-Wochen und hätten wir nicht eh jedes zweite Wochenende nicht gearbeitet, hätte ich wohl nie frei gehabt.
Und natürlich fehlt es mir auch mal nachmittags was machen oder planen zu können, einfach mal so und ohne darüber nachdenken zu müssen, ob ich mir dafür meine Mitarbeiterin wirklich in den Laden stellen kann und möchte.
Aber ansonsten ist es genau das: Mein Traumjob!
______________________________________________
Das heutige "Jubiläum" macht mich hingegen sehr traurig. Ich denke andauernd daran. Heute vor 8 Wochen hat Anna mich verlassen... um kurz nach 20 Uhr war sie einfach nicht mehr da.
Ich denke jeden Tag an meine Zaubermaus und sie fehlt sehr.
Auch wenn Hummel unser Leben sehr bereichert... sie ist nicht Anna.
Ich vermisse einfach alles an ihr, selbst wenn ich morgens zu langsam war und sie mir in die Wohnung gepieschert hat.
Ich vermisse ihren Humor, wenn sie lustig war - das war so anders als bei normalen Hunden. Anna konnte halt nicht herum springen, aber sie war auf ihre Art total witzig.
Ich vermisse ihren Charme, mit dem sie einen mit nur einem einzigen Blick um die kleine Kralle gewickelt hat.
Ich vermisse es auch mit einemt auben Hund zusammen zu leben. Es ist so.... gleich und doch so völlig anders. Man achtet anders auf den Hund, auf die eigene Körpersprache. Auch wenn der Umgang mit einem Täubling mir schnell in Mark und Blut über gegangen ist und ich es häufig vergessen habe, fehlt es mir doch sehr. Anna hat mir bewiesen, dass die Entscheidung für einen tauben Hund schon zwei Mal die richtige war. Nur dass eben nur Anna auch wirklich taub war. ;)
Anna fehlt so sehr und ich würde alles dafür geben, sie noch an meiner Seite zu haben.
_____________________________________________________
Morgen folgt das dritte Jubiläum - und das ist etwas ganz besonderes.
Morgen vor 10 Jahren ist Nelly bei mir eingezogen.
Wahnsinn... mein Mäuschen ist schon so alt. Ich freue mich, aber es macht mir auch Angst. 10 Jahre... nun ist sie 10,5 - wie lange bleibt uns noch?
Nelly ist allerdings unzerstörbar, das hat sie in der Vergangenheit schon so oft bewiesen. Sie wird 200 Jahre alt.
Nein, ehrlch, mich würde es nicht wundern, wenn sie 20 wird - und ich hoffe es so sehr!
Nelly hat mir fast alles beigebracht, was ich über Hunde weiss. Kein Mensch konnte ein so fantastischer Lehrer sein wie meine grosse.
Sie zeigte mir wie man einen Hund richtig ernährt, wie man einen Hund NICHT behandelt und dann auch wie man es tut.
Sie lehrte mich wie man mit einem Hund praktisch eins werden kann und wie man mit einem Lebewesen jede Sekunde des Tages zusammen sein kann und möchte, ohne denjenigen "über" zu haben. Ich habe prktisch das gesamte letzte Jahr fast ununterbrochen mit ihr zusammen gelebt - 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Die paar Male, die ich sie zum Sitter bringen musste, habe ich sie wie immer schmerzlich vermisst.
Und sie lehrt mich jeden Tag aufs Neue Dinge.
Den Wandel, den sie seit Anna´s Einzug durchgemacht hat, kann man kaum beschreiben. Sie ruht so in sich (ausser in ein paar Situationen), ist so viel souveräner und gelassener geworden, als früher. Sie teilt... Leckerlies gingen meistens, Spielzeug war ein NoGo und auf Futter stand die Todesstrafe.
Gut, Futter teilt sie immer noch nicht, aber das muss sie auch nicht.
Die Integration von Hummel hat seitens Nelly ungefähr zwei Tage gedauert. Seitens Hummel ein wenig länger. ;)
Schneggemaus ist auf ihre alten Tage doch noch erwachsen geworden. Sie ist einfach der Wahnsinn... mein Seelenhund. <3
10 Jahre... wie schnell die Zeit vergeht...
diese Woche ist für mich ein ständiges auf und ab der Gefühle irgendwie.
Gestern hatte ich allen Grund zur Freude, denn Jubiläum Nummer 1 diese Woche war mein Firmenjubiläum. 1 Jahr Fördepfote - Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.
Natürlich denke ich an die Anfänge, auch wenn es mir so vor kommt, als sei das grade 3 Monate her...
Aber ich denke auch an alles, was ich aufgegeben habe... besonders fehlen tut mir das Basteln, ich habe gerne und viel gebastelt, aber es fehlt einfach die Zeit, die Kreativität und auch einfach die Lust.
Und was mir natürlich auch fehlt ist mal ein ganzes Wochenende frei zu haben. Auch wenn ich das eigentlich schon seit fast 2 Jahren nicht mehr hatte, denn mein Job vor der Selbstständigkeit war auch heftig. Ich hatte 12-Tage-Wochen und hätten wir nicht eh jedes zweite Wochenende nicht gearbeitet, hätte ich wohl nie frei gehabt.
Und natürlich fehlt es mir auch mal nachmittags was machen oder planen zu können, einfach mal so und ohne darüber nachdenken zu müssen, ob ich mir dafür meine Mitarbeiterin wirklich in den Laden stellen kann und möchte.
Aber ansonsten ist es genau das: Mein Traumjob!
______________________________________________
Das heutige "Jubiläum" macht mich hingegen sehr traurig. Ich denke andauernd daran. Heute vor 8 Wochen hat Anna mich verlassen... um kurz nach 20 Uhr war sie einfach nicht mehr da.
Ich denke jeden Tag an meine Zaubermaus und sie fehlt sehr.
Auch wenn Hummel unser Leben sehr bereichert... sie ist nicht Anna.
Ich vermisse einfach alles an ihr, selbst wenn ich morgens zu langsam war und sie mir in die Wohnung gepieschert hat.
Ich vermisse ihren Humor, wenn sie lustig war - das war so anders als bei normalen Hunden. Anna konnte halt nicht herum springen, aber sie war auf ihre Art total witzig.
Ich vermisse ihren Charme, mit dem sie einen mit nur einem einzigen Blick um die kleine Kralle gewickelt hat.
Ich vermisse es auch mit einemt auben Hund zusammen zu leben. Es ist so.... gleich und doch so völlig anders. Man achtet anders auf den Hund, auf die eigene Körpersprache. Auch wenn der Umgang mit einem Täubling mir schnell in Mark und Blut über gegangen ist und ich es häufig vergessen habe, fehlt es mir doch sehr. Anna hat mir bewiesen, dass die Entscheidung für einen tauben Hund schon zwei Mal die richtige war. Nur dass eben nur Anna auch wirklich taub war. ;)
Anna fehlt so sehr und ich würde alles dafür geben, sie noch an meiner Seite zu haben.
_____________________________________________________
Morgen folgt das dritte Jubiläum - und das ist etwas ganz besonderes.
Morgen vor 10 Jahren ist Nelly bei mir eingezogen.
Wahnsinn... mein Mäuschen ist schon so alt. Ich freue mich, aber es macht mir auch Angst. 10 Jahre... nun ist sie 10,5 - wie lange bleibt uns noch?
Nelly ist allerdings unzerstörbar, das hat sie in der Vergangenheit schon so oft bewiesen. Sie wird 200 Jahre alt.
Nein, ehrlch, mich würde es nicht wundern, wenn sie 20 wird - und ich hoffe es so sehr!
Nelly hat mir fast alles beigebracht, was ich über Hunde weiss. Kein Mensch konnte ein so fantastischer Lehrer sein wie meine grosse.
Sie zeigte mir wie man einen Hund richtig ernährt, wie man einen Hund NICHT behandelt und dann auch wie man es tut.
Sie lehrte mich wie man mit einem Hund praktisch eins werden kann und wie man mit einem Lebewesen jede Sekunde des Tages zusammen sein kann und möchte, ohne denjenigen "über" zu haben. Ich habe prktisch das gesamte letzte Jahr fast ununterbrochen mit ihr zusammen gelebt - 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Die paar Male, die ich sie zum Sitter bringen musste, habe ich sie wie immer schmerzlich vermisst.
Und sie lehrt mich jeden Tag aufs Neue Dinge.
Den Wandel, den sie seit Anna´s Einzug durchgemacht hat, kann man kaum beschreiben. Sie ruht so in sich (ausser in ein paar Situationen), ist so viel souveräner und gelassener geworden, als früher. Sie teilt... Leckerlies gingen meistens, Spielzeug war ein NoGo und auf Futter stand die Todesstrafe.
Gut, Futter teilt sie immer noch nicht, aber das muss sie auch nicht.
Die Integration von Hummel hat seitens Nelly ungefähr zwei Tage gedauert. Seitens Hummel ein wenig länger. ;)
Schneggemaus ist auf ihre alten Tage doch noch erwachsen geworden. Sie ist einfach der Wahnsinn... mein Seelenhund. <3
10 Jahre... wie schnell die Zeit vergeht...
Montag, 31. August 2015
Wie viel muss ein Hund eigentlich können?
Hallöchen ihr Lieben,
diese Frage stelle ich mir seit einigen Wochen, grade in Hinsicht auf Hummel: Wie viel muss ein Hund können?
Die Erziehung von Nelly und Hummel könnte unterschiedlicher nicht sein.
Während mich bei Nelly der Drang zur Perfektion und der Vorstellung des absolut perfekten Hundes blind machte, mache ich bei Hummel irgendwie... gar nichts.
Nelly kann allen möglichen Kram, beherrscht um die 200 Kommandos, auch sowas unnützes wie Pfötchen geben in verschiedensten Variationen (links recht, high five, high ten, Pfote links und rechts auf den jeweiligen Fuß geben etc.pp.)
Darunter sind natürlich auch hilfreiche Sachen wie "geh Kante", wenn sie mir zu nah an der Strasse geht, dass sie wieder an den Gehwegrand zurück kommt. Oder auch links und rechts kann sie unterscheiden, wenn ich irgendwo einbiegen will, dann brauche ich nicht an ihr herum zu ruckeln.
Sitz, Platz, bleib und solche Scherzchen mit und ohne Distanz etc. kann sie alles, mal mehr mal weniger zuverlässig, kommt ein bisschen auf das Geschehen um sie herum an und ihren Erregungsgrad.
So... Anna kannte gar keine Kommandos, ausser Fingerzeige. Handzeichen für Stopp, geh auf deinen Platz etc. interessierten sie einfach nicht die Bohne. Und das war okay, nicht weil sie alt war, sondern weil sie einfach von vorne bis hinten unkompliziert war und immer nur gefallen wollte.
Hummel kann bislang das Kommando "Mors" (für sitz, abgeleitet vo Hamburger Spruch "Hummel, Hummel, Mors, Mors", Mors bedeutet Hintern für alle, die kein Platt sprechen ;) ). Dann kann sie noch "Nein", "Hau ab" und "zurück", manchmal auch "bleib", aber ich glaube, das ist eher Glückssache. ;)
Es ist aber auch nicht so, dass ich viel Energie in das Erlernen diverser Kommandos investiere. Hummel schaut sich viel von Nelly ab, hält sich an Regeln - Herz, was willst du eigentlich mehr?
Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass in der kleinen Motte ein Zirkushund schlummert und ich diesen nur heraus kitzeln muss. Vielleicht wäre eine Teilnahme an einer Trickdog-Stunde nicht die schlechteste Idee. Nicht weil s nötig ist, sondern weil es Spaß macht.
Und da stellt sich mir einfach die Frage: was muss ein Hund können? Was ist völlig überflüssig, was einfach nur Spaß und ist das, was als Standart angesehen wird, wirklich nötig?
Fragen über Fragen. ;)
diese Frage stelle ich mir seit einigen Wochen, grade in Hinsicht auf Hummel: Wie viel muss ein Hund können?
Die Erziehung von Nelly und Hummel könnte unterschiedlicher nicht sein.
Während mich bei Nelly der Drang zur Perfektion und der Vorstellung des absolut perfekten Hundes blind machte, mache ich bei Hummel irgendwie... gar nichts.
Nelly kann allen möglichen Kram, beherrscht um die 200 Kommandos, auch sowas unnützes wie Pfötchen geben in verschiedensten Variationen (links recht, high five, high ten, Pfote links und rechts auf den jeweiligen Fuß geben etc.pp.)
Darunter sind natürlich auch hilfreiche Sachen wie "geh Kante", wenn sie mir zu nah an der Strasse geht, dass sie wieder an den Gehwegrand zurück kommt. Oder auch links und rechts kann sie unterscheiden, wenn ich irgendwo einbiegen will, dann brauche ich nicht an ihr herum zu ruckeln.
Sitz, Platz, bleib und solche Scherzchen mit und ohne Distanz etc. kann sie alles, mal mehr mal weniger zuverlässig, kommt ein bisschen auf das Geschehen um sie herum an und ihren Erregungsgrad.
So... Anna kannte gar keine Kommandos, ausser Fingerzeige. Handzeichen für Stopp, geh auf deinen Platz etc. interessierten sie einfach nicht die Bohne. Und das war okay, nicht weil sie alt war, sondern weil sie einfach von vorne bis hinten unkompliziert war und immer nur gefallen wollte.
Hummel kann bislang das Kommando "Mors" (für sitz, abgeleitet vo Hamburger Spruch "Hummel, Hummel, Mors, Mors", Mors bedeutet Hintern für alle, die kein Platt sprechen ;) ). Dann kann sie noch "Nein", "Hau ab" und "zurück", manchmal auch "bleib", aber ich glaube, das ist eher Glückssache. ;)
Es ist aber auch nicht so, dass ich viel Energie in das Erlernen diverser Kommandos investiere. Hummel schaut sich viel von Nelly ab, hält sich an Regeln - Herz, was willst du eigentlich mehr?
Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass in der kleinen Motte ein Zirkushund schlummert und ich diesen nur heraus kitzeln muss. Vielleicht wäre eine Teilnahme an einer Trickdog-Stunde nicht die schlechteste Idee. Nicht weil s nötig ist, sondern weil es Spaß macht.
Und da stellt sich mir einfach die Frage: was muss ein Hund können? Was ist völlig überflüssig, was einfach nur Spaß und ist das, was als Standart angesehen wird, wirklich nötig?
Fragen über Fragen. ;)
Montag, 24. August 2015
So intensiv
Liebe Hundefreunde,
wie jeden Tag denke ich an Anna... fast schon 2 Monate ist sie nicht mehr an unserer Seite. Und trotz Hummel´s Einzug fehlt sie jeden Tag sehr schmerzlich.
Die 8 Monate mit unserer Zaubermaus waren so wahnsinnig intensiv, dass ihr Tod immer schmerzen wird.
Anna ist der erste Hund, den ich in meinem Leben verloren habe und ich kann es bis heute nicht fassen was für ein Teufel in ihr wütete.
Und so vieles macht im Nachhinein Sinn. Ab etwa Februar baute sie schon ab, ich fragte ständig meine Tierärzte danach, aber wer hätte sowas ahnen können? Es war gut, dass wir ihn nicht früher entdeckt haben. Für mich war es gut und Anna wusste das.
Ich machte ir ständig Gedanken warum sie so abbaute, ob ich nicht genug mit ihr raus ging, sie nicht genug forderte? Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf.
Ich glaube ganz unbedingt an das Schicksal, dass uns vieles vorherbestimmt ist. Dass es uns vorbestimmt war die letzten Schritte gemeinsam zu gehen. Dass Anna mich noch so viel lernen liess, so viel über mich, über Hunde, über sie und über Nelly.
Anna hat gewartet so lange sie konnte, um mir zu offenbaren was schneller passieren wird, als es hätte sein dürfen.
Mit der Diagnose begann ich bereits Abschied zu nehmen, es ist unerträglich sich von einem Tier zu verabschieden... über Tage.
Es musste so viel entschieden werden, so viele schwerwiegende Entscheidungen. Und doch hält man immerzu inne, schaut seinem geliebten Tier beim Schlafen zu und weiss, dass man das sehr bald nicht mehr kann.
Man beginnt sich zu verabschieden in dem Wissen, dass es jeden Moment vorbei sein kann.
Die Angst davor, dass der Tumor platzt und sie zum Notfall wird, unter unsäglichen Schmerzen sterben wird, hat mich ganz krank gemacht. Das war das letzte, was ich wollte.
Es konnte von jetzt auf gleich passieren, in der einen Sekunde noch alles soweit okay und in der nächsten... Höllenwualen.
Und trotzdem zeigte Anna mir den richtigen Zeitpunkt. Ich hatte solche Angst sie unter Schmerzen erlösen lassen zu müssen und dann konnte sie es doch entscheiden.
Ich hatte den letzten gemeinsamen Tag geplant... noch ein Mal ans Meer mit Anna, vorher noch ein Fotoshooting als letzte Erinnerungen, ich wusste ich würde den ganzen Tag bei ihr auf dem Boden sitzen und sie halten.
Und alles kam anders... kein Meer, kein Fotoshooting, kein auf dem Boden sitzen. Wenn ich bei ihr saß, regte sie sich fürchterlich auf, kam nicht zur Ruhe, kollabierte beinahe. Ich weiss, dass sie nicht gehen wollte, aber musste.
Die 8 Monate mit Anna waren so intensiv wie ich es nie erwartet hätte. Und ich würde alles dafür tun, wenn ich sie zurück bekommen könnte. Etwas jünger, um noch viel für sie tun zu können.
Ein Wunsch, der sich niemals erfüllen wird.
Ich vermisse auch das Zusammenleben mit einem tauben Hund und weiss, es wird irgendwann wieder ein Täubling zu mir ziehen.
Anna war einer der wundervollsten Hunde, die ich je kennen lernen durfte und ich bin so dankbar für unsere gemeinsame Zeit.
Aber es tut weh... jeden Tag... und ich kann auch noch nicht über sie sprechen ohne zu weinen.
wie jeden Tag denke ich an Anna... fast schon 2 Monate ist sie nicht mehr an unserer Seite. Und trotz Hummel´s Einzug fehlt sie jeden Tag sehr schmerzlich.
Die 8 Monate mit unserer Zaubermaus waren so wahnsinnig intensiv, dass ihr Tod immer schmerzen wird.
Anna ist der erste Hund, den ich in meinem Leben verloren habe und ich kann es bis heute nicht fassen was für ein Teufel in ihr wütete.
Und so vieles macht im Nachhinein Sinn. Ab etwa Februar baute sie schon ab, ich fragte ständig meine Tierärzte danach, aber wer hätte sowas ahnen können? Es war gut, dass wir ihn nicht früher entdeckt haben. Für mich war es gut und Anna wusste das.
Ich machte ir ständig Gedanken warum sie so abbaute, ob ich nicht genug mit ihr raus ging, sie nicht genug forderte? Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf.
Ich glaube ganz unbedingt an das Schicksal, dass uns vieles vorherbestimmt ist. Dass es uns vorbestimmt war die letzten Schritte gemeinsam zu gehen. Dass Anna mich noch so viel lernen liess, so viel über mich, über Hunde, über sie und über Nelly.
Anna hat gewartet so lange sie konnte, um mir zu offenbaren was schneller passieren wird, als es hätte sein dürfen.
Mit der Diagnose begann ich bereits Abschied zu nehmen, es ist unerträglich sich von einem Tier zu verabschieden... über Tage.
Es musste so viel entschieden werden, so viele schwerwiegende Entscheidungen. Und doch hält man immerzu inne, schaut seinem geliebten Tier beim Schlafen zu und weiss, dass man das sehr bald nicht mehr kann.
Man beginnt sich zu verabschieden in dem Wissen, dass es jeden Moment vorbei sein kann.
Die Angst davor, dass der Tumor platzt und sie zum Notfall wird, unter unsäglichen Schmerzen sterben wird, hat mich ganz krank gemacht. Das war das letzte, was ich wollte.
Es konnte von jetzt auf gleich passieren, in der einen Sekunde noch alles soweit okay und in der nächsten... Höllenwualen.
Und trotzdem zeigte Anna mir den richtigen Zeitpunkt. Ich hatte solche Angst sie unter Schmerzen erlösen lassen zu müssen und dann konnte sie es doch entscheiden.
Ich hatte den letzten gemeinsamen Tag geplant... noch ein Mal ans Meer mit Anna, vorher noch ein Fotoshooting als letzte Erinnerungen, ich wusste ich würde den ganzen Tag bei ihr auf dem Boden sitzen und sie halten.
Und alles kam anders... kein Meer, kein Fotoshooting, kein auf dem Boden sitzen. Wenn ich bei ihr saß, regte sie sich fürchterlich auf, kam nicht zur Ruhe, kollabierte beinahe. Ich weiss, dass sie nicht gehen wollte, aber musste.
Die 8 Monate mit Anna waren so intensiv wie ich es nie erwartet hätte. Und ich würde alles dafür tun, wenn ich sie zurück bekommen könnte. Etwas jünger, um noch viel für sie tun zu können.
Ein Wunsch, der sich niemals erfüllen wird.
Ich vermisse auch das Zusammenleben mit einem tauben Hund und weiss, es wird irgendwann wieder ein Täubling zu mir ziehen.
Anna war einer der wundervollsten Hunde, die ich je kennen lernen durfte und ich bin so dankbar für unsere gemeinsame Zeit.
Aber es tut weh... jeden Tag... und ich kann auch noch nicht über sie sprechen ohne zu weinen.
Auch
wenn du nur kurz bei uns verweilst,
nur kurz
Weisheit und Schicksal du mit uns teilst,
so ist
es die Liebe, die dir folgt in dein Grab,
die
Liebe, die es nur für dich gab.
Samstag, 25. Juli 2015
Gedanken - was haben Flüchtlinge mit Hunden zu tun?
Da bin ich schon wieder.
Ich habe heute auf Arbeit viel Zeit gehabt (es hat geregnet wie aus Kübeln ;) ) und habe Facebook hoch und runter gelesen.
Sachen wie Pegida, Fremdenfeindlichkeit oder gar -hass, lebensverachtende Themen und Postings, dass man im wahrsten Sinne kotzen will, findet man da überall. Entschuldigt meine Wortwahl, das war das netteste Wort, das ich dafür finden konnte.
Da liest man von einem Azubi in Österreich, der fremdenfeindlich postete und von seinem Arbeitgeber Porsche direkt rausgeschmissen wurde. Sehr löblich finde ich das.
Was hat er gepostet? Die Feuerwehr hatte eine Outdoor-Dusche für Flüchtlinge konstruiert und es wurde ein Bild von einem 6jährigen Mädchen aus Syrien stammend gepostet, die einfach strahlte und Spaß mit dem Wasser hatte.
Darunter rief er dazu auf doch lieber einen Flammenwerfer zu nehmen. Er wollte also dieses unschuldige Mädchen lieber brennen sehen, als es im eigenen Land zu haben.
Nun kroch er zu Kreuze und schrieb weiterhin auf Facebook, es täte ihm leid und sowas könne man doch nicht ernst nehmen.
Aber im Kopf fängt alles an, da fangen terroristische Pläne an, es fängt Hass an, es fängt Gewalt an - wie kann man sowas grausames dann nicht ernst nehmen?
Dieses ganze braune Gedankengut macht mir hingegen grosse Angst. Der 2. Weltkrieg ist noch nicht einmal 100 Jahre her - Opfer des NSDAP und seinen willigen Helfern leben heute teilweise noch. Und wieder müssen sie erleben wie der Fremdenhass um sich greift. Was wohl in ihnen vorgeht?
Und was ist mit den Flüchtlingen, die gekommen sind, um Hilfe zu bekommen? Die gekommen sind, weil sie in ihrem eigenen Land sterben würden, begraben unter Schutt und Asche, über den Haufen geschossen, gesteinigt oder oder oder - ich will mir gar nicht ausmalen, was diesen Menschen alles passieren kann, wenn sie bleiben wo sie sind.
Nun stelle sich jeder Leser - gleich welcher Gesinnung er ist - die Frage: Was würde ich tun, wenn ich dort leben würde?
Es gibt keinen Menschen, der dann nicht fliehen würde, ausser diejenigen, die es nicht können. Weil sie das Geld nicht haben, um in ein Flugzeug zu steigen oder weil sie sich verpflichtet fühlen ihr Vaterland zu verteidigen, weil sie krank sind - es gibt viele Gründe nicht zu gehen, aber es gibt auch viele Gründe es zu tun.
Männer werden von ISIS verpflichtet zu kämpfen - oder getötet. Und da wundern sich einige, dass es viele männliche Flüchtlinge gibt?
Steckt es in den Genen der Deutschen Fremde abzulehnen? Ist es der "Fluch" in einem Sozialstaat zu leben, es nicht zu wollen, wenn wir helfen sollen?
Ja, es gibt Armut in Deutschland, es gibt Menschen, die vom Netz nicht aufgefangen werden und für diese Menschen muss etwas getan werden. Aber die Bemühung dahingehend hört doch nicht auf, nur weil 200 Syrier in Sachsen um Asyl bitten?!
Ich habe einen Kurzfilm gesehen wie unterschiedlich Flüchtlinge behandelt werden. Während in Sachsen alle feindlich gesinnt zu sein scheinen, bin ich so erleichtert zu sehen, dass das gefilmte Örtchen in Schleswig-Holstein alle herzlich willkommen heisst. Wieder einmal bin ich besonders stolz auf die Schleswig-Holsteiner und dass ich auch einer von ihnen bin. Ich bin nicht stolz Deutscher zu sein, aber ich bin stolz Schleswig-Holsteiner durch und durch zu sein. ;)
Ich in froh, dass "mein" Bundesland zeigt wie es richtig geht, mich nicht im Fernsehen beschämt.
Aber vor allem schockierte mich ein Satz, der von einer älteren Dame aus Sachsen stammt: "Ja, die werfen Steine, aber ja nicht auf Deutsche."
Nicht auf Deutsche, sondern auf "minderwertiges Leben" oder was?
Fremdschämen und Angst, dass die rechten sich wieder durchsetzen könnten überkommt mich, wenn ich so etwas höre und sehe. Ich sehe die fehlende Menschlichkeit und das ist wirklich beängstigend.
Ihr wisst in all der Zeit, die ich hier poste, bin ich nie wirklich politisch gewesen, aber dieses Thema ist so gross und so angsteinflössend, dass es einfach raus muss.
Was aber hat das denn mit Hunden zu tun?
Jeden Tag kommen hunderte Hunde aus dem Ausland bei uns an. Hunde aus der Türkei, Spanien, Rumänien, Russland und sogar China. Hunde, die auf die Strasse gesetzt wurden, in Tötungsstationen abgegeben wurden, die keine Chance mehr auf ein Leben haben, wenn sie nicht zu uns kommen.
Das wissen wir und tun alles dafür, dass diese Hunde überleben können.
Man wird heute schon komisch angeschaut, wenn man einen Hund aus dem deutschen Tierschutz zu seiner Familie zählt.
Wie selbstverständlich werde ich immer wieder gefragt aus welchem Land Nelly denn sei. Die Augen werden immer gross, wenn ich sage "Sie ist aus Deutschland.". Ich wurde auch schonmal gefragt, ob ich kein schlechtes Gewissen den spanischen Hunden gegenüber hätte, denn weil ich einen Hund aus dem deutschen Tierschutz genommen habe, musste ein Spanier sterben.
Was ist das für eine Logik???
Naja, auch diese Leute können nun zufrieden sein, denn Anna stammte aus Spanien und auch Hummel kommt aus Spanien. Mir ist nicht wichtig woher der Hund kommt, solange er zu uns passt - und so sehe ich das auch mit den Flüchtlingen.
Ich stele nicht das Leben eines Menschen über das eines Hundes oder anders herum. Und doch frage ich mich wieso das so ist.
"Gebt uns eure Hunde, die müssen wir retten, aber ihr krepiert bitteschön durch die Kugel eines Maschinengewehrs, weil ich nicht will, dass ihr 10 km eiter ein Zelt aufschlagt!"
Oder wie?
Wir fliegen nach Ägypten und in die Türkei in Urlaub, aber Musline sind die bösesten Geschöpfe der Welt?!
Ich hätte hunderte solcher Beispiele, aber ich glaube, dass es veranschaulicht was ich meine.
Jedes Leben ist wertvoll - wenn wir die Hunde aus der Türkei retten können, dann können wir auch ein 6jähriges Mädchen aus Syrien retten.
Meint ihr nicht, dass das unser aller Pflicht ist, denen es uns in unserem reichen Land gut geht?
Ich glaube das und bin der Überzeugung, dass ein friediches Zusammenleben möglich ist.
Keine 3 km von mir entfernt sind viele Flüchtlinge untergebracht. Schon seit einigen Monaten. Ich habe noch nie einen gesehen, die Einbrüche oder Kriminalität ist nicht angestiegen, ich werde in meiner freien Entfaltung nicht eingeschränkt. Wo also sollte mein Problem sein, dass 3 km weiter Menschen in Sicherheit sind, in deren Heimat Krieg ist? Wie käme ich dazu sie mit Steinen zu bewerfen oder andere Gräueltaten an ihnen zu verüben, die sie mich doch vollkommen in Ruhe lassen?
Ich habe einen spanischen Hund unter meinem Schreibtisch sitzen - einen "Flüchtling", wenn man so will, der in seiner Heimat keine Chance hatte.
Warum sollte ich dies einem Menschen verwehren wollen?
Ich habe heute auf Arbeit viel Zeit gehabt (es hat geregnet wie aus Kübeln ;) ) und habe Facebook hoch und runter gelesen.
Sachen wie Pegida, Fremdenfeindlichkeit oder gar -hass, lebensverachtende Themen und Postings, dass man im wahrsten Sinne kotzen will, findet man da überall. Entschuldigt meine Wortwahl, das war das netteste Wort, das ich dafür finden konnte.
Da liest man von einem Azubi in Österreich, der fremdenfeindlich postete und von seinem Arbeitgeber Porsche direkt rausgeschmissen wurde. Sehr löblich finde ich das.
Was hat er gepostet? Die Feuerwehr hatte eine Outdoor-Dusche für Flüchtlinge konstruiert und es wurde ein Bild von einem 6jährigen Mädchen aus Syrien stammend gepostet, die einfach strahlte und Spaß mit dem Wasser hatte.
Darunter rief er dazu auf doch lieber einen Flammenwerfer zu nehmen. Er wollte also dieses unschuldige Mädchen lieber brennen sehen, als es im eigenen Land zu haben.
Nun kroch er zu Kreuze und schrieb weiterhin auf Facebook, es täte ihm leid und sowas könne man doch nicht ernst nehmen.
Aber im Kopf fängt alles an, da fangen terroristische Pläne an, es fängt Hass an, es fängt Gewalt an - wie kann man sowas grausames dann nicht ernst nehmen?
Dieses ganze braune Gedankengut macht mir hingegen grosse Angst. Der 2. Weltkrieg ist noch nicht einmal 100 Jahre her - Opfer des NSDAP und seinen willigen Helfern leben heute teilweise noch. Und wieder müssen sie erleben wie der Fremdenhass um sich greift. Was wohl in ihnen vorgeht?
Und was ist mit den Flüchtlingen, die gekommen sind, um Hilfe zu bekommen? Die gekommen sind, weil sie in ihrem eigenen Land sterben würden, begraben unter Schutt und Asche, über den Haufen geschossen, gesteinigt oder oder oder - ich will mir gar nicht ausmalen, was diesen Menschen alles passieren kann, wenn sie bleiben wo sie sind.
Nun stelle sich jeder Leser - gleich welcher Gesinnung er ist - die Frage: Was würde ich tun, wenn ich dort leben würde?
Es gibt keinen Menschen, der dann nicht fliehen würde, ausser diejenigen, die es nicht können. Weil sie das Geld nicht haben, um in ein Flugzeug zu steigen oder weil sie sich verpflichtet fühlen ihr Vaterland zu verteidigen, weil sie krank sind - es gibt viele Gründe nicht zu gehen, aber es gibt auch viele Gründe es zu tun.
Männer werden von ISIS verpflichtet zu kämpfen - oder getötet. Und da wundern sich einige, dass es viele männliche Flüchtlinge gibt?
Steckt es in den Genen der Deutschen Fremde abzulehnen? Ist es der "Fluch" in einem Sozialstaat zu leben, es nicht zu wollen, wenn wir helfen sollen?
Ja, es gibt Armut in Deutschland, es gibt Menschen, die vom Netz nicht aufgefangen werden und für diese Menschen muss etwas getan werden. Aber die Bemühung dahingehend hört doch nicht auf, nur weil 200 Syrier in Sachsen um Asyl bitten?!
Ich habe einen Kurzfilm gesehen wie unterschiedlich Flüchtlinge behandelt werden. Während in Sachsen alle feindlich gesinnt zu sein scheinen, bin ich so erleichtert zu sehen, dass das gefilmte Örtchen in Schleswig-Holstein alle herzlich willkommen heisst. Wieder einmal bin ich besonders stolz auf die Schleswig-Holsteiner und dass ich auch einer von ihnen bin. Ich bin nicht stolz Deutscher zu sein, aber ich bin stolz Schleswig-Holsteiner durch und durch zu sein. ;)
Ich in froh, dass "mein" Bundesland zeigt wie es richtig geht, mich nicht im Fernsehen beschämt.
Aber vor allem schockierte mich ein Satz, der von einer älteren Dame aus Sachsen stammt: "Ja, die werfen Steine, aber ja nicht auf Deutsche."
Nicht auf Deutsche, sondern auf "minderwertiges Leben" oder was?
Fremdschämen und Angst, dass die rechten sich wieder durchsetzen könnten überkommt mich, wenn ich so etwas höre und sehe. Ich sehe die fehlende Menschlichkeit und das ist wirklich beängstigend.
Ihr wisst in all der Zeit, die ich hier poste, bin ich nie wirklich politisch gewesen, aber dieses Thema ist so gross und so angsteinflössend, dass es einfach raus muss.
Was aber hat das denn mit Hunden zu tun?
Jeden Tag kommen hunderte Hunde aus dem Ausland bei uns an. Hunde aus der Türkei, Spanien, Rumänien, Russland und sogar China. Hunde, die auf die Strasse gesetzt wurden, in Tötungsstationen abgegeben wurden, die keine Chance mehr auf ein Leben haben, wenn sie nicht zu uns kommen.
Das wissen wir und tun alles dafür, dass diese Hunde überleben können.
Man wird heute schon komisch angeschaut, wenn man einen Hund aus dem deutschen Tierschutz zu seiner Familie zählt.
Wie selbstverständlich werde ich immer wieder gefragt aus welchem Land Nelly denn sei. Die Augen werden immer gross, wenn ich sage "Sie ist aus Deutschland.". Ich wurde auch schonmal gefragt, ob ich kein schlechtes Gewissen den spanischen Hunden gegenüber hätte, denn weil ich einen Hund aus dem deutschen Tierschutz genommen habe, musste ein Spanier sterben.
Was ist das für eine Logik???
Naja, auch diese Leute können nun zufrieden sein, denn Anna stammte aus Spanien und auch Hummel kommt aus Spanien. Mir ist nicht wichtig woher der Hund kommt, solange er zu uns passt - und so sehe ich das auch mit den Flüchtlingen.
Ich stele nicht das Leben eines Menschen über das eines Hundes oder anders herum. Und doch frage ich mich wieso das so ist.
"Gebt uns eure Hunde, die müssen wir retten, aber ihr krepiert bitteschön durch die Kugel eines Maschinengewehrs, weil ich nicht will, dass ihr 10 km eiter ein Zelt aufschlagt!"
Oder wie?
Wir fliegen nach Ägypten und in die Türkei in Urlaub, aber Musline sind die bösesten Geschöpfe der Welt?!
Ich hätte hunderte solcher Beispiele, aber ich glaube, dass es veranschaulicht was ich meine.
Jedes Leben ist wertvoll - wenn wir die Hunde aus der Türkei retten können, dann können wir auch ein 6jähriges Mädchen aus Syrien retten.
Meint ihr nicht, dass das unser aller Pflicht ist, denen es uns in unserem reichen Land gut geht?
Ich glaube das und bin der Überzeugung, dass ein friediches Zusammenleben möglich ist.
Keine 3 km von mir entfernt sind viele Flüchtlinge untergebracht. Schon seit einigen Monaten. Ich habe noch nie einen gesehen, die Einbrüche oder Kriminalität ist nicht angestiegen, ich werde in meiner freien Entfaltung nicht eingeschränkt. Wo also sollte mein Problem sein, dass 3 km weiter Menschen in Sicherheit sind, in deren Heimat Krieg ist? Wie käme ich dazu sie mit Steinen zu bewerfen oder andere Gräueltaten an ihnen zu verüben, die sie mich doch vollkommen in Ruhe lassen?
Ich habe einen spanischen Hund unter meinem Schreibtisch sitzen - einen "Flüchtling", wenn man so will, der in seiner Heimat keine Chance hatte.
Warum sollte ich dies einem Menschen verwehren wollen?
Hummel - eine neue Gefährtin zieht ein
Guten Morgen zusammen,
Anna fehlt jeden Tag, ihr Humor, ihre Treue, ihre Ruhe und Gelassenheit. Auch ihre Marotten und Macken, die mich erfreuten, aber auch manchmal in den Wahnsinn trieben. Alles an ihr fehlt und das wird noch sehr lange so bleiben.
Da Nelly ebenfalls sehr unter dem Verlust unserer Zaubermaus gelitten hat, habe ich mich nach einer neuen Gefährtin für uns umgeschaut. Es war nicht leicht für mich, denn Anna ersetzen kann ich nicht und will ich nicht. Anna war einzigartig und der Platz in meinem Herzen wird niemals neu vergeben werden.
Ich suchte und suchte und fand an jedem Hund etwas auszusetzen. Anna ist noch zu präsent, ich wusste auch, dass es nie wieder einen Hund wie sie geben wird.
Sicher waren während meiner Suche viele passende Hunde dabei, aber keiner konnte mich erreichen.
Keiner bis auf Hummel. Ich las den Vermittlungstext und viele Eigenschaften, die ich an Anna so sehr schätzte, schien sie mitzubringen. Ich fasste mir ein Herz und bewarb mich auf die Maus, die damals noch Nelly hiess.
Meine Bewerbungsmail schlug ein wie eine Bombe, die Pflegestelle war von meiner Selbstvorstellung begeistert, schon am nächsten Tag telefonierten wir uns sie lug mich für den darauf folgenden Tag zum Kennenlernen ein.
Das Kennenlernen verlief nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte und ich dachte, dass das ein schlechter Start in ein gemeinsames Leben war. Es fing beim ersten gemeinsamen Spaziergang an zu regnen, Nelly (also meine) war total wild, sodass sie von Hummel direkt mal eine geschossen bekam. Na super... schlechte Zeichen überall.
Aber meine Mutter, die mich zum Kennenlernen begleitete, setzte mich auf den Pott und sagte "Du suchst doch nur nach Gründen, die Maus ist so klasse, du musst ihr eine echte Chance geben. Sie wird niemals Anna ersetzen können, aber du musst auch fair zu ihr sein."
Ja, sie hatte Recht - und sie hat Recht behalten.
Ich entschied mich für Hummel und mit jedem Tag freute ich mich etwas mehr auf sie, trotz des schlechten Gewissens Anna gegenüber und trotz der Trauer um meine Zaubermaus.
Am 18.7. zog Hummel ein und was soll ich sagen? Der Einzug vom Hummelchen verlief ähnlich reibungslos wie bei Anna damals. Wenn nicht sogar besser, denn Nelly hat durch Anna viel Ruhe gelernt und auch, dass sie nicht alles verteidigen muss. Während Spielzeug bei Anna am Anfang ein Problem war, fliegt das jetzt schon seit dem zweiten Tag durch die Bude und ist kein Problem.
Sie ist meine kleine Plüschbacke, sehr verschmust, manchmal ein wenig zickig, aber auch sie hat einen ganz speziellen Humor und ist sehr lustig.
Sie war die richtige Entscheidung und ich bin froh, dass meine Mutter so klare Worte fand.
Nach jetzt genau 7 Tagen hört sie schon auf ihren Namen, hat schon zwei Mal zagaft mit Nelly gespielt, was Nelly natürlich absolut klasse fand.
Heute testen wir das erste Mal wie sie sich ohne Leine verhält, dafür dürfen wir die Trainingshalle einer befreundeten Hundetrainerin nutzen. Mal schauen, ob da die Post abgeht mit den Mädels.
Hummel ist in ihrem vorigen Leben ein bisschen Prinzessin gewesen und meint den Status hier ebenfalls inne zu haben. Aber hier gibt es nur den Status Hund und daran muss sie sich gewöhnen. Kann sie mit einigen Dingen gut umgehen, bekommt sie alles was sie braucht und haben mag, das ist derzeit aber noch nicht so.
Letzt lag sie neben mir auf dem Sofa und Nelly ist vorbei gelatscht, da wurde die Lütte zum Gebiss auf 4 Beinen - zack runter geflogen, dumm geguckt. *lach* Ich würde sie gerne im Bett schlafen lassen, aber wenn sie so auf Nelly reagiert, geht das noch nicht. Sie muss lernen, dass auch Nelly hier auf Sofa und Bett darf, was SIE durchaus mit Hummel teilt. Aber das lernt unser kleines Insekt schon noch und dann darf sie auch mit ins Bett. ;)
Alles Liebe
Mona mit Nelly & Hummel im Arm und Anna im Herzen
Anna fehlt jeden Tag, ihr Humor, ihre Treue, ihre Ruhe und Gelassenheit. Auch ihre Marotten und Macken, die mich erfreuten, aber auch manchmal in den Wahnsinn trieben. Alles an ihr fehlt und das wird noch sehr lange so bleiben.
Da Nelly ebenfalls sehr unter dem Verlust unserer Zaubermaus gelitten hat, habe ich mich nach einer neuen Gefährtin für uns umgeschaut. Es war nicht leicht für mich, denn Anna ersetzen kann ich nicht und will ich nicht. Anna war einzigartig und der Platz in meinem Herzen wird niemals neu vergeben werden.
Ich suchte und suchte und fand an jedem Hund etwas auszusetzen. Anna ist noch zu präsent, ich wusste auch, dass es nie wieder einen Hund wie sie geben wird.
Sicher waren während meiner Suche viele passende Hunde dabei, aber keiner konnte mich erreichen.
Keiner bis auf Hummel. Ich las den Vermittlungstext und viele Eigenschaften, die ich an Anna so sehr schätzte, schien sie mitzubringen. Ich fasste mir ein Herz und bewarb mich auf die Maus, die damals noch Nelly hiess.
Meine Bewerbungsmail schlug ein wie eine Bombe, die Pflegestelle war von meiner Selbstvorstellung begeistert, schon am nächsten Tag telefonierten wir uns sie lug mich für den darauf folgenden Tag zum Kennenlernen ein.
Das Kennenlernen verlief nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte und ich dachte, dass das ein schlechter Start in ein gemeinsames Leben war. Es fing beim ersten gemeinsamen Spaziergang an zu regnen, Nelly (also meine) war total wild, sodass sie von Hummel direkt mal eine geschossen bekam. Na super... schlechte Zeichen überall.
Aber meine Mutter, die mich zum Kennenlernen begleitete, setzte mich auf den Pott und sagte "Du suchst doch nur nach Gründen, die Maus ist so klasse, du musst ihr eine echte Chance geben. Sie wird niemals Anna ersetzen können, aber du musst auch fair zu ihr sein."
Ja, sie hatte Recht - und sie hat Recht behalten.
Ich entschied mich für Hummel und mit jedem Tag freute ich mich etwas mehr auf sie, trotz des schlechten Gewissens Anna gegenüber und trotz der Trauer um meine Zaubermaus.
Am 18.7. zog Hummel ein und was soll ich sagen? Der Einzug vom Hummelchen verlief ähnlich reibungslos wie bei Anna damals. Wenn nicht sogar besser, denn Nelly hat durch Anna viel Ruhe gelernt und auch, dass sie nicht alles verteidigen muss. Während Spielzeug bei Anna am Anfang ein Problem war, fliegt das jetzt schon seit dem zweiten Tag durch die Bude und ist kein Problem.
Sie ist meine kleine Plüschbacke, sehr verschmust, manchmal ein wenig zickig, aber auch sie hat einen ganz speziellen Humor und ist sehr lustig.
Sie war die richtige Entscheidung und ich bin froh, dass meine Mutter so klare Worte fand.
Nach jetzt genau 7 Tagen hört sie schon auf ihren Namen, hat schon zwei Mal zagaft mit Nelly gespielt, was Nelly natürlich absolut klasse fand.
Heute testen wir das erste Mal wie sie sich ohne Leine verhält, dafür dürfen wir die Trainingshalle einer befreundeten Hundetrainerin nutzen. Mal schauen, ob da die Post abgeht mit den Mädels.
Hummel ist in ihrem vorigen Leben ein bisschen Prinzessin gewesen und meint den Status hier ebenfalls inne zu haben. Aber hier gibt es nur den Status Hund und daran muss sie sich gewöhnen. Kann sie mit einigen Dingen gut umgehen, bekommt sie alles was sie braucht und haben mag, das ist derzeit aber noch nicht so.
Letzt lag sie neben mir auf dem Sofa und Nelly ist vorbei gelatscht, da wurde die Lütte zum Gebiss auf 4 Beinen - zack runter geflogen, dumm geguckt. *lach* Ich würde sie gerne im Bett schlafen lassen, aber wenn sie so auf Nelly reagiert, geht das noch nicht. Sie muss lernen, dass auch Nelly hier auf Sofa und Bett darf, was SIE durchaus mit Hummel teilt. Aber das lernt unser kleines Insekt schon noch und dann darf sie auch mit ins Bett. ;)
Alles Liebe
Mona mit Nelly & Hummel im Arm und Anna im Herzen
Samstag, 11. Juli 2015
Abschied von Anna
Am 02.07.2015 hat Anna mich um ihre Freiheit gebeten.
Um kurz nach 20 Uhr abends liessen wir sie in Begleitung von Nelly und mir unter freiem, wolkenlosen Himmel und Sonnenschein gehen. Unsere Zaubermaus hatte "freie Fahrt" nach oben.
Dieser Verlust schmerzt sehr, auch Nelly leidet sehr unter der Situation.
Es gab noch so viel zu sagen, so viel zusammen zu erleben, aber sie wollte frei sein. Frei von Schmerz, befreit von diesem Teufel in ihr. Wir mussten sie ziehen lassen.
Um kurz nach 20 Uhr abends liessen wir sie in Begleitung von Nelly und mir unter freiem, wolkenlosen Himmel und Sonnenschein gehen. Unsere Zaubermaus hatte "freie Fahrt" nach oben.
Dieser Verlust schmerzt sehr, auch Nelly leidet sehr unter der Situation.
Es gab noch so viel zu sagen, so viel zusammen zu erleben, aber sie wollte frei sein. Frei von Schmerz, befreit von diesem Teufel in ihr. Wir mussten sie ziehen lassen.
Montag, 29. Juni 2015
Oh man...
Liebe Hundefreunde,
am Samstag ist was schreckliches passiert... und ich sitze hier noch 12 Minuten auf heissen Kohlen.
Ich hatte mit Anna einen Termin in Windeby, weil sie mir momentan nicht gefällt. Ausserdem hatte ich das Gefühl, dass sie Zahnschmerzen hat, sie hat aber den Schnabel nicht auf gemacht, sodass ich nicht gucken konnte.
Und wir wollten ein Kontroll-Thorax-Röntgen machen, um zu sehen was die Lunge treibt.
Bernd hat Anna erst einmal angeguckt. Ein Zahn müsste raus, aber wir müssen ihn drin lassen, weil Anna nicht narkosefähig ist. Das war der erste Schlag, der mich an diesem Tag traf.
Dann legten wir sie zum Röntgen auf die Seite, es wurde ein Bild gemacht und ich wollte mich der schweren Bleischürze wieder entledigen. Ann-Kathrin (die TA-Helferin) hob Anna derweilen schon vom Tisch, als Bernd sagte "Wieder rauf, wir machen noch ein Abdomen-Röntgen".
Ich warf einen Blick aufs Röntgen und dachte schon "Huch, was ist das denn?" und als ich in Bernd´s Gesicht sah, bekam ich Angst. So guckt er nur, wenn etwas schlimmes da ist.
Wir setzten uns zum Besprechen der Bilder. Lunge unverändert schlecht, Herz unverändert schlecht, damit habe ich ja leider gerechnet.
Er zeigte mir das Röntgenbild aus Dezember, wo man die Darmschlingen und Organe schön abgegrenzt sehen konnte. Und er zeigte mir das aktuelle Bild, wo alles im Bauchraum nur noch ein fetter weisser Fleck ist.
Es ist irgendwas in Anna ganz heftig gewachsen. Bernd hat mir einige Möglichkeiten aufgezählt, was das sein kann. Auf meine Frage hin, ob das auch ein Tumor sein kann, sagte er, dass auch das möglich ist.
Bevor Anna nach Deutschland kam, hatte sie eien riesigen Mammatumor, sodass Krebs nicht unwahrscheinlich ist. Es könnten aber auch Fetteinlagerungen im Gewebe sein oder ein unnormal gewachsenes Organ.
Aber egal was es ist: Es drückt aufs Zwerchfell, das für die Atmung zuständig ist. Das in Kombination mit der Lunge ist eine einzige Katastrophe... :(
Bernd musste es nicht aussprechen, ich bin nicht blöd - wir haben auf dem Röntgenbild Anna´s Todesurteil gesehen. :(
Und wenn ich so darüber nachdenke... Krebs passt einfach. Anna ist sehr ausgemergelt und ausgezehrt, wenn sie nicht immer so einen Blähbauch hätte, dann wäre sie klapperdürr, trotzdessen dass sie fast immer gut frisst.
Ich füttere sie mittlerweile 2-3 Mal am Tag, sodass sie eigentlich aufgehen müsste wie ein Hefekloß, aber sie nimmt einfach nicht zu. Sie darf immer so viel fressen wie sie will, was an manchen Tagen die 3-4fache Menge ihres eigentlichen Tagesbedarfs ist.
Ich rufe heute früh bei unserem Kardiologen an. Sie ist mit einem Herzschall eh dran und er soll ein Ultraschall vom Bauchraum machen, damit wir wissen was da sitzt.
Ob man, je nachdem was es ist, ihr noch irgendwie helfen kann.... ich weiss es nicht. Eine OP ist jedoch vollkommen ausgeschlossen.
Ja... spitzenmässig... grade beim Kardiologen angerufen... der Kardiologe ist jetzt 14 Tage im Urlaub.
Dann muss ich woanders hin, so ein Scheiss. :(
am Samstag ist was schreckliches passiert... und ich sitze hier noch 12 Minuten auf heissen Kohlen.
Ich hatte mit Anna einen Termin in Windeby, weil sie mir momentan nicht gefällt. Ausserdem hatte ich das Gefühl, dass sie Zahnschmerzen hat, sie hat aber den Schnabel nicht auf gemacht, sodass ich nicht gucken konnte.
Und wir wollten ein Kontroll-Thorax-Röntgen machen, um zu sehen was die Lunge treibt.
Bernd hat Anna erst einmal angeguckt. Ein Zahn müsste raus, aber wir müssen ihn drin lassen, weil Anna nicht narkosefähig ist. Das war der erste Schlag, der mich an diesem Tag traf.
Dann legten wir sie zum Röntgen auf die Seite, es wurde ein Bild gemacht und ich wollte mich der schweren Bleischürze wieder entledigen. Ann-Kathrin (die TA-Helferin) hob Anna derweilen schon vom Tisch, als Bernd sagte "Wieder rauf, wir machen noch ein Abdomen-Röntgen".
Ich warf einen Blick aufs Röntgen und dachte schon "Huch, was ist das denn?" und als ich in Bernd´s Gesicht sah, bekam ich Angst. So guckt er nur, wenn etwas schlimmes da ist.
Wir setzten uns zum Besprechen der Bilder. Lunge unverändert schlecht, Herz unverändert schlecht, damit habe ich ja leider gerechnet.
Er zeigte mir das Röntgenbild aus Dezember, wo man die Darmschlingen und Organe schön abgegrenzt sehen konnte. Und er zeigte mir das aktuelle Bild, wo alles im Bauchraum nur noch ein fetter weisser Fleck ist.
Es ist irgendwas in Anna ganz heftig gewachsen. Bernd hat mir einige Möglichkeiten aufgezählt, was das sein kann. Auf meine Frage hin, ob das auch ein Tumor sein kann, sagte er, dass auch das möglich ist.
Bevor Anna nach Deutschland kam, hatte sie eien riesigen Mammatumor, sodass Krebs nicht unwahrscheinlich ist. Es könnten aber auch Fetteinlagerungen im Gewebe sein oder ein unnormal gewachsenes Organ.
Aber egal was es ist: Es drückt aufs Zwerchfell, das für die Atmung zuständig ist. Das in Kombination mit der Lunge ist eine einzige Katastrophe... :(
Bernd musste es nicht aussprechen, ich bin nicht blöd - wir haben auf dem Röntgenbild Anna´s Todesurteil gesehen. :(
Und wenn ich so darüber nachdenke... Krebs passt einfach. Anna ist sehr ausgemergelt und ausgezehrt, wenn sie nicht immer so einen Blähbauch hätte, dann wäre sie klapperdürr, trotzdessen dass sie fast immer gut frisst.
Ich füttere sie mittlerweile 2-3 Mal am Tag, sodass sie eigentlich aufgehen müsste wie ein Hefekloß, aber sie nimmt einfach nicht zu. Sie darf immer so viel fressen wie sie will, was an manchen Tagen die 3-4fache Menge ihres eigentlichen Tagesbedarfs ist.
Ich rufe heute früh bei unserem Kardiologen an. Sie ist mit einem Herzschall eh dran und er soll ein Ultraschall vom Bauchraum machen, damit wir wissen was da sitzt.
Ob man, je nachdem was es ist, ihr noch irgendwie helfen kann.... ich weiss es nicht. Eine OP ist jedoch vollkommen ausgeschlossen.
Ja... spitzenmässig... grade beim Kardiologen angerufen... der Kardiologe ist jetzt 14 Tage im Urlaub.
Dann muss ich woanders hin, so ein Scheiss. :(
Sonntag, 7. Juni 2015
"Naja, das kann man ja jetzt so hart nicht sagen." - Doch, kann man
Liebe Tierfreunde,
man soll es eigentlich nicht meinen, aber mir begegnet im Ladenalltag das eine oder andere, bei dem man überlegt "Runterschlucken oder was sagen?"
Und da muss ich jedes Mal auf´s neue versuchen gut abzuwägen, der Spagat zwischen Dienstleister und Tierschützer ist hier nicht immer einfach. In der Regel entscheide ich mich jedoch für das, was mir seit vielen Jahren innewohnt: Den Tierschützer.
Was für Situationen aber meine ich?
Im Dezember passierte es das erste Mal: Stammkunden waren im Laden, ein älteres Ehepaar mit ihrem Dackel. Ebenfalls im Laden war eine Freundin mit ihrer Tochter von 3 Jahren. Der Dackel hatte fürchterliche Angst vor der Lütten, die einfach nur da war. Herrchen nutzte die Situation, um das zu trainieren - soweit so gut, dieses Training ist wichtig und der Mann hat die Chance genutzt, alles gut.
Leider aber fasste er den Hund vollkommen falsch an: Hund knurrte und bekam direkt eine verpasst.
Ja, er hat den Hund geschlagen - ich konnte den "Klaps" in etwa 3 m Entfernung sogar hören. Ich guckte natürlich sofort hin und am Blick meiner Freundin erkannte ich, dass ich das Geräusch richtig einordnete.
Ich hoffte sie würde was sagen und ihre Tochter nicht für solch ein Training zur Verfügung stellen, stattdessen sagte sie nichts. Ihre Tochter sah sie aber ganz geschockt an und sagte "Mama, man darf doch keine Hunde hauen!?" "Ja, das stimmt, das darf man nicht."
Zack - wieder passierte es, der Dackel hatte geknurrt und direkt eine sitzen.
Ich nahm die Leberwurst, die die Frau kaufen wollte und reichte sie dem Mann mit den Worten "Erziehen Sie Ihren Hund doch lieber damit."
Der Mann guckte mich nur ganz gross an und sagte3 ich solle mich da raus halten wie er seinen Hund erzog. Spätestens jetzt wurde klar - das ist da völlig normal.
Ich versuchte so ruhig wie möglich zu sagen "In einem Laden wird keine Hand gegen ein Tier erhoben."
Meine Freundin nahm ihre Tochter dann endlich weg, seine Frau wollte versuchen etwas zu beschwichtigen "Mein Mann macht das halt auf seine Weise."
Nein, sowas ist inakzeptabel.... diese Kunden habe ich verloren, aber ich bereue nicht etwas gesagt zu haben.
Eine nächste Situation erlebte meine Mitarbeiterin in meiner Abwesenheit:
Eine Kundin wollte ein Sprayhalsband mit Fernbedienung haben. Ulrike fragte gar nicht nach dem Grund, sondern sagte ihr gleich, dass wir sowas nicht verkaufen würden. Die Kundin wurde unfreundlich was sowas solle, Ulrike erklärte ihr, dass man alles ohne sowas trainieren kann und empfahl ihr diverse Hundeschulen.
Die Kundin wurde eindringlicher und wollte, dass Ulrike ihr sowas bestellt, weil ihr Hund jagen würde. Ulrike blieb standhaft und verwies sie ansonsten darauf, dass sie mit mir reden solle.
Die Kundin rauschte beleidigt ab. Ulrike hat vollkommen richtig gehandelt, denn sowas würde ich nie bestellen.
Etwa eine Woche später war Ulrike spazieren und diese Kundin kam ihr ganz aufgelöst entgegen - ihr Hund sei weg gelaufen.
Ulrike fragte natürlich, ob sie das Halsband denn dran hatte, erst da erkannte sie sie. Ja, hätte sie dran gehabt und als sie sprühte, gab der Hund erst richtig Gas.
Nun wusste sie, warum wir ihr sowas nicht verkaufen.
In der vergangenen Woche war eine sehr nette Dame mit ihrem kleinen Sohn da, wir unterhielten uns sehr nett und dann fragte sie mich was ich von Stachelwürgern halten würde. Ich sagte ihr ganz klipp und klar, dass das Tierquälerei ist, da schaute sie beschämt zu Boden.
Ihr Mann ist der Meinung "Das haben meine eltern auch schon so gemacht." und deshalb muss das arme Tier sowas auch erleiden.
Sie versuchte sich zu entschuldigen mit den Worten "Naja, aber diese Stromgeräte sind ja viel schlimmer."
Ganz davon ab, dass die per Tierschutzgesetz verboten sind (die Nutzung, der Erwerb komischerweise nicht), ist das gar nichts anderes. Schmerz ist Schmerz, wahrscheinlich sind, wenn man es schon vergleichen will, die Stachelwürger noch schlimmer. Denn da ist der Schmerz dauerhaft, ganz davon abgesehen, dass die sich je nach Machart durchaus ins Fleisch bohren.
Ich erklärte ihr meine Ansicht und dann kam er... "Naja, das kann man ja so hart auch nicht sagen" - doch, das kann man!
Ich erklärte ihr, dass diese Art der "Erziehung" sehr gefährlich sein kann - insbesondere auch für ihr Kind.
Was passiert denn, wenn der Hund die Schmerzen mal mit dem Sohn verknüpft? Genau - das schwächste Glied der Kette, da gibt es dann im schlimmsten Fall früher oder später kein Halten mehr.
Ich hatte auch noch andere solcher Situationen im Laden und frage mich dann immer wieder... warum haben die Tiere?
Genauso eine Rentnerin mit ihrem Shi Tzu, bei der frage ich mich das regelmässig.
Sie ist praktisch schon Stammkundin der ersten Minute. Als sie zu mir kam, war ihr Hund sehr krank, biss sich die Pfoten blutig und sah ganz ganz schlimm aus.
Ich habe mit ihr eine Ausschlussdiät gemacht, habe mir dafür viel Zeit genommen und ihrem Hund ging es zusehends besser - wir waren auf dem richtigen Weg und haben zusammen rausgefunden, dass er eine Getreideallergie hat.
Dann wollte sie ihn gerne auf Trockenfutter umstellen, was ich zwar nicht nachvollziehen konnte, aber gut, das verstehe ich nie so richtig.
Ich schlug ihr mehrere Sorten vor und alles war ihr zu teuer.
1 kg für 6 Euro - viel zu teuer. 1 kg für 4,99 Euro - viel zu teuer. Tja, da war ich mit meinem Latein am Ende. Sie jammert jedes Mal, dass alles soooooo teuer sei. Ganz ehrlich? Mit 1 kg Futter kommt sie locker 2-3 Wochen aus bei dem Hund, was ist daran teuer?
Als Dank dafür, dass ich ihren Hund wieder gesund gemacht habe und ihr wahnsinnig viele Tierarztkosten erspart habe, geht sie jetzt ihr Trockenfutter im Futterhaus kaufen - danke auch.....
Besonders gut war sie letzte Woche, sie kauft gelegentlich noch Leckerlie und Dosen bei mir. Da schimpfte sie mal wieder, dass eine 400 g Dose Futter 1,09 Euro kostet und zeigt mir dann nen Plastikblumentopf ganz stolz und sagt "Gucken Sie mal, der hat nur 8 Euro gekostet."
Tja, was sagt man dazu? 8 Euro für nen Blumentopf ausgeben, aber ALLES für den Hund ist zu teuer?! Ja nee, da fällt mir nicht mehr viel zu ein, muss ich gestehen....
Und wieder die Frage: Warum hat die einen Hund?
Ich verstehe sowas nicht wirklich....
Unverständliche Grüße
Mona und die Luxus-Tiere, die alles kriegen was sie brauchen
man soll es eigentlich nicht meinen, aber mir begegnet im Ladenalltag das eine oder andere, bei dem man überlegt "Runterschlucken oder was sagen?"
Und da muss ich jedes Mal auf´s neue versuchen gut abzuwägen, der Spagat zwischen Dienstleister und Tierschützer ist hier nicht immer einfach. In der Regel entscheide ich mich jedoch für das, was mir seit vielen Jahren innewohnt: Den Tierschützer.
Was für Situationen aber meine ich?
Im Dezember passierte es das erste Mal: Stammkunden waren im Laden, ein älteres Ehepaar mit ihrem Dackel. Ebenfalls im Laden war eine Freundin mit ihrer Tochter von 3 Jahren. Der Dackel hatte fürchterliche Angst vor der Lütten, die einfach nur da war. Herrchen nutzte die Situation, um das zu trainieren - soweit so gut, dieses Training ist wichtig und der Mann hat die Chance genutzt, alles gut.
Leider aber fasste er den Hund vollkommen falsch an: Hund knurrte und bekam direkt eine verpasst.
Ja, er hat den Hund geschlagen - ich konnte den "Klaps" in etwa 3 m Entfernung sogar hören. Ich guckte natürlich sofort hin und am Blick meiner Freundin erkannte ich, dass ich das Geräusch richtig einordnete.
Ich hoffte sie würde was sagen und ihre Tochter nicht für solch ein Training zur Verfügung stellen, stattdessen sagte sie nichts. Ihre Tochter sah sie aber ganz geschockt an und sagte "Mama, man darf doch keine Hunde hauen!?" "Ja, das stimmt, das darf man nicht."
Zack - wieder passierte es, der Dackel hatte geknurrt und direkt eine sitzen.
Ich nahm die Leberwurst, die die Frau kaufen wollte und reichte sie dem Mann mit den Worten "Erziehen Sie Ihren Hund doch lieber damit."
Der Mann guckte mich nur ganz gross an und sagte3 ich solle mich da raus halten wie er seinen Hund erzog. Spätestens jetzt wurde klar - das ist da völlig normal.
Ich versuchte so ruhig wie möglich zu sagen "In einem Laden wird keine Hand gegen ein Tier erhoben."
Meine Freundin nahm ihre Tochter dann endlich weg, seine Frau wollte versuchen etwas zu beschwichtigen "Mein Mann macht das halt auf seine Weise."
Nein, sowas ist inakzeptabel.... diese Kunden habe ich verloren, aber ich bereue nicht etwas gesagt zu haben.
Eine nächste Situation erlebte meine Mitarbeiterin in meiner Abwesenheit:
Eine Kundin wollte ein Sprayhalsband mit Fernbedienung haben. Ulrike fragte gar nicht nach dem Grund, sondern sagte ihr gleich, dass wir sowas nicht verkaufen würden. Die Kundin wurde unfreundlich was sowas solle, Ulrike erklärte ihr, dass man alles ohne sowas trainieren kann und empfahl ihr diverse Hundeschulen.
Die Kundin wurde eindringlicher und wollte, dass Ulrike ihr sowas bestellt, weil ihr Hund jagen würde. Ulrike blieb standhaft und verwies sie ansonsten darauf, dass sie mit mir reden solle.
Die Kundin rauschte beleidigt ab. Ulrike hat vollkommen richtig gehandelt, denn sowas würde ich nie bestellen.
Etwa eine Woche später war Ulrike spazieren und diese Kundin kam ihr ganz aufgelöst entgegen - ihr Hund sei weg gelaufen.
Ulrike fragte natürlich, ob sie das Halsband denn dran hatte, erst da erkannte sie sie. Ja, hätte sie dran gehabt und als sie sprühte, gab der Hund erst richtig Gas.
Nun wusste sie, warum wir ihr sowas nicht verkaufen.
In der vergangenen Woche war eine sehr nette Dame mit ihrem kleinen Sohn da, wir unterhielten uns sehr nett und dann fragte sie mich was ich von Stachelwürgern halten würde. Ich sagte ihr ganz klipp und klar, dass das Tierquälerei ist, da schaute sie beschämt zu Boden.
Ihr Mann ist der Meinung "Das haben meine eltern auch schon so gemacht." und deshalb muss das arme Tier sowas auch erleiden.
Sie versuchte sich zu entschuldigen mit den Worten "Naja, aber diese Stromgeräte sind ja viel schlimmer."
Ganz davon ab, dass die per Tierschutzgesetz verboten sind (die Nutzung, der Erwerb komischerweise nicht), ist das gar nichts anderes. Schmerz ist Schmerz, wahrscheinlich sind, wenn man es schon vergleichen will, die Stachelwürger noch schlimmer. Denn da ist der Schmerz dauerhaft, ganz davon abgesehen, dass die sich je nach Machart durchaus ins Fleisch bohren.
Ich erklärte ihr meine Ansicht und dann kam er... "Naja, das kann man ja so hart auch nicht sagen" - doch, das kann man!
Ich erklärte ihr, dass diese Art der "Erziehung" sehr gefährlich sein kann - insbesondere auch für ihr Kind.
Was passiert denn, wenn der Hund die Schmerzen mal mit dem Sohn verknüpft? Genau - das schwächste Glied der Kette, da gibt es dann im schlimmsten Fall früher oder später kein Halten mehr.
Ich hatte auch noch andere solcher Situationen im Laden und frage mich dann immer wieder... warum haben die Tiere?
Genauso eine Rentnerin mit ihrem Shi Tzu, bei der frage ich mich das regelmässig.
Sie ist praktisch schon Stammkundin der ersten Minute. Als sie zu mir kam, war ihr Hund sehr krank, biss sich die Pfoten blutig und sah ganz ganz schlimm aus.
Ich habe mit ihr eine Ausschlussdiät gemacht, habe mir dafür viel Zeit genommen und ihrem Hund ging es zusehends besser - wir waren auf dem richtigen Weg und haben zusammen rausgefunden, dass er eine Getreideallergie hat.
Dann wollte sie ihn gerne auf Trockenfutter umstellen, was ich zwar nicht nachvollziehen konnte, aber gut, das verstehe ich nie so richtig.
Ich schlug ihr mehrere Sorten vor und alles war ihr zu teuer.
1 kg für 6 Euro - viel zu teuer. 1 kg für 4,99 Euro - viel zu teuer. Tja, da war ich mit meinem Latein am Ende. Sie jammert jedes Mal, dass alles soooooo teuer sei. Ganz ehrlich? Mit 1 kg Futter kommt sie locker 2-3 Wochen aus bei dem Hund, was ist daran teuer?
Als Dank dafür, dass ich ihren Hund wieder gesund gemacht habe und ihr wahnsinnig viele Tierarztkosten erspart habe, geht sie jetzt ihr Trockenfutter im Futterhaus kaufen - danke auch.....
Besonders gut war sie letzte Woche, sie kauft gelegentlich noch Leckerlie und Dosen bei mir. Da schimpfte sie mal wieder, dass eine 400 g Dose Futter 1,09 Euro kostet und zeigt mir dann nen Plastikblumentopf ganz stolz und sagt "Gucken Sie mal, der hat nur 8 Euro gekostet."
Tja, was sagt man dazu? 8 Euro für nen Blumentopf ausgeben, aber ALLES für den Hund ist zu teuer?! Ja nee, da fällt mir nicht mehr viel zu ein, muss ich gestehen....
Und wieder die Frage: Warum hat die einen Hund?
Ich verstehe sowas nicht wirklich....
Unverständliche Grüße
Mona und die Luxus-Tiere, die alles kriegen was sie brauchen
Freitag, 5. Juni 2015
Ein Mal zwei Hunde, immer zwei Hunde?
Hallo ihr Lieben,
Nach dem Tod von unserer geliebten Lucy musste sich ihre Familie natürlich mit der Frage auseinander setzen, ob wieder ein zweiter Hund in die Familie kommt.
Natürlich habe auch ich mir schon wieder Frage gestellt: Wenn einer meiner Mädchen nicht mehr ist, was dann?
Viele Jahre träumte ich den Traum vom Zweithund und dass Anna eingezogen ist, war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Das steht vollkommen ausser Zweifel.
Während Nelly mein Seelenhund ist, ist Anna mein Seelenhündchen - sie gehört untrennbar dazu.
Allerdings sage ich offen, dass ich mir das mit den zwei Hunden schon etwas anders vorgestellt habe.
Ich dachte die beiden würden etwas mehr miteinander interagieren, zusammen auch mal Blödsinn machen etc.pp.
Das bleibt hier ziemlich aus. Vielmehr habe ich manchmal das Gefühl, dass Anna gut ohne Nelly leben könnte. Und im nächsten Moment wird Nelly von meinen Eltern "entführt" und Anna ist verwirrt, sucht Nelly. Aber wirklich brauchen... ich glaube, dass das nicht unbedingt der Fall ist.
Anna orientiert sich relativ selten an Nelly. An mir dagegen permanent, sucht viel Kontakt zu mir, schmust viel, klebt an mir, drinnen wie draussen.
Bei Nelly sehe ich die Situation völlig anders, sie geniesst Anna´s Anwesenheit in vollen Zügen. Sie putzt sie auch schon mal und lässt sie Dinge tun, die noch niemals in ihrem Leben ein anderer Hund zuvor gedurft hat. Nelly hat eine wahnsinnige Veränderung durchgemacht, ist noch ausgeglichener, habe ich das Gefühl.
Und während ich so darüber nachdachte, kam ich zu einem merkwürdigen Entschluss:
Wenn Nelly "übrig" bleibt, werde ich wieder einen zweiten Hund dazu holen.
Ist es Anna, werde ich es nicht tun.
Ich für mich habe festgestellt, dass ich wohl eher der Einzelhund-Halter bin, denn wenn ich mal (warum auch immer) mit nur einem Hund unterwegs bin, geniesse ich das auf ganz andere Art.
Vielleicht liegt es daran, dass meine Mädels so unterschiedliche Bedürfnisse haben.... ?
Während Anna langsam und gemächlich die Gassis absolviert, will Nelly flott marschieren. So kommt es, dass immer ein Hund hinter mir läuft und ein Hund vor mir, was allerdings durchaus Vorteile hat.
Nichts von diesen Gedanken schmälert die Liebe zu meinen beiden Mädchen, nichts die Freude beide zu meiner Familie zu zählen. Ich würde mich immer wieder für Anna entscheiden und auch für die Konstellation Nelly & Anna.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Mona und die Mädels
Nach dem Tod von unserer geliebten Lucy musste sich ihre Familie natürlich mit der Frage auseinander setzen, ob wieder ein zweiter Hund in die Familie kommt.
Natürlich habe auch ich mir schon wieder Frage gestellt: Wenn einer meiner Mädchen nicht mehr ist, was dann?
Viele Jahre träumte ich den Traum vom Zweithund und dass Anna eingezogen ist, war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Das steht vollkommen ausser Zweifel.
Während Nelly mein Seelenhund ist, ist Anna mein Seelenhündchen - sie gehört untrennbar dazu.
Allerdings sage ich offen, dass ich mir das mit den zwei Hunden schon etwas anders vorgestellt habe.
Ich dachte die beiden würden etwas mehr miteinander interagieren, zusammen auch mal Blödsinn machen etc.pp.
Das bleibt hier ziemlich aus. Vielmehr habe ich manchmal das Gefühl, dass Anna gut ohne Nelly leben könnte. Und im nächsten Moment wird Nelly von meinen Eltern "entführt" und Anna ist verwirrt, sucht Nelly. Aber wirklich brauchen... ich glaube, dass das nicht unbedingt der Fall ist.
Anna orientiert sich relativ selten an Nelly. An mir dagegen permanent, sucht viel Kontakt zu mir, schmust viel, klebt an mir, drinnen wie draussen.
Bei Nelly sehe ich die Situation völlig anders, sie geniesst Anna´s Anwesenheit in vollen Zügen. Sie putzt sie auch schon mal und lässt sie Dinge tun, die noch niemals in ihrem Leben ein anderer Hund zuvor gedurft hat. Nelly hat eine wahnsinnige Veränderung durchgemacht, ist noch ausgeglichener, habe ich das Gefühl.
Und während ich so darüber nachdachte, kam ich zu einem merkwürdigen Entschluss:
Wenn Nelly "übrig" bleibt, werde ich wieder einen zweiten Hund dazu holen.
Ist es Anna, werde ich es nicht tun.
Ich für mich habe festgestellt, dass ich wohl eher der Einzelhund-Halter bin, denn wenn ich mal (warum auch immer) mit nur einem Hund unterwegs bin, geniesse ich das auf ganz andere Art.
Vielleicht liegt es daran, dass meine Mädels so unterschiedliche Bedürfnisse haben.... ?
Während Anna langsam und gemächlich die Gassis absolviert, will Nelly flott marschieren. So kommt es, dass immer ein Hund hinter mir läuft und ein Hund vor mir, was allerdings durchaus Vorteile hat.
Nichts von diesen Gedanken schmälert die Liebe zu meinen beiden Mädchen, nichts die Freude beide zu meiner Familie zu zählen. Ich würde mich immer wieder für Anna entscheiden und auch für die Konstellation Nelly & Anna.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Mona und die Mädels
Sonntag, 31. Mai 2015
Wieder ein "erstes Mal" mit Anna
Liebe Tierfreunde,
wer glaubt, dass es keine Premieren mehr im Leben eines alten Hundes gibt, hat weit gefehlt.
Ich hatte schon so einige Erlebnisse, die für Anna garantiert ganz neu waren wie zum Beispiel ihren ersten Schnee. Oh man hat sie da blöd geguckt. *lach*
Gestern war wieder so ein erstes Mal mit Anna und ich bin mächtig stolz auf meine Maus.
Sie hat Ulrike, Puf und mich zur Hausmesse von Trixie begleitet und hat das toll gemacht.
Beim bekannten Tierbedarfs-Hersteller Trixie war gestern eine Messe, bei der man sich im Gebäude und auf dem Gelände völlig frei bewegen konnte. Es gab reichlich Futter für lau, Getränke ebenso, Soft-Eis, einen Schnäppchenmarkt und reichlich Neues zum Gucken.
Wir starteten erstmal durch zum Schnäppchenmarkt, der in der hintersten Ecke des Lagers liegt - für Anna ein weiter Weg. Vor allem mit vielen unterschiedlichen Untergründen, die meisten recht glatt, sodass ich kurz davor war sie den Rest des Weges zu tragen. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten lernte sie wie man auf dem Boden laufen muss und wir haben uns natürlich ihrer Geschwindigkeit angepasst.
Es waren reichlich Menschen und Hunde anwesend und besonders die Herren im Anzug haben es meiner Motte angetan - warum auch immer. Aber jedes Mal, wenn wir in der Nähe eines solchen Herren waren, rüsselte sie in seine Richtung. Dummerweise waren aber genau das immer Herren, die gar nicht bereit waren so einen kleinen Fussel zu knuddeln - schade für Anna.
Beim Schnäppchenmarkt habe ich reichlich eingepackt, war wieder mal toll. :D
Danach ging es direkt weiter zum Fotografen, es war einer anwesend, der die Hunde fotografiert hat und das wollten wir natürlich unbedingt machen.
Zuerst war Puf dran mit Ulrike, 5 Bilder, zack fertig, aber Puf macht das auch gut mit.
Dann waren wir dran und ich sagte ihr schon, dass wir 3 Minuten länger brauchen werden, weil Anna taub ist und keine Kommandos kennt. Ich wurde dann schon etwas komisch angeguckt und man sah am Blick was die Fotografin dachte: "Ach noch so eine, die glaubt ihren kleinen Hund nicht erziehen zu müssen."
Uh, das fühlte sich gar nicht gut an.
Anna musste auf einem Sofa sitzen und da fühlt sie sich gar nicht wohl. Beim ersten Versuch ist sie direkt wieder runter gesprungen, aber der Boden davor war superglatt. Sie fiel hin und kam nicht mehr alleine hoch, diese Situationen brechen mir jedes Mal das Herz. :(
Beim zweiten Versuch blieb sie dann sitzen, weil ich ihr ein Leckerlie vor die Nase hielt, aber keine Ahnung hatte, ob ich im Bild war oder nicht. Ich bekam auch keinerlei Anweisungen von der Fotografin.
Nach 5 Minuten war dann alles vorbei und unser Bild wurde gedruckt. Für die Umstände ein wirklich schönes Bild, aber ich freue mich schon auf das Shooting bei fmBecker, denn Michaela und Frank haben bedeutend mehr Geduld und natürlich auch Zeit.
Dann ging es erstmal raus zum Futter, schön Crepes mit Kräuterbutter und Käse - JAMMI.
Anna ist auch hier wieder total witzig, aber auch unlogisch. SIE kriegt ab und an bei mir vom Tisch (aber nur in Nelly´s Abwesenheit, alles andere wäre fies) und so bekam sie gestern ein Stück Crepes.
Anstatt dann beim zweiten Durchgang bei mir zu betteln, bettelte sie Ulrike an, starrte ihr das Teil richtig aus dem Mund raus. *lach*
Als Nachtisch dann schön Soft-Eis und da bekam Anna die letzte Spitze der Waffel - und bettelte danach wieder bei Ulrike. Hihihi.
Es war ein Futterhersteller da, bei dem wir länger am Tisch saßen, da legte Anna sich mittendrin hin, beobachtete erstmal alles, machte dann aber die Äuglein zu und hat ne Runde geratzt - mitten auf der Messe. Darauf bin ich natürlich mächtig stolz, denn würde sie mir nicht vertrauen, hätte sie das nicht gemacht.
Und da ist ein tauber Hund mal eindeutig im Vorteil: Im lauten Gewusel Augen zu und die Welt bleibt draussen. ;)
Anna hat ihre Sache erstklassig gemacht und ich bin wie gesagt mächtig stolz auf sie.:)
Heute geht es auf die nächste Messe, allerdings ohne Hund, weil es da bedeutend voller sein wird. Ausserdem fahren wir da etwas länger, das muss ich Anna nicht antun. Sie verbringt heute zusammen mit Nelly einens chönen Tag bei meinen Eltern. So wie Nelly gestern auch schon, leider ist meine grosse Maus kein Mitnehm-Hund.
Sooo hier kommt dann noch das Bild von gestern. Ist leider eine schlechte Qualität, weil im Halbdunkel mit dem Handy abfotografiert.
wer glaubt, dass es keine Premieren mehr im Leben eines alten Hundes gibt, hat weit gefehlt.
Ich hatte schon so einige Erlebnisse, die für Anna garantiert ganz neu waren wie zum Beispiel ihren ersten Schnee. Oh man hat sie da blöd geguckt. *lach*
Gestern war wieder so ein erstes Mal mit Anna und ich bin mächtig stolz auf meine Maus.
Sie hat Ulrike, Puf und mich zur Hausmesse von Trixie begleitet und hat das toll gemacht.
Beim bekannten Tierbedarfs-Hersteller Trixie war gestern eine Messe, bei der man sich im Gebäude und auf dem Gelände völlig frei bewegen konnte. Es gab reichlich Futter für lau, Getränke ebenso, Soft-Eis, einen Schnäppchenmarkt und reichlich Neues zum Gucken.
Wir starteten erstmal durch zum Schnäppchenmarkt, der in der hintersten Ecke des Lagers liegt - für Anna ein weiter Weg. Vor allem mit vielen unterschiedlichen Untergründen, die meisten recht glatt, sodass ich kurz davor war sie den Rest des Weges zu tragen. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten lernte sie wie man auf dem Boden laufen muss und wir haben uns natürlich ihrer Geschwindigkeit angepasst.
Es waren reichlich Menschen und Hunde anwesend und besonders die Herren im Anzug haben es meiner Motte angetan - warum auch immer. Aber jedes Mal, wenn wir in der Nähe eines solchen Herren waren, rüsselte sie in seine Richtung. Dummerweise waren aber genau das immer Herren, die gar nicht bereit waren so einen kleinen Fussel zu knuddeln - schade für Anna.
Beim Schnäppchenmarkt habe ich reichlich eingepackt, war wieder mal toll. :D
Danach ging es direkt weiter zum Fotografen, es war einer anwesend, der die Hunde fotografiert hat und das wollten wir natürlich unbedingt machen.
Zuerst war Puf dran mit Ulrike, 5 Bilder, zack fertig, aber Puf macht das auch gut mit.
Dann waren wir dran und ich sagte ihr schon, dass wir 3 Minuten länger brauchen werden, weil Anna taub ist und keine Kommandos kennt. Ich wurde dann schon etwas komisch angeguckt und man sah am Blick was die Fotografin dachte: "Ach noch so eine, die glaubt ihren kleinen Hund nicht erziehen zu müssen."
Uh, das fühlte sich gar nicht gut an.
Anna musste auf einem Sofa sitzen und da fühlt sie sich gar nicht wohl. Beim ersten Versuch ist sie direkt wieder runter gesprungen, aber der Boden davor war superglatt. Sie fiel hin und kam nicht mehr alleine hoch, diese Situationen brechen mir jedes Mal das Herz. :(
Beim zweiten Versuch blieb sie dann sitzen, weil ich ihr ein Leckerlie vor die Nase hielt, aber keine Ahnung hatte, ob ich im Bild war oder nicht. Ich bekam auch keinerlei Anweisungen von der Fotografin.
Nach 5 Minuten war dann alles vorbei und unser Bild wurde gedruckt. Für die Umstände ein wirklich schönes Bild, aber ich freue mich schon auf das Shooting bei fmBecker, denn Michaela und Frank haben bedeutend mehr Geduld und natürlich auch Zeit.
Dann ging es erstmal raus zum Futter, schön Crepes mit Kräuterbutter und Käse - JAMMI.
Anna ist auch hier wieder total witzig, aber auch unlogisch. SIE kriegt ab und an bei mir vom Tisch (aber nur in Nelly´s Abwesenheit, alles andere wäre fies) und so bekam sie gestern ein Stück Crepes.
Anstatt dann beim zweiten Durchgang bei mir zu betteln, bettelte sie Ulrike an, starrte ihr das Teil richtig aus dem Mund raus. *lach*
Als Nachtisch dann schön Soft-Eis und da bekam Anna die letzte Spitze der Waffel - und bettelte danach wieder bei Ulrike. Hihihi.
Es war ein Futterhersteller da, bei dem wir länger am Tisch saßen, da legte Anna sich mittendrin hin, beobachtete erstmal alles, machte dann aber die Äuglein zu und hat ne Runde geratzt - mitten auf der Messe. Darauf bin ich natürlich mächtig stolz, denn würde sie mir nicht vertrauen, hätte sie das nicht gemacht.
Und da ist ein tauber Hund mal eindeutig im Vorteil: Im lauten Gewusel Augen zu und die Welt bleibt draussen. ;)
Anna hat ihre Sache erstklassig gemacht und ich bin wie gesagt mächtig stolz auf sie.:)
Heute geht es auf die nächste Messe, allerdings ohne Hund, weil es da bedeutend voller sein wird. Ausserdem fahren wir da etwas länger, das muss ich Anna nicht antun. Sie verbringt heute zusammen mit Nelly einens chönen Tag bei meinen Eltern. So wie Nelly gestern auch schon, leider ist meine grosse Maus kein Mitnehm-Hund.
Sooo hier kommt dann noch das Bild von gestern. Ist leider eine schlechte Qualität, weil im Halbdunkel mit dem Handy abfotografiert.
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